Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich Auszüge aus meinem Tagebuch veröffentlichen würde, hätte ich die Person wohl für verrückt erklärt. War es doch meine persönliche Leidens- und Lebensgeschichte die niemanden anderen etwas anging. Aus Verschwiegenheit wurde irgendwann Angst. Meine Mutter hätte mich zu ihren Lebzeiten für mein Buch "Zwiebel - Kind" und meine Ehrlichkeit wohl gehasst und zum Teufel gejagt. Sie musste erst sterben, damit ich mich frei fühlen und dieses Tagebuch schreiben konnte. Es ist für mich die versöhnlichste Liebeserklärung die ich ihr und mir selbst je geschrieben habe. Ehrlich, so offen wie noch nie, wütend, verletzt,, hassend entschuldigend, verständnisvoll, traurig, fragend. Liebend.


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