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Endariel - Emperor Caligula
WER IN NOT IST WIRD NOCH GETRETEN.
Heute wieder kein Brief vom Jobcenter. Ich rief an 17.40 als ich vom Einkaufen zurück kam. Auskunft: ja den Brief vom 12.8. raus haben Sie doch erhalten.
Ich: Nein, da war nur ein QR Code drin.
Sie: Da müßten aber die Unterlagen zum Ausfüllen drin gewesen sein.
Ich: Nein, da war nur ein QR Code und Hinweis auf Digital wo ich keinen Zugriff habe.
(Ich hatte vorher DREI Sachbearbeiter die mir telefonisch bestätigten im Brief seien ausfüllbare Unterlagen, mit dieser von eben VIER. Die hatte 17:40 natürlich wenig Geduld, ich konnte grad sagen ich brauche ausfüllbare Unterlagen, da war sie schon, neue gehen raus, Guten Abend, weg...)
Aber das Beste kommt noch. Ich in Panik und Angst, Körper tut überall weg. Rufe meine Mutter an.
"Hast du Zettel gesagt? Man muss Unterlagen sagen."
"Warum ist dein Sozialarbeiter jetzt in Urlaub?"
"Warum rufst du so spät an?"
"Hast du xyz."
ICH: Du, ich möchte einfach von meiner Mutter beruhigende Worte des Trostes.
Sie fährt fort Fragen, Fragen, Fragen.
Ich schreie endlich ins Telefon: Ich will kein Stasi Verhör! Ist es möglich, dass meine Mutter einfach ein paar Worte des Trostes für mich hat?
Schweigen. Ich lege auf.
15 hours ago (edited) | [YT] | 35
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Endariel - Emperor Caligula
3 weeks ago | [YT] | 79
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Endariel - Emperor Caligula
3 weeks ago | [YT] | 39
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Endariel - Emperor Caligula
Zum Thorsdag gestatte ich mir mal eine Weisheit der Seite "Roots of Yggdrasil" zu teilen:
Der Preis der Nachlässigkeit
Letzte Woche haben wir darüber nachgedacht, warum Wachsamkeit auch in ruhigen Zeiten wichtig ist. Die alten Geschichten deuten auch auf die Gefahr hin, die auf der Kehrseite dieser Lektion lauert. Was passiert, wenn aus Ruhe Nachlässigkeit wird?
Dies ist eine der am schwersten zu erkennenden Schwächen, da sie nicht mit großem Aufsehen eintritt. Sie schleicht sich allmählich ein. Die Bedrohung ist nicht zurückgekehrt, die Halle steht noch, die Zeit bleibt ruhig, und so beginnt der Verstand, seinen Wachsamkeitsgriff zu lockern. Was einst schützenswert erschien, fühlt sich nun sicher genug an, um vernachlässigt zu werden. Das ist der Beginn des Niedergangs.
Der alte Norden wurde nicht auf der Annahme aufgebaut, dass sich der Frieden von selbst aufrechterhalten würde. Eine Halle blieb nicht intakt, nur weil sie einst stark gewesen war, Vorräte blieben nicht voll, nur weil sie zuvor voll gewesen waren, und Bindungen blieben nicht treu, nur weil sie einst geschworen worden waren. Was gut war, musste gepflegt werden, was das Leben schützte, musste einsatzbereit gehalten werden, und was stabil schien, musste aufrechterhalten werden – gerade weil die Welt jenseits davon nie aufhörte, Druck auszuüben.
Dies ist Teil der tieferen Bedeutung rund um Þórr. Seine Stärke ist nicht nur eine Kraft, die auf sichtbare Gefahr reagiert. Sie dient als Mahnung, dass Schutz niemals als etwas angesehen werden darf, das dauerhaft geworden ist. Die Macht, die die Ordnung aufrechterhält, darf nicht nur existieren. Sie muss aktiv bleiben. Sobald die Wachsamkeit nachlässt, sobald die Bereitschaft vernachlässigt wird, sobald ein Volk zu glauben beginnt, dass Stärke irgendwie ohne Anstrengung fortbestehen wird, haben die Voraussetzungen für Unordnung bereits begonnen.
Das ist der wahre Preis der Nachlässigkeit. Sie schwächt die Dinge, bevor jemand bemerkt, dass sie schwach sind. Ein Dach verrottet langsam, bevor es einstürzt, eine Grenze wird in kleinen Schritten überschritten, bevor sie durchbrochen wird, eine Gewohnheit verfällt, bevor ein Leben unter ihr zusammenbricht. Eine Halle stürzt nicht ein, weil sich die Gefahr plötzlich aus dem Nichts erschaffen hat. Sie stürzt ein, weil das, was hätte instand gehalten werden müssen, zu lange vernachlässigt wurde.
Deshalb sind ruhige Zeiten in der alten Weltanschauung niemals geistig leer. Es sind Zeiten der Prüfung, nicht weil sie das Überleben einer unmittelbaren Gefahr erfordern, sondern weil sie fragen, ob ein Mensch diszipliniert bleiben kann, wenn keine Gefahr sichtbar ist. Viele können sich in der Stunde der Krise erheben. Weniger können geordnet bleiben, wenn nichts sie dazu zwingt.
Genau dort schlägt Selbstzufriedenheit Wurzeln. Sie flüstert, dass nichts Dringendes geschieht, suggeriert, es gebe noch Zeit, und überzeugt einen Menschen davon, dass einmal aufgebaute Stärke nicht mehr gepflegt werden muss. Die alten Geschichten sind geprägt von einer Welt, die es besser wusste. Was nicht aktiv gepflegt wird, beginnt langsam und oft unsichtbar nachzugeben.
Denkt an dies am Þórsdagr. Die gefährlichste Zeit ist nicht immer die laute, chaotische. Manchmal ist es die stille Zeit, in der die Menschen beginnen zu vergessen, was noch bewacht werden muss, denn wenn Selbstgefälligkeit sichtbar wird, hat sie oft schon ihr Werk vollbracht.
~Die Wurzeln von Yggdrasil~
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1 month ago | [YT] | 33
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Endariel - Emperor Caligula
"Arbeitsscheue" ist wieder im Deutschen Vokabular.
Wenn man dann erstmal mit "Gelber Weste" öffentlich unterwegs ist, ist man für jedermann sichtbar gezeichnet!
Sobald Arbeitslose im öffentlichen Raum als besondere Gruppe erkennbar werden, bleibt es nicht bei „ein bisschen Spott“. Menschen suchen sich Zielscheiben. Aus politischer Abwertung wird soziale Erlaubnis: Man darf sie anpöbeln, filmen, beschimpfen, herumkommandieren, verdächtigen, bei kleinsten Pausen denunzieren. Manche würden sich regelrecht berufen fühlen, die „Faulen“ zu kontrollieren. Andere würden Videos ins Netz stellen. Jugendliche könnten sie verhöhnen, Rechte sie bedrängen, Passanten ihnen bewusst Müll vor die Füße werfen. Und die Betroffenen könnten sich kaum wehren, weil jede Gegenwehr sofort als weiterer Beweis ihrer angeblichen Undankbarkeit ausgelegt würde.
Das Entscheidende ist: Die Politik müsste nicht selbst zur offenen Verfolgung aufrufen. Es genügt, eine Gruppe öffentlich als moralisch minderwertig, kostspielig und erziehungsbedürftig zu markieren. Den Rest erledigen Ressentiment, Gruppendynamik und die Lust mancher Menschen, Schwächere zu drangsalieren.
1 month ago | [YT] | 53
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Endariel - Emperor Caligula
Der Klimaschwandel ist auch nicht mehr was er mal war. Es ist Juli, ich friere und muss meine Elektroheizung anwerfen? Erinnert sich noch jemand an letzte Woche, wo es überall hießt der Todes-Hitzedom kommt!
Tja, was ist passiert? Trump nach Ausscheiden der USA aus der WM Sonnenzölle auf 3000% erhöht? Hat Merz, weil wir alle zu faul sind, die Sonne an der Grenze abgewiesen? Oder kommt der Sommer aus Rußland und ist wegen Rationierung gestrichen?
Man weiß es nicht.
1 month ago | [YT] | 68
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Endariel - Emperor Caligula
Heute herrscht allgemein die Auffassung, dass das Christentum die römische Welt ohne jeglichen Widerstand erobert habe. Das griechisch-römische Heidentum wird als abergläubischer Papiertiger verunglimpft, der dem angeblich rationaleren Christentum augenblicklich nachgab, das daraufhin unangefochten herrschte, bis das Aufkommen der modernen Wissenschaft sich als würdigerer Gegner erwies.
Doch das stimmt nicht. Die griechisch-römischen Heiden sahen zahlreiche Mängel in der christlichen Logik, Geschichte und Ethik. Ob sie nun Unstimmigkeiten in den biblischen Berichten, die Ethik der ewigen Bestrafung oder die christliche Intoleranz gegenüber anderen religiösen Praktiken kritisierten – die Heiden erhoben unzählige Einwände gegen christliche Lehren, von denen einige so gewichtig waren, dass sie zur Verbrennung und zum Verbot der Bücher führten, die diese Kritiken enthielten. Dennoch sind Fragmente dieser Argumente erhalten geblieben, verstreut über Hunderte von Werken, und einige der damals vorgebrachten Argumente werden auch heute noch in religiösen Debatten verwendet.
Hier liegt ein Buch vor, das die antiken heidnischen Antworten auf das Christentum in einem einzigen, leicht zugänglichen Band zusammenfassen möchte. Unabhängig von den persönlichen religiösen Überzeugungen oder dem Fehlen solcher Überzeugungen stellt dieses Buch die verlorene Seite einer antiken Debatte wieder her und wird für Heiden, die neugierig auf die Geschichte ihres Glaubens sind, für Christen, die eine Herausforderung suchen, und für Skeptiker, die ihre Apologetik schärfen möchten, von Interesse sein. Mit den Argumenten von Celsus, Porphyrios, Julian und anderen liegt hier „The Lost Debate“ vor.
www.amazon.de/Lost-Debate-Pagan-Response-Christian…
1 month ago | [YT] | 45
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Endariel - Emperor Caligula
blogs.nvidia.com/blog/liquid-cooling-ai-factories/
Hier ist eine einfache und klare Zusammenfassung des Artikels sowie die Einordnung deiner Fragen:
### 1. Zusammenfassung des Artikels: Der „45°C-Durchbruch“
Der Artikel beschreibt einen großen technologischen Sprung bei der Kühlung von KI-Rechenzentren (sogenannten „KI-Fabriken“) durch NVIDIAs neueste **„Rubin“-Plattform**.
* **Das Paradoxon:** Die neuen Server werden mit Kühlflüssigkeit gekühlt, die bis zu **45 °C heiß** sein kann (wärmer als ein Whirlpool). Man braucht also kein eiskaltes Wasser mehr.
* **100 % Flüssigkühlung:** Die Rubin-Architektur verzichtet komplett auf Lüfter. Chips, Netzwerkkomponenten und alle anderen Bauteile befinden sich in einem geschlossenen Flüssigkeitskreislauf (75 % Wasser, 25 % Propylenglykol). Die Flüssigkeit nimmt die Hitze direkt am Chip auf.
* **Kein Wasserverbrauch mehr:** Da es sich um ein geschlossenes System handelt, verdunstet kein Wasser. Herkömmliche Rechenzentren verbrauchen Millionen Liter Wasser pro Megawatt und Jahr – dieses System senkt den Verbrauch in vielen Klimazonen auf fast **Null**.
* **Massive Energieeinsparung:** Bis zu 40 % des Stroms in Rechenzentren floss bisher in die Kühlung (riesige Klimaanlagen und Lüfter). Durch die hohe tolerierte Eigentemperatur von 45 °C reichen draußen einfache, passive Radiatoren („Dry Cooler“ wie beim Auto) völlig aus. Ein typisches 50-Megawatt-Rechenzentrum spart dadurch jährlich über 4 Millionen Dollar.
* **Platz und Ruhe:** Die Servergehäuse sind geschlossen und leise (keine dröhnenden Lüfter mehr). Zudem schrumpfen die Server durch den Wegfall der Luftkühlung-Infrastruktur auf ein Drittel ihrer ursprünglichen Größe (höhere Dichte im Rack).
---
### 2. Wie weit sind wir davon entfernt, das massentauglich zu machen?
**Wir sind bereits mitten im Übergang.** Es handelt sich hierbei nicht um ein theoretisches Zukunftsprojekt, sondern um den aktuellen Standard, den NVIDIA mit der Einführung seiner neuesten Chip-Generationen (wie der Rubin-Plattform) erzwingt.
Da NVIDIA im KI-Hardwaremarkt extrem dominant ist, hat dieser Schritt eine enorme Hebelwirkung. Im Artikel wird betont: *„Weil die NVIDIA Rubin-Plattform eine 100 % flüssiggekühlte Infrastruktur integriert, vollzieht jeder Cloud-Anbieter und Rechenzentrumsbetreiber, der darauf aufbaut, diesen Übergang.“* Große Infrastruktur-Partner (wie Schneider Electric / Motivair) produzieren diese Systeme bereits in Serie. Für moderne, neu gebaute KI-Megarechenzentren ist die Flüssigkühlung ab sofort der neue Standard, da Luftkühlung bei der enormen Hitzeentwicklung moderner Chips physikalisch an ihre Grenzen gestoßen ist. Die „Massentauglichkeit“ im Enterprise- und Cloud-Sektor wird also genau jetzt (2026) Realität.
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### 3. Welche Bedeutung hat das für KI und andere naheliegende Bereiche?
* **Für die KI (Skalierbarkeit & Machbarkeit):** KI-Modelle werden immer größer und rechenintensiver. Ohne diesen Durchbruch würden die Strom- und Wasserkosten für den Betrieb von KI explodieren. Diese Technologie entkoppelt das Wachstum der KI-Rechenleistung ein Stück weit vom exponentiellen Ressourcenverbrauch. Sie macht den massiven Ausbau von KI-Infrastruktur ökologisch und ökonomisch überhaupt erst tragbar.
* **Für die Umwelt und Städte (Abwärme-Nutzung):** Weil das austretende Kühlwasser mit etwa 55 °C sehr warm ist, lässt sich diese Energie hervorragend weiterverwenden. Diese Abwärme kann direkt in Fernwärmenetze eingespeist werden, um nahegelegene Wohnsiedlungen oder Gewerbegebäude zu beheizen.
* **Für das Cloud-Computing im Allgemeinen:** Auch außerhalb reiner KI-Anwendungen (z. B. bei klassischen Cloud-Diensten, Edge-Computing oder Rendering-Farmen) wird dieser Standard Einzug halten. Rechenzentren können dadurch kompakter gebaut werden (dreimal mehr Rechenleistung auf gleichem Raum) und sind nicht mehr zwingend auf Regionen mit kaltem Klima oder massiven Wasserquellen angewiesen. Sie können theoretisch überall effizient betrieben werden.
1 month ago (edited) | [YT] | 14
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Endariel - Emperor Caligula
Für alle, die Putin und Rußland immernoch für die "bessere Alternative" halten. ANSEHEN! BIS ZUM ENDE!
" Gesellschaft am Abgrund: So kaltherzig profitieren Frauen von russischen Soldaten"
https://www.youtube.com/watch?v=5Gy58...
1 month ago (edited) | [YT] | 9
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Endariel - Emperor Caligula
Ich darf als Soziologe mal meine Verwunderung zum Ausdruck bringen. Eben sagte Elon Musk, wir werden immer mehr Strom brauchen, und Leute beten ihn an, wie jemand, der etwas nie Gesagtes verkündet.
Vorläufer: William Stanley Jevons, 1865,
Noch nicht speziell Strom, sondern Energie allgemein: Jevons argumentierte in The Coal Question, dass höhere Effizienz nicht automatisch weniger Verbrauch bedeutet, sondern durch billigere Nutzung sogar mehr Gesamtverbrauch auslösen kann. Das ist der berühmte Jevons-Effekt. Für spätere Stromdebatten ist das ein wichtiger theoretischer Ahne: Technik wird effizienter, Nutzung weitet sich aus, Gesamtbedarf steigt.
In Deutschland ist Emil Rathenau, Gründer der AEG, besonders interessant: Er sprach Ende des 19. Jahrhunderts von einem kommenden „unersättlichen Elektrizitätshunger der Menschheit“ und stellte sich große Kraftzentralen vor, die Millionenstädte mit Licht und Kraft versorgen würden.,
Samuel Insull. Er war Edisons früher Mitarbeiter und wurde später der große Architekt des US-amerikanischen Versorgungsunternehmens-Modells. Ab 1892 baute er Chicago Edison aus. Seine Logik war: große Kraftwerke, mehr Kunden, mehr Absatz, niedrigere Stückkosten, dadurch wieder mehr Nachfrage. Historiker beschreiben sein Geschäftsmodell ausdrücklich als abhängig von der Annahme, dass die Stromnachfrage weiter wachsen werde.,
Der Technikhistoriker Thomas P. Hughes beschreibt, dass nach 1900 der wachsende Stromverbrauch in solchen Systemen zeitweise mit etwa sechs Prozent jährlich als relativ verlässlich planbar erschien. Das ist wichtig: Aus Vision wurde Ingenieurs- und Investitionsroutine. Strombedarf war nicht nur Zukunftsbild, sondern Rechengröße für Kraftwerksbau, Netze und Kapitalbeschaffung.,
Wir wissen es seit 161 Jahren!
1 month ago | [YT] | 43
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