Ich heiße Jasmin Kosubek und habe lange Jahre als Moderatorin und Produzentin der YouTube-Sendung "Der fehlende Part" gearbeitet. Anfang 2022 habe ich mit meinem eigenen YouTube-Projekt begonnen und freue mich über die Resonanz. Es ist ein Privileg, das, was ich liebe, mit euch zu teilen. Ich möchte mit interessanten Menschen über allerlei kuriose, spannende und auch kontroverse Themen sprechen. Ich möchte meinen und euren Horizont erweitern. Thematisch sollte für jeden etwas dabei sein.
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Jasmin Kosubek
„Du musst keine Angst haben, ich bin nicht Melanie Amann.“
Mit diesem Satz hat Serdar Somuncu unser Gespräch eröffnet, noch bevor ich meine erste Frage stellen konnte. Und da wusste ich: Das wird kein normales Interview.
Zweieinhalb Stunden mit einem Mann, der seit 30 Jahren provoziert, der 1996 „Mein Kampf“ auf die Bühne brachte und heute als „Hassias“ durchs Land tourt. Was ich nicht erwartet hatte: wie viele Gegenfragen er stellt. Mein Gespräch mit Melanie Amann hat ihn offenbar sehr beschäftigt. „Ich wollte dich heute ein bisschen therapieren“, sagte er irgendwann. Wir haben viel gelacht.
Natürlich haben wir auch über Corona gesprochen. Viele von euch nennen ihn einen Wendehals. Er sagt: „Corona war wie ein Katapult. Das hat Leute in die Enge getrieben, das hat Leuten Angst gemacht.“ Und: „Egal was ich jetzt sage, diejenigen, die das denken wollen, denken das weiter.“ Ich habe mir seine alten Podcasts angehört und glaube, da wurde einiges missverstanden. Ich habe mich aber auch gefragt, ob ich ihn damals, mitten in dieser aufgeheizten Zeit, nicht selbst als Gegner wahrgenommen hätte. Ganz aufgelöst ist das nicht. Ein paar Missverständnisse bleiben im Raum, und ich finde, das darf so sein.
Ein Satz von ihm geht mir nicht aus dem Kopf: „Eindruck ist wichtiger als Einfluss.“
Am Ende fragte er: „Sind wir jetzt Freunde?“ Ich glaube, so etwas in der Art kann man sagen. Wir verstehen uns. „Trotz allem“, wie er sagte.
▶️ https://youtu.be/71HUurqDGY4
16 hours ago |[YT] | 587
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Jasmin Kosubek
Bei der letzten Umfrage haben 1.698 Menschen abgestimmt. Mit 42 % war der Wunsch nach mehr neuen und relevanten Themen mit Abstand am stärksten.
Danke an alle, die mitgemacht und uns zusätzlich so viel wertschätzendes Feedback zum Podcast dagelassen haben.
Stimmt gerne ab und schreibt uns in die Kommentare, welches konkrete Thema ihr euch wünscht und welchen Gast ihr dazu gerne hören würdet. Dabei müsst ihr euch nicht auf bekannte Namen beschränken – auch spannende, bisher unbekanntere Experten und Perspektiven sind ausdrücklich willkommen.
1 day ago |[YT] | 343
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Jasmin Kosubek
Serdar Somuncu spricht darüber, was Freiheit für ihn wirklich bedeutet. Für ihn heißt Freiheit nicht, dass jederzeit alles verfügbar sein muss. Entscheidend sei vielmehr, selbst erkennen und entscheiden zu können, was man tatsächlich braucht.
Er sieht darin auch eine Folge unserer heutigen Konsumgesellschaft: Je mehr ständig verfügbar ist, desto schwieriger werde es für viele, überhaupt noch zu spüren, was ihnen wirklich wichtig ist.
Wie seht ihr das? Bedeutet Freiheit für euch, möglichst viele Möglichkeiten zu haben oder bewusst entscheiden zu können, worauf ihr verzichten könnt? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. 👇
🎙️ Das komplette Interview mit Serdar Somuncu kommt am Sonntag um 8 Uhr auf YouTube und Spotify.
2 days ago |[YT] | 678
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Jasmin Kosubek
Was wünscht ihr euch aktuell am meisten im Podcast?
Stimmt ab und schreibt uns gerne zusätzlich in die Kommentare, was euch konkret fehlt oder was wir verändern sollten.
Wir wollen euer ehrliches Feedback.
5 days ago |[YT] | 277
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Jasmin Kosubek
Neues Interview ist online, und es ist anders geworden, als ich gedacht hatte.
Prof. Dr. Christoph Juhn ist Steuerberater für sehr vermögende Unternehmer, er berät nach eigener Aussage das reichste Prozent. Ich wollte eigentlich praktische Steuertipps. Bekommen habe ich einen Einblick, wie Menschen mit Geld in diesem politischen Klima gerade denken. Sein Satz: „80 Prozent bereiten sich auf den Wegzug vor.” Nicht alle gehen, die meisten wollen nur die Option. Erst kommt die Ferienwohnung im Ausland, dann das Auto, das dort steht, und wenn die Kinder dort zur Schule angemeldet werden, ist die Familie weg. Und es geht nicht nur um Steuern, sondern um Sicherheit, Schulen, Krieg, politische Eingriffe. Für den Weg nach Deutschland hinein, sagt er, habe ihn noch nie jemand angerufen.
Wir haben auch gestritten. Über die Vermögensteuer, die er ablehnt. Über seinen Vorschlag, lieber den Konsum zu besteuern. Über seinen Hinweis, wir alle gehörten qua Geburt zu den Top fünf Prozent der Welt, was stimmt und trotzdem die Frage nicht beantwortet, wie es hier verteilt ist.
Und ehrlich gesagt hält sich mein Mitgefühl mit Erben in Grenzen, die keinen Grund mehr haben, morgens aufzustehen. Was mich wirklich beschäftigt hat, ist etwas anderes: Ich habe mal gehört, Privileg sei vor allem die Möglichkeit, sich abzuwenden. Genau das beschreibt er die ganze Zeit. Zweiter Pass, Konto im Ausland, Haus in Südafrika. Wer das Geld hat, kauft sich die Option zu gehen. Wer es nicht hat, muss hoffen, dass es hier wieder besser wird.
▶️ https://youtu.be/k9hOuXGVyGo
1 week ago |[YT] | 1,814
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Jasmin Kosubek
Prof. Dr. Christoph Juhn berichtet, dass sich rund 80 Prozent seiner wohlhabenden Mandanten mit einem möglichen Wegzug aus Deutschland beschäftigen. Dabei gehe es aus seiner Sicht nicht nur um die Vermögensteuer, sondern auch um politische Entwicklungen, Sicherheitsfragen und persönliche Zukunftsplanung.
Zweite Pässe, Aufenthaltsgenehmigungen, Immobilien im Ausland und die Wegzugsteuer seien deshalb inzwischen häufige Themen in seiner Beratung.
Wie seht ihr das? Könnt ihr nachvollziehen, dass Vermögende über einen Wegzug nachdenken, oder haltet ihr diese Sorgen für übertrieben? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. 👇
Das ganze Interview mit Prof. Dr. Christoph Juhn kommt am Sonntag um 8 Uhr, auf YouTube und Spotify.
1 week ago |[YT] | 1,848
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Jasmin Kosubek
„Die Russen sind nicht meine Feinde.“
Hans Joachim Maaz spricht darüber, warum Gesellschaften aus seiner Sicht immer wieder neue Feindbilder entwickeln. Erst das Virus, dann die AfD und heute Russland. Für Maaz steckt dahinter ein psychologischer Mechanismus, bei dem Ängste, Wut und ungelöste Konflikte nach außen auf einen Gegner projiziert werden.
Gerade mit Blick auf Russland lehnt er diese Entwicklung entschieden ab. Er will die Russen nicht als Feinde betrachten und warnt davor, gesellschaftliche Konflikte über immer neue Feindbilder auszutragen.
Wie nehmt ihr das wahr? Brauchen Gesellschaften immer wieder neue Feindbilder oder greift diese Erklärung für euch zu kurz? Schreibt eure Meinung in die Kommentare. 👇
🎙️ Gast: Hans-Joachim Maaz
👉 https://youtu.be/o5bPneN-Pqg
1 week ago |[YT] | 2,405
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Jasmin Kosubek
Neues Interview ist online, und ich gebe zu: Dieses Gespräch hat mich erschüttert.
Ich habe Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zum ersten Mal so erlebt. Sie nennt die Elite in ihrem Buch eine menschliche Enttäuschung, und ich wollte wissen, woher das kommt. Was sie beschreibt, ist nicht der große Plan, von dem oft geredet wird, sondern etwas Unspektakuläreres und darum Bedrückenderes: „In der High Society sind alle auf Staatskurs. Alle.“ Professoren, Vorstände, Adel. „Die müssen ja auch brav sein, weil sie sonst ihren Job los sind.“
Ich hatte angenommen, dass dort oben mehr Klarheit herrscht über die Verhältnisse. Dass man hinter verschlossenen Türen wenigstens offen redet. Dieser Glaube ist in diesem Gespräch gestorben.
Gleichzeitig beschreibt sie sich selbst als Außenseiterin. Bei der Trauerfeier von Lord Jacob Rothschild habe ihr kaum jemand Guten Tag gesagt, „wie wenn ich gegen irgendeinen Kodex verstoßen hätte, weil ich meine Meinung sage“. Und sie sortiert sich klar ein: „Die Aristokratie von heute, das sind schicke Leute mit gutem Geschmack. Zur Elite gehören wir sicher nicht. Wir sind Beobachter.“
Warum sie trotzdem spricht, erklärt sie mit ihrer Großtante, die sie immer gefragt hat, warum damals niemand etwas gesagt hat. Diesen Vorwurf will sie sich selbst nicht machen müssen.
Wir sprechen außerdem über Berlin, die CDU, über Rentner, die in München in Mülleimern nach Pfandflaschen suchen, über ihre Vernunftehe mit 20 und darüber, warum sie eine Gesellschaft im Abstieg interessanter findet als eine im Aufstieg. An einer Stelle widerspreche ich ihr deutlich, beim Thema Schwangerschaftsabbrüche. Das haben wir drin gelassen.
▶️ https://youtu.be/OA3v74aALEk
2 weeks ago (edited) |[YT] | 5,941
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Jasmin Kosubek
„Älter werden ist eine sehr gute Sache.“
Älter werden hat für Fürstin Gloria von Thurn und Taxis auch seine Vorteile. Mit einem Augenzwinkern spricht sie darüber, dass die Augen schlechter werden, man die Falten im Spiegel weniger wahrnimmt und vielleicht auch nicht mehr alles mitbekommt, was andere über einen sagen.
Gleichzeitig sieht sie darin etwas Positives. Mit den Jahren werde man weiser, gelassener und cooler.
Wie seht ihr das? Was ist für euch das Beste am Älter werden und was habt ihr mit den Jahren gelernt? Schreibt es in die Kommentare. 👇
🎙️ Das komplette Interview mit Fürstin Gloria von Thurn und Taxis kommt am Sonntag um 8 Uhr auf YouTube und Spotify.
2 weeks ago (edited) |[YT] | 2,205
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Jasmin Kosubek
🗣️Mein Auftritt bei Melanie Amann
Es ist immer wieder erstaunlich, wie weit das innere Erleben einer Situation von dem abweichen kann, was tatsächlich passiert ist.
So war es auch bei meinem Gespräch mit Melanie Amann. Innerlich habe ich mich vernichtet gefühlt. Nach außen wirkte ich offenbar ziemlich souverän. Dieses Delta ist unglaublich, und es hat einen Preis: Die Contenance kostet mich Scharfsinn. Es gab einige Momente, in denen ich inhaltlich stärker hätte argumentieren können. In der Situation selbst war mir das nicht möglich.
In den letzten Tagen habe ich so viele Zuschriften bekommen, die mich wirklich berührt haben. Dazu kommen die solidarischen Kommentare und Videoausschnitte auf Social Media. Das tut gut. Ich erinnere mich noch genau an meinen Anfang bei RT und an die Medienschelte, die damals über mich hereinbrach. Da war ich ganz allein. Keine Anrufe, keine Solidarität, kein verständnisvolles „das wird schon“. Genau diese Zuwendung habe ich jetzt erlebt. Danke dafür, das war eine sehr heilsame Erfahrung.
Ohne das Gespräch überhöhen zu wollen: Es hat einen symbolischen Wert. Dass Frau Amann und ich überhaupt miteinander sprechen, wäre vor fünf Jahren undenkbar gewesen. Es ist ein erster Schritt, auch wenn ich sie im Gespräch nicht als offen erlebt habe. Und genau das zeigt, wo das Problem liegt. Diese Haltung von oben herab, dieses Urteil, das schon feststeht, bevor man miteinander spricht, ist einer der Gründe, warum sich so viele Menschen vom etablierten Journalismus abgewendet haben. Die Zeiten ändern sich, der Journalismus verändert sich. Miteinander zu reden ist ein Anfang. Es braucht auch die Bereitschaft, einander wirklich zuzuhören.
👉Wie es mir in dem Gespräch wirklich ging, darüber spreche ich in unserem Podcast „Ganz ehrlich“: https://youtu.be/Wg0wAggu0g0
2 weeks ago |[YT] | 66
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