Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

🙋🏻‍♀️ Hi! Ich bin Yasemin – Vollzeit berufstätig, tech-affin, und lange Zeit überzeugt, dass ich einfach „nicht produktiv genug" bin. Spoiler: Das Problem war nicht ich. Es waren die fehlenden Systeme.

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Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

Ich habe früher fast jeder Aufgabe ein Fälligkeitsdatum gegeben. Klingt organisiert. War es aber nicht. 😅

Denn irgendwann sah meine „Heute“-Liste ungefähr so aus:

🔴 14 überfällige Aufgaben
🟠 11 Aufgaben für heute
🔵 und morgen warten schon die nächsten.

Das Problem war nicht unbedingt, dass ich zu viel zu tun hatte. Ich hatte aus Aufgaben künstlich Termine gemacht. 

„Videoidee ausarbeiten“ muss vielleicht erledigt werden. Aber muss sie wirklich am Mittwoch um 18 Uhr erledigt sein? „Buch weiterlesen“ möchte ich machen. Aber gibt es dafür tatsächlich eine Deadline? „Schreibtisch organisieren“ steht auf meiner Liste. Aber passiert etwas, wenn ich es erst nächste Woche mache?

Für mich gibt es deshalb mittlerweile einen wichtigen Unterschied: Eine Aufgabe sagt: Das möchte/muss ich erledigen. Ein Datum sagt: Bis zu diesem Zeitpunkt muss etwas passieren. Und diese beiden Dinge sind nicht automatisch dasselbe.

Wenn ich jeder Aufgabe ein Datum gebe, passiert nämlich etwas Interessantes: Mein System kann nicht mehr unterscheiden zwischen „Das wäre heute sinnvoll“ und „Das MUSS heute passieren.“ Und irgendwann ignoriere ich die roten Zahlen einfach. Deshalb versuche ich, Fälligkeiten nur noch dort zu vergeben, wo tatsächlich eine Konsequenz daran hängt.

🗓️ Steuerunterlagen bis Freitag einreichen → Deadline.
💡 Idee für ein neues Video ausarbeiten → Aufgabe, aber nicht automatisch Deadline.

Das macht meine To-do-Liste nicht nur übersichtlicher. Ich kann meinem System wieder glauben, wenn es mir sagt: Das ist heute fällig.

Wie machst du das? Gibst du fast jeder Aufgabe ein Datum oder gibt es bei dir nur echte Deadlines?

1 week ago | [YT] | 8

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

Was nicht in meinem System steht, existiert nicht. 😅

Klingt vielleicht etwas radikal – aber genau nach diesem Prinzip versuche ich mittlerweile zu arbeiten. Eine Idee für ein Video. Eine Rechnung, die ich noch einreichen muss. Etwas, das ich für die Schule vorbereiten möchte. Ein Buch, das ich irgendwann lesen will. Der Termin, den ich noch vereinbaren muss. 

Das Problem ist nicht unbedingt, dass wir zu viele Aufgaben haben. Das Problem ist oft, dass wir versuchen, einen Teil davon im Kopf zu behalten. Und genau dafür ist unser Kopf ziemlich schlecht geeignet. Denn solange ich denke „Daran muss ich später noch denken“, ist die Aufgabe zwar nicht auf meiner To-do-Liste – aber eben auch nicht weg. Deshalb ist der erste Schritt meines Produktivitätssystems immer:

Erst einmal alles raus aus dem Kopf. Dabei entscheide ich noch nicht:
Ist das wichtig?
Muss ich das heute machen?
Wann habe ich dafür Zeit?

Ich sammle erst einmal nur.
Denn erst wenn ich sehe, was überhaupt da ist, kann ich im nächsten Schritt sinnvoll entscheiden, was davon meine Aufmerksamkeit verdient.

Und genau deshalb schreibe ich auch kleine Dinge auf. Nicht weil ich ohne meine To-do-App vergessen würde, den Müll dreimal die Woche rauszubringen! Sondern weil ich nicht möchte, dass mein Kopf den ganzen Tag dafür zuständig ist, mich daran zu erinnern. Meine Todo-Liste ist ein externer Speicher für alles, woran ich gerade nicht denken möchte. Erst sammeln. Dann entscheiden. 

Wie machst du das? Schreibst du wirklich alles auf – oder gibt es Dinge, die du bewusst im Kopf behältst?

1 week ago | [YT] | 1

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

Eine To-do-Liste ist noch keine Planung. Das musste ich selbst erst lernen. 😅

In Apple Erinnerungen kann ich problemlos 30 Aufgaben sammeln. Alles ist ordentlich sortiert, mit Listen, Fälligkeiten und vielleicht sogar Tags versehen. Und trotzdem kann ich morgens davor sitzen und denken: "Okay … und was davon mache ich jetzt?"

Denn eine To-do-App beantwortet für mich vor allem eine Frage: „Was muss oder möchte ich erledigen?“ Planung beginnt erst einen Schritt später: „Was davon ist heute wirklich wichtig?“

📥 Meine To-do-App sammelt. Dort landet alles, was ich nicht vergessen möchte.
🎯 Bei der Planung wähle ich aus. Ich entscheide bewusst, welche Aufgaben heute meine Aufmerksamkeit bekommen – und welche nicht.

Und genau dieser zweite Schritt macht für mich den Unterschied.
Denn wenn ich einfach 15 offene Aufgaben auf „Heute“ setze, habe ich eigentlich nicht geplant. Ich habe meiner Wunschliste nur ein Datum gegeben.

Eine gute Tagesplanung bedeutet für mich deshalb nicht, möglichst viel unterzubringen. Sondern realistisch auszuwählen. Und wenn am Ende des Tages noch 27 Aufgaben in Apple Erinnerungen stehen, ist das völlig okay, solange ich die wichtigsten Aufgaben geschafft habe.

Wie machst du das? Nutzt du deine To-do-App gleichzeitig als Tagesplanung – oder trennst du Sammeln und Planen?

1 week ago | [YT] | 0

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

📰 Heute kommt die neue Ausgabe des Sonderhefts von Mac & i raus. Und auch ich bin wieder als Autorin dabei!

📝 Es gibt einen Artikel zu Apple Notizen und einen zu Goodnotes. Beides Artikel, die ich verfasst habe.

🙋🏻‍♀️Wer kauft sich das Heft? 🙂

1 month ago | [YT] | 29

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

📖 Heute ist der 4. September – und genau an diesem Tag habe ich mein neues Journal aufgeschlagen: "One Line a Day", ein Fünf-Jahres-Erinnerungsbuch.

✍️ Das Prinzip: 3 bis 5 Zeilen pro Tag, mehr nicht. Keine Seiten, die leer bleiben und einem vielleicht anstarren. Keine Hürde, die einen abschreckt, bevor man überhaupt angefangen habe.

📅 Das Besondere kommt aber erst mit der Zeit: Jede Seite ist einem Datum gewidmet – aber für fünf Jahre. Am 4. September 2027 sehe ich dann direkt darüber, was ich heute geschrieben habe. Und ein Jahr später wieder. Fünf Jahre, ein Blick, eine Seite.

📚 Tagebuch schreiben ist für mich aber nichts Neues – ich mache das seit 20 Jahren. Mal analog, mal digital, mal super aktiv, mal ganz still. Alle analogen Bücher habe ich aufgehoben, alles Digitale liegt in DayOne. Diese Konstante zieht sich durch mein halbes (ganzes?) Leben.

🌙 Neu ist aber, wie ich es jetzt analog einbaue: Als Abschlussritual am Abend, direkt nach meinen Atemübungen. Den Tag in 3 bis 5 Sätzen festhalten – kurz, ehrlich, fertig. Genau der ruhige Punkt, der einen Tag abschließt, bevor der nächste beginnt.

👇 Führt ihr auch ein Tagebuch – analog, digital, oder gar nicht??

1 month ago | [YT] | 16

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

⌚️ 30 Tage Whoop 5.0 – Zeit für eine ehrliche Zwischenbilanz bzw. Gedanken über die ersten Erkenntnisse.

😴 Größte Erkenntnis: Ich schlafe 7 Stunden – meinte, das reicht. Whoop sagt: Mein Körper braucht 8. Und das Verrückte: Ich merke den Unterschied tatsächlich. Diese eine Stunde mehr macht spürbar was aus, im Kopf und im Körper.

📉 Zweite Erkenntnis: Es gibt Tage, an denen mein Körper laut Recovery-Score einfach gestresst ist – und dann muss ich die Belastung runterfahren, auch wenn ich mich eigentlich fit fühle. Whoop zeigt mir das schwarz auf weiß, bevor ich es selbst merke.

🤔 Ehrlich gesagt eine kleine Umstellung: Nicht mehr nach Gefühl zu entscheiden, sondern nach Daten. Manchmal unbequem, aber bisher meistens richtig.

💭 Jetzt zu euch: Wisst ihr eigentlich, wie viel Schlaf euer Körper wirklich braucht – oder geht ihr auch eher nach Gefühl? Und: Würdet ihr sowas wie das Whoop nutzen wollen, oder sind euch das zu viele verschiedene Daten für den Alltag?

👇 Stimmt ab:
😴 = Ich schlafe wahrscheinlich auch zu wenig / 💪 = Ich kenne meinen Schlafbedarf schon ziemlich genau.


🙋🏻‍♀️ Bin gespannt, wo ihr steht!

1 month ago (edited) | [YT] | 10

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

📊 Es gibt zwei Werte, die euch ziemlich genau verraten, wie gestresst euer Körper gerade ist: die HRV (Herzratenvariabilität) und die Ruheherzfrequenz. Der Trick dabei: Der eine sollte hoch sein, der andere niedrig. Eine hohe HRV zeigt, dass euer Nervensystem flexibel und entspannt reagieren kann – eine niedrige Ruheherzfrequenz zeigt, dass euer Körper im Ruhezustand nicht auf Hochtouren läuft.

🫁 Genau hier setzt Box Breathing an. Die Technik ist simpel: 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden Luft anhalten, 4 Sekunden ausatmen, 4 Sekunden wieder anhalten – und von vorne. Diese bewusste, gleichmäßige Atmung aktiviert den Parasympathikus, also genau das System in uns, das für Erholung und Runterfahren zuständig ist.

📈 Der Effekt auf genau diese zwei Werte ist messbar: Regelmäßiges Box Breathing kann die HRV erhöhen und die Ruheherzfrequenz senken – also beide Werte in die Richtung bewegen, die für weniger Stress steht.

😅 Ehrlicher Zwischenstand: In den Ferien waren meine Werte richtig gut. Jetzt, im Alltag zurück, merke ich, wie sich das wieder dreht – die HRV sinkt, die Ruheherzfrequenz steigt. Genau der Moment, in dem Box Breathing für mich wieder wichtig wird.

🗓️ Deshalb bleibe ich dran: täglich 18 Minuten, aufgeteilt auf Morgen, Mittag und Abend. Kleine Einheiten über den Tag verteilt, statt eine große Session – für mich bisher der Ansatz, der gut machbar ist.

📱 Aktuell teste ich dafür die App Resonance – kostenlos, keine Werbung, keine Kooperation, einfach ein Tool, das mir gerade gut hilft, dranzubleiben.

💭 Macht ihr sowas schon bewusst, oder ist Atemtechnik für euch noch komplettes Neuland? Und: Merkt ihr auch, wie sich eure Werte je nach Alltagsstress oder Urlaub verschieben?

1 month ago | [YT] | 8

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

👩🏻‍🦱 Hi an alle, die neu auf meinem Kanal sind!

🎬 An alle neuen Abonnenten, aber auch an die von der ersten Minute an: Hab ihr Fragen an mich? Oder Videowünsche? Was interessiert euch?

👍🏻 Schreibt es gerne in die Kommentare!

🥳 Und lieben Dank an alle, die da sind! Wir sind nun über 7200. Mein Ziel, 10.000 Abonnenten 2026 zu schaffen, könnte noch klappen, auch wenn's eng wird! 😁

1 month ago | [YT] | 23

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

📱 Fünf Geräte, und eine Frage, die mir ständig gestellt wird: Was nutzt du eigentlich wirklich – und wofür?

⌚️ Whoop 5.0: Kein Display, keine Ablenkung, nur Daten. Schlaf, Erholung, Recovery-Score – das Ding trage ich, weil ich abends NICHT aufs Handgelenk schauen will, sondern morgens die Zahlen checke.

🏃‍♀️ Coros Pace 4 in Black Crystal: Fürs Lauftraining mein wichtigstes Gerät. GPS, Pace, Herzfrequenz – schnörkellos und genau das, was ich beim Laufen brauche.

📓 iPad mini 6 + Apple Pencil: Meine mobile Planungszentrale. Klein genug für die Tasche, aber ich schreibe, plane und annotiere damit genauso wie am großen iPad. Hier entstehen auch oftmals Ideen für den Kanal.

📲 iPhone 17 Pro: Die Schaltzentrale für alles andere. Kamera für Fotos, Kommunikation, Todos. Mit dem MacBook meine Schaltzentrale.

💭 Was mich interessiert: Welche Geräte nutzt ihr wirklich täglich?

1 month ago | [YT] | 14

Yasemin⎟Tech, Produktivität & Co.

🤖 Seit heute hab ich einen neuen Mitbewohner: Rocko. Erster Tag, erste Runde durch das Haus – und ich bin schon ziemlich angetan.

🐱 Größte Überraschung: Meine Kater sind begeisterter als ich. Sitzen da, verfolgen jede Bewegung – für die beiden ist das offenbar Kino in Bestform!

🧹 Noch zu früh für ein großes Fazit, aber der erste Eindruck: Das Ding nimmt mir tatsächlich was ab, worüber ich mir sonst ständig Gedanken mache

💭 Und jetzt frage ich mich: Ist das ein Thema, das euch interessiert?

👇 Sagt mir Bescheid: Saug- und Wischroboter – spannend für euch als Einblick oder eher nicht so?

1 month ago (edited) | [YT] | 12