Ich heiße Jasmin Kosubek und habe lange Jahre als Moderatorin und Produzentin der YouTube-Sendung "Der fehlende Part" gearbeitet. Anfang 2022 habe ich mit meinem eigenen YouTube-Projekt begonnen und freue mich über die Resonanz. Es ist ein Privileg, das, was ich liebe, mit euch zu teilen. Ich möchte mit interessanten Menschen über allerlei kuriose, spannende und auch kontroverse Themen sprechen. Ich möchte meinen und euren Horizont erweitern. Thematisch sollte für jeden etwas dabei sein.

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Jasmin Kosubek

Neues Interview ist online – und es hat mich nicht mehr losgelassen. Mir gegenüber sitzt Marius Krüger, Entwickler der Democracy-App mit über einer halben Million Downloads. Heute baut er mit Decipher eine KI, die eine einzige Frage beantworten will: Informiert mich dieser Inhalt – oder manipuliert er mich?

Ich habe im Gespräch gesagt: „Wir sind wirklich von Propaganda umgeben." Seine Antwort: „Zum Teil." Und je länger wir reden, desto klarer wird, dass das keine Verschwörungserzählung ist, sondern nüchterne Beobachtung. Propaganda, sagt Krüger mit der Definition der Bundeszentrale, ist „die gezielte Beeinflussung des Denkens, Handelns und Fühlens von Menschen." Das Perfide daran: Sie muss dafür nicht mal lügen. Sie lässt weg, sie framet, sie steuert dein Gefühl.

Damit das nicht abstrakt bleibt, habe ich drei Interviews von seiner KI analysieren lassen – und das Ergebnis hat mich ehrlich ins Wanken gebracht. Wolfgang Wodargs wissenschafts- und impfkritische Thesen bekommen die Beeinflussungs-Note 5 -- Analyse: decipher.media/s/ba676e7f-00ca-4453-8b51-8331dbb07….
Das Höcke-Interview bei Ben wird faktisch als „Propagandaplattform" eingeordnet – seine Radikalität aber als politische Meinung milder gewertet -- Analyse: decipher.media/s/7e1e7dd4-ba58-46da-8ecd-a2692907a….
Und ausgerechnet das ARD-Sommerinterview mit Alice Weidel schneidet am besten ab: „erfüllt journalistische Standards in hohem Maße" -- Analyse: decipher.media/s/1cac2a96-79d6-4167-8ddc-76ae24bdb….
Wissenschaftskritik kassiert die 5, politische Radikalität wird zur „Wertung", das Leitmedium gewinnt – für mich war das ein echter Brain-Fuck.

Am meisten beschäftigt mich aber sein Punkt zur Verantwortung. Früher, sagt er, war Medienvertrauen eine „Bringschuld" – jemand hat für uns sortiert. Heute ist es eine „Holschuld": Du musst selbst entscheiden, was du glaubst. „Es gibt niemanden mehr, der das für dich übernimmt." Genau deshalb ist Filtern-Lernen keine intellektuelle Spielerei, sondern die Voraussetzung dafür, mündig zu bleiben.

1 Std 34 – das ganze Gespräch jetzt auf dem Kanal. Alle Analysen sind verlinkt, prüft sie selbst und macht euch ein Bild. Sagt mir: Wo habt ihr zuletzt gemerkt, dass ein Beitrag euch nicht informieren, sondern lenken wollte?

https://youtu.be/BzP2Jd0_t_M

9 hours ago | [YT] | 230

Jasmin Kosubek

Neues Interview ist online. Diesmal sitzt mir Horst Lüning gegenüber – Whisky.de-Gründer, Ingenieur, Boomer, und einer, der seit über 30 Jahren beobachtet, wie dieses Land tickt. Wir starten mit einer einfachen Frage: Kann man sich in Deutschland noch etwas aufbauen? Seine Antwort: Ja, aber deutlich schwerer als früher.

Dann wird es unbequem. „Deutschland ist ein reiches Land", sagt er, „das ist die größte Lüge." Er rechnet vor, dass der deutsche Bürger der Ärmste im Euroraum ist, während der Staat sich alles nimmt. Irgendwann stelle ich die Frage, die mir schon länger im Kopf herumgeht: Besteht Vorsatz, die deutsche Wirtschaft zu ruinieren? Horst zögert…

Was mich überrascht hat: Horst ist trotzdem kein Zyniker. „Lasse alle Hoffnung fahren, es kommt, wie es kommt" und er meint damit nicht Aufgeben, sondern das Gegenteil. Er ignoriert die Politik bewusst, arbeitet an seiner Zehn-Punkte-Liste, hat einen Plan B und einen Plan C. Sein Rat an die Jüngeren klingt hart, ist aber ehrlich gemeint: „Gründen, lernen und mit dem Wissen abhauen."

1 Std 43 – das ganze Gespräch jetzt auf dem Kanal. Ich nehme viel mit, aber eine Frage lässt mich nicht los: Seht ihr es wie Horst – besteht Vorsatz, und ist der Point of No Return erreicht? Oder erlebt ihr in eurem Alltag ein ganz anderes Deutschland?

https://youtu.be/0RaHuYR9Jsg

4 days ago | [YT] | 1,833

Jasmin Kosubek

„Enteignen schafft keine einzige neue Wohnung." – Ein Streitgespräch über die Miete, die uns alle betrifft

Wohnen ist das Thema, an dem in Berlin niemand vorbeikommt. Die Miete frisst inzwischen im Schnitt 27 % des Haushaltseinkommens – ab 30 % wird Wohnen laut Deutschem Mieterbund zum Armutsrisiko. Für dieses Interview habe ich bewusst jemanden eingeladen, der aus der Praxis kommt: Jan Taschlizki, Immobilienentwickler. 1989 aus Aserbaidschan geflüchtet, zu acht auf 60 m², heute 400 m² im Eigentum. Die Frage über allem: Ist er Teil der Lösung oder Teil des Problems?

Festgebissen haben wir uns an einem Beispiel aus Neukölln. Ein 110 Jahre altes Haus, die Mieterin hatte nicht mal eine Toilette in der Wohnung. Sanierung: rund 40.000 Euro. Die Mietpreisbremse würde ihm erlauben, statt 5,15 € gerade mal 5,65 € zu nehmen – 50 Cent mehr. Wie soll sich das refinanzieren? Vermietet hat er am Ende für 18 €/m². Ich habe dagegengehalten: Mischkalkulation, teure Wohnungen finanzieren günstige quer – für mich das Normalste der Welt.

Dann wird es politisch. Seine harte These: Die Linke nutze die Wohnungsnot bewusst aus, polarisiere das Thema und verhindere gezielt Neubau, damit es akut bleibt. Belegen lässt sich das schwer. Sein Grundargument aber ist unbequem: Enteignung schafft keine einzige neue Wohnung. Seine Lösung: die Milliarden nicht in Enteignung stecken, sondern in Neubau.

Und dann der Wahnsinn, der jeden Bau teuer und langsam macht: Fledermausbeauftragte, die zwei Tage warten, ob eine Fledermaus vorbeifliegt, Eidechsen, die per Hand umgesiedelt werden, vier Jahre Warten auf eine Baugenehmigung. Ich habe ihm an vielen Stellen widersprochen – Wohnen ist ein Grundbedürfnis, kein Konsumgut. Und trotzdem teilen wir am Ende dasselbe Ziel: bezahlbare Mieten und eine Stadt, in der auch normale Gehälter reichen.

Frage an euch: Ist Jan Taschlizki für euch Teil der Lösung oder Teil des Problems?

1 week ago | [YT] | 600

Jasmin Kosubek

Neues Interview ist online. 🎙️
Diesmal sitzt mir Lena gegenüber. Für viele „das Gesicht von JF Update", dem Social-Media-Format der Jungen Freiheit. Es ist ihr erstes langes Gespräch, in dem sie ausführlich in einem Podcast über sich redet und nicht über die Nachrichten des Tages. Und es ist offener geworden, als ich erwartet hatte. Wir starten bei einer simplen Frage: Wann hast du angefangen, dich in Deutschland unsicher zu fühlen? Ihre Antwort ist konkret. Sie läuft nur noch mit einem Kopfhörer durch die Stadt – „weil ich immer Angst habe, dass ich vielleicht irgendwas nicht mitbekomme, was um mich herum passiert."
Sie erzählt von sechs Städten, in denen sie gewohnt hat, von Mannheim, wo „so gut wie jeden Tag irgendwas passiert" ist, und von der Ostsee, wo es für sie „einfach keine Angst" mehr gibt. Aber Lena ist sehr differenziert. In der Sonnenallee in Neukölln, dort, wo viele das Schlimmste erwarten, hat sie sich „nie unsicher gefühlt". Und auf meine Frage, ob sie sich unsicherer unter Linken oder unter Migranten fühlt, antwortet sie ohne Zögern: „Von Linken eigentlich, ja."
Sie erzählt von ihrem eigenen Radikalisierungspotenzial und davon, dass ihr eigener Job sie manchmal an den Rand bringt. Wir sprechen über Migration, die sie „fast gen null" fahren würde, über den Begriff Remigration, den sie bewusst nicht benutzt, über die Kriminalstatistik, über ihren fast komplett linken Freundeskreis und darüber, was „deutsch sein" für sie überhaupt heißt. Ihr Wunsch für Deutschland am Ende: „Einfach ein bisschen mehr Reflexion." Dem schließe ich mich an. 1 Std 21 – das ganze Gespräch jetzt auf dem Kanal. Schaut rein und sagt mir: Wo seht ihr es wie Lena, wo ganz anders? https://youtu.be/LFTazLt0zgo

1 week ago | [YT] | 1,310

Jasmin Kosubek

In den letzten Tagen habe ich mich immer wieder gefragt, was in einem Menschen vorgeht, der auf jemanden eintritt, der schon am Boden liegt. Und fast noch mehr beschäftigt mich, was danach passiert: dass diese Gewalt nicht nur passiert, sondern gerechtfertigt, relativiert, manchmal sogar gefeiert wird – solange sie die „Richtigen" trifft.

Mit Max Mannhart habe ich über genau dieses Muster gesprochen. Über einen Moralfuror, bei dem Menschen sich so überlegen fühlen, dass sie glauben, gar nicht mehr nachdenken zu müssen – die sich zur „weißen Rose" stilisieren, während sie in Wahrheit in einem enthemmten Mob mitlaufen. Über die lange Tradition, linke Gewalt zu verklären, weil man ja „eigentlich das Gute" wolle.

Es gibt eine Linie, die nicht verhandelbar ist: Gewalt ist kein legitimes politisches Mittel. Es spielt keine Rolle, wen sie trifft. Es gibt hier nicht „die Richtigen". Man kann über fast alles streiten. Man darf demonstrieren, protestieren, radikal anderer Meinung sein – bei Gewalt hört der politische Diskurs auf.

Und trotzdem muss ich mir hier die Frage stellen: Wie lange soll das noch so weitergehen? https://youtu.be/Kh903xrNdnA

2 weeks ago | [YT] | 3,767

Jasmin Kosubek

Der Flynn-Effekt galt jahrzehntelang als Gewissheit: Jede Generation wird intelligenter. Doch seit den Mitte-70ern Geborenen kehrt sich der Trend um. Die geistige Leistungsfähigkeit sinkt messbar, rund 6 bis 7 Punkte pro Jahrzehnt, und das sogar innerhalb derselben Familie.

Molekulargenetiker und Alzheimerforscher Dr. Michael Nehls hat dazu eine unbequeme These: Nicht unsere Gene werden schlechter, sondern das, was unser Gehirn zum Funktionieren braucht, fehlt zunehmend – während Toxine und gezielte Verunsicherung den Rest erledigen.

Im Gespräch geht es um die Frage, ob wir wirklich dümmer werden. Warum genau das uns manipulierbar macht und was es für eine Demokratie bedeutet, wenn ihre Bürger nicht mehr frei reflektieren können.

„Werden wir dümmer?" ist dabei keine rhetorische Frage, sondern der Kern einer Debatte, die weit über Ernährung hinausreicht: https://youtu.be/gwmWlJw5JOY

2 weeks ago | [YT] | 1,099

Jasmin Kosubek

„Der neue Mann" – warum drei Worte so viel Abwehr auslösen

Ich habe vor diesem Interview meine Community gefragt, was der Begriff „der neue Mann" mit ihr macht. Die häufigste Reaktion war nicht Neugier. Es war Ekel, Abwehr, Aggression oder Verweichlichung, Lappen, Schwäche. Und von einigen Frauen: „Ich will den alten Mann zurück." Genau mit dieser Ladung bin ich in das Gespräch mit Moritz Ertinger gegangen.

Was mich überrascht hat: Moritz will das Alte gar nicht abschaffen. Stabilität, Halt, Präsenz, diese Qualitäten verteidigt er. Was für ihn sterben darf, ist der Zwang, so sein zu müssen wie Vater und Großvater. Wir sprechen darüber, warum so viele Männer „vom Hals abwärts tot" sind, wie er sagt, und warum Frauen sofort spüren, wenn ein Mann körperlich anwesend, aber innerlich ganz woanders ist.

Es wird an einigen Stellen unbequem. Über die Wut, die sich bei vielen Männern über Generationen aufstaut, bis sie nach außen kippt oder nach innen. Über Andrew Tate als Symptom, nicht als Ursache: hinter der Fassade ein „Papa, lieb mich endlich". Über das Bild vom „Fels in der Brandung", das keinem Menschen gerecht wird. Und über den einen Satz, der am längsten hängen bleibt: Niemand kommt, um dich zu retten.

Ich sage ehrlich: Moritz' Arbeit wirkt auf mich integer. Kein Verteufeln des Männlichen, kein Verweichlichen, sondern ein Versuch, beides zusammenzubringen.

▶️ Das ganze Interview ist jetzt auf dem Kanal: https://youtu.be/aLF0ukLRrsQ

Für die Männer, die das Gespräch trifft: Moritz bietet regelmäßig kostenfreie Webinare an. Wenn du beim nächsten Termin dabei sein möchtest, kannst du dir hier unverbindlich einen Platz auf der Warteliste sichern:
➡️ growbeyond.the-new-man.de/live-webinar

3 weeks ago (edited) | [YT] | 424

Jasmin Kosubek

🎙️Es ist so weit: Mein neuer Podcast „Ganz ehrlich" ist online!
👉Die erste Folge: https://youtu.be/fZYePAz4wxU

Das ist ein Herzensprojekt mit meinem besten Freund Benedikt Zeitner. Wir kennen uns seit zwölf Jahren. Benedikt ist Traumatherapeut, und einer der Menschen, die mein Leben stark geprägt haben.

Worum geht's inhaltlich? Wir machen jede Folge einen Check-in: Was hat uns bewegt, persönlich wie politisch? Wir greifen aktuelle Themen auf: persönlich, politisch, kulturell. Kein Lagerdenken, keine reine Empörung, sondern zwei Freunde, die ehrlich draufschauen: auf sich selbst, aufeinander und auf die Woche. Der rote Faden ist immer Ehrlichkeit: Transformation ist nur so weit möglich, wie man bereit ist, ehrlich zu sein - vor allem mit sich selbst.

4 weeks ago | [YT] | 620

Jasmin Kosubek

Lang genug überlegt. Heute noch ein Abo bei der JF abschließen!
👉 jubilaeum.jungefreiheit.de/?ref=kosubek
Das Jubiläumsangebot der Jungen Freiheit - 12 Ausgaben für 27 € – 60 % günstiger. Dazu die originale Erstausgabe von 1986 geschenkt. Wer jetzt bestellt, ist außerdem bei der Verlosung dabei: 2 Nächte im 4-Sterne-Strandhotel an der Ostsee.
Bei 27 € für rund drei Monate muss man nicht lange überlegen. Das Angebot läuft morgen aus!

4 weeks ago | [YT] | 61