Kennst du das Gefühl, abends noch „etwas schaffen zu müssen“, obwohl dein Kopf eigentlich schon müde ist? Manchmal ist Planen genau das Richtige – und Umsetzen darf warten.
Ich merke oft abends, dass mir für große Schritte die Energie fehlt. Aber für Klarheit reicht sie noch. Also mache ich an solchen Tagen etwas anders: Ich plane zwar, aber ich lasse die Umsetzung bewusst liegen.
Hier kommen 5 Gründe, warum ich mein Bullet Journal abends oft nur zum Planen nutze:
1️⃣ Planen entlastet – Umsetzen kostet Energie. Mein Kopf darf sortieren, ohne leisten zu müssen.
2️⃣ Ich schließe den Tag innerlich ab. Alles, was offen ist, hat einen Platz – aber nicht mehr in mir.
3️⃣ Der nächste Tag fühlt sich ruhiger an. Ich starte nicht mit Chaos, sondern mit Orientierung.
4️⃣ Ich treffe Entscheidungen, wenn ich noch klar bin. Nicht im Stress am Morgen, sondern in Ruhe am Abend.
5️⃣ Nicht alles muss sofort passieren. Manches darf einfach vorbereitet sein und morgen seinen Raum bekommen.
Ich nutze mein Bullet Journal abends nicht, um produktiv zu wirken. Sondern um meinem Kopf Erholung zu ermöglichen.
Wobei hilft dir Planen mehr als sofortiges Umsetzen?
Schiebst du Aufräumen vor dir her – und hältst dich innerlich schon für undiszipliniert? Das Problem ist meist nicht Faulheit, sondern Überforderung im Kopf. Aufräumen ist mental anstrengend. Nicht, weil wir nichts können. Sondern weil so viele Gefühle mitschwingen: Scham. Überforderung. Loslassen.
👇 Hier kommen 5 Strategien, die Aufräumen leichter machen – ohne Druck:
1️⃣ Starte lächerlich klein. Fünf Minuten reichen. Manchmal sogar eine. Nicht um fertig zu werden – sondern um anzufangen.
2️⃣ Denk in Etappen, nicht in Projekten. Nicht „die ganze Wohnung“. Eine Schublade. Ein Tisch. Ein klarer Abschluss.
3️⃣ Bleib an einem Ort. Sammle alles, was woanders hingehört, in einer Kiste – und bring es später weg. So verzettelst du dich nicht.
4️⃣ Gib Dingen einen guten Platz. Nicht alles muss weg. Manches braucht einfach einen festen Ort. Ordnung entsteht oft durch Zugehörigkeit, nicht durch Wegwerfen.
5️⃣ Mach es zu deiner Entscheidung. Nicht „Ich muss aufräumen“, sondern: „Ich gestalte meinen Raum – und damit meinen Alltag.“
Ordnung entsteht nicht durch Disziplin. Sondern durch machbare Schritte und das Gefühl von Selbstbestimmung.
Was würde bei dir leichter werden, wenn Aufräumen sich mehr nach Gestalten und weniger nach Chaos & Scham anfühlen würde?
Gehst du jeden Abend zu einer anderen Zeit ins Bett und wunderst dich, warum du morgens nie richtig erholt bist? Oft liegt es nicht an der Schlafdauer – sondern an der fehlenden Regelmäßigkeit. Ich stehe seit einigen Jahren jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit auf und gehe ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett. Nicht immer perfekt und manchmal gibt es auch Ausnahmen.
👇 Hier kommen 5 Gründe, warum feste Schlafzeiten so viel verändern können:
2️⃣ Du triffst abends weniger Entscheidungen. Wenn die Schlafenszeit klar ist, musst du sie nicht jeden Abend neu verhandeln.
3️⃣ Das Einschlafen fällt leichter. Nicht, weil du müde bist – sondern weil dein Körper den Ablauf kennt.
4️⃣ Der Morgen wird ruhiger. Aufstehen fühlt sich weniger wie ein Kampf an, weil du genügend Schlaf bekommst und durch die Routine auch besser schläfst. Qualität und Quantität verbessern sich.
5️⃣ Regelmäßigkeit ist Selbstfürsorge, kein Zwang. Du gibst deinem Alltag einen Rahmen, damit Energie nicht ständig neu organisiert werden muss.
Ich halte mich nicht an feste Zeiten, um diszipliniert zu wirken. Sondern weil mein Alltag dadurch stabiler wird.
Was würde sich verändern, wenn Schlaf bei dir einen festen Platz hätte statt jeden Abend neu entschieden zu werden?
Hast du auch das Gefühl, dass deine To-do-Liste immer länger wird – egal, wie viel du erledigst? Vielleicht liegt das Problem nicht darin, dass du zu wenig tust, sondern dass du zu wenig weglässt. Zum Jahresanfang habe ich viel darüber nachgedacht, wie schnell wir neue Routinen, Ziele und Gewohnheiten hinzufügen. Und wie selten wir uns fragen, was wir eigentlich nicht mehr tun müssten.
👇 Hier sind 5 Dinge, die wir oft unnötig auf unserer mentalen To-do-Liste behalten:
1️⃣ Alles perfekt organisieren zu wollen. Manches darf einfach „gut genug“ sein, ohne optimiert zu werden.
2️⃣ Jede Nachricht sofort beantworten. Nicht jede Reaktion ist dringend. Stille ist kein Versäumnis.
3️⃣ Jeden Tag besonders produktiv sein zu müssen. Manche Tage sind zum Erhalten da, nicht zum Vorankommen.
4️⃣ Uns selbst ständig verbessern zu wollen. Nicht alles ist ein Projekt. Manches darf einfach sein.
5️⃣ Den Alltag wie eine Aufgabe zu behandeln. Leben ist kein Punkt auf einer Liste, den man abhaken kann.
Ich habe gemerkt: Klarheit entsteht für mich nicht, wenn ich immer mehr plane. Sondern wenn ich bewusst entscheide, was heute nicht meine Energie braucht.
Was könntest du von deiner inneren To-do-Liste streichen – ohne dass etwas Schlimmes passiert?
Wann hast du dir das letzte Mal erlaubt, einfach nur zu beobachten – ohne etwas festhalten, planen oder optimieren zu wollen? Manchmal reicht genau das, um wieder bei sich anzukommen.
Heute draußen im Schnee hatte ich mehrere solcher Momente: Alles wurde leiser. Gedämpfter. Fast still. Ich habe dem Schnee nachgesehen. Eine einzelne Schneeflocke beobachtet, wie sie hochgewirbelt wurde und dann ganz ruhig zur Erde fiel. Erst später, beim Reflektieren über den Tag, ist mir klar geworden, warum mir das so gutgetan hat.
👇 Hier kommen 5 Gedanken, die mir dieser Tag gezeigt hat:
1️⃣ Stille entsteht oft außerhalb von uns. Nicht im Kopf – sondern in der Umgebung, wenn alles langsamer und leiser wird.
2️⃣ Kleine Beobachtungen holen uns ins Jetzt. Eine Schneeflocke. Ein Atemzug. Ein Moment ohne Ziel.
3️⃣ Pause heißt nicht immer „nichts tun“. Manchmal heißt es einfach: innehalten und wahrnehmen, wo man gerade ist.
4️⃣ Aus der Komfortzone zu gehen kann beruhigen. Konzentration und Fokus haben meinen Kopf sortiert.
5️⃣ Nicht alles muss sofort umgesetzt werden. Ich habe heute nur geplant – in meinem Bullet Journal. Die Umsetzung darf morgen kommen.
Ich habe heute nichts optimiert. Ich habe erlebt. Und das war genug.
Wann hast du zuletzt einfach nur wahrgenommen, statt etwas aus dem Moment machen zu wollen?
Fühlt sich der Jahresstart für dich gerade überfordernd an – mit Vorsätzen, Zielen und Erwartungen? Dann möchte ich dir heute eine einfache Methode zeigen, mit der du entspannt ins neue Jahr starten kannst. Und zwar mit einem Lichtmomenten-Notizbuch. So funktioniert die Methode – Schritt für Schritt:
1️⃣ Lege ein Notizbuch oder eine Seite fest. Auch digital ist es möglich. Du brauchst kein neues System. Kein schönes Setup. Ein Ort reicht.
2️⃣ Schreibe jeden Tag oben das Datum auf. Mehr Struktur brauchst du nicht. Das Datum ist der Anker.
3️⃣ Notiere 1–5 Lichtmomente des Tages. Ein Lichtmoment ist ein kurzer Augenblick, der sich ruhig, stimmig oder gut angefühlt hat. Zum Beispiel: ein Moment ohne Eile, frische Luft beim Spazieren, ein Gedanke, der gut getan hat.
4️⃣ Bleib bei Stichpunkten bzw. bei kurzen Sätzen. Kein langer Fließtext. Keine Analyse. Nur festhalten.
5️⃣ Wiederhole das täglich. Du trainierst nicht Leistung, sondern deine Wahrnehmung. Dein Fokus verschiebt sich langsam. Weg von: Was fehlt noch? Hin zu: Was ist schon da?
Und das verändert oft mehr als jeder große Vorsatz. Diese Methode will nichts optimieren. Sie schult nur den Blick für das, was bereits da ist.
👉 Was könnte heute ein kleiner Lichtmoment für dich gewesen sein?
Ich wünsche euch ganz bewusst schon jetzt ein frohes neues Jahr, damit ich den Moment, wenn es wirklich so weit ist, einfach im Hier und Jetzt genießen kann! 🤍
Danke euch fürs Dabeisein, fürs Lesen, fürs Zuschauen und für all eure Nachrichten. Diese Community lebt von euch.
Ich wünsche euch ein neues Jahr mit Ruhe, Klarheit und echten, guten Momenten 🌱
Hast du auch schon Journaling ausprobiert – und nach ein paar Tagen wieder aufgehört? Nicht, weil es dir nichts bringt. Sondern weil es sich im Alltag zu groß anfühlt. Hier sind 5 ruhige Wege, wie ich Journaling heute nutze – nach über 20 Jahren Tagebuchschreiben, ohne Druck und ohne Korsett:
1️⃣ Starte mit einer Frage, nicht mit einem leeren Blatt.
Ich beginne nicht mit: „Ich muss jetzt schreiben.“ Sondern mit: „Was beschäftigt mich gerade wirklich?“ Das reicht als Einstieg.
2️⃣ Schreib mal mehr, mal weniger – so wie es passt. Manchmal ist es ein Satz. Manchmal eine halbe Seite. Manchmal mehr. Ohne Regel. Ohne feste Länge. Ohne Korsett.
3️⃣ Schreib zum Sortieren, nicht zum Lösen
Ich schreibe nicht, um sofort Antworten zu finden. Sondern um Gedanken, Sorgen und Optionen nebeneinander zu legen. Klarheit entsteht oft erst danach.
4️⃣ Verwechsle Journaling nicht mit Morning Pages.
Morning Pages = alles raus. Ohne Thema. Ohne Ziel. Journaling = gezielt schreiben, wenn ich feststecke.
Beides darf nebeneinander existieren.
5️⃣ Journaling ist kein Ritual, sondern ein Werkzeug.
Es muss nicht täglich sein. Es muss sich nicht gut anfühlen. Es muss nur passen.
Und wenn du Journaling-Prompts brauchst zum Starten, abonniere gerne kostenlos meinen Newsletter für ein Workbook mit unterschiedlichen Fragen für das Journaling:
Fühlt sich der Start ins neue Jahr für dich auch oft überwältigend an – mit Zielen, Vorsätzen und dem Gefühl, schon hinterher zu sein? Ich starte mein Jahr bewusst anders.
Hier sind 5 Schritte, die ich selbst durchführe:
1️⃣ Starte nicht mit Zielen, sondern mit Handlungen.
Ich frage mich nicht mehr: Was will ich erreichen? Sondern: Wie verhält sich eine Person, die mein Ziel bereits erreicht hat – im Alltag? Geplant werden also nicht Ergebnisse, sondern konkrete Handlungen.
2️⃣ Setze dir klare Handlungen für dein Ziel – und nimm dir bewusst weniger vor. Ich arbeite mit wenigen, konkreten Handlungen. Zu viel auf einmal würde eher überfordern als unterstützen.
3️⃣ Nutze ein Leitwort statt Vorsätze. Ein Wort, das mich durchs Jahr begleitet. Nicht als Ziel, sondern als Orientierung für Entscheidungen im Alltag. Als Richtungsweiser.
4️⃣ Plane dein Jahr in Quartalen – als Check-in mit dir selbst. Die Quartale sind für mich keine festen Pläne. Sondern Momente, um innezuhalten und zu schauen: Passen die Handlungen noch? Oder darf ich nachjustieren?
5️⃣ Nutze monatliche Tracker für deine Handlungen. Meine Tracker plane ich nicht fürs ganze Jahr. Sie enthalten die Handlungen, die ich vorher bewusst ausgewählt habe. Vielleicht braucht dein neues Jahr keine Vorsätze. Sondern ein System, das dich nicht überfordert.
Wie startest du ins neue Jahr – mit Vorsätzen oder mit einem ruhigeren Ansatz?
Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Kennst du das Gefühl, abends noch „etwas schaffen zu müssen“, obwohl dein Kopf eigentlich schon müde ist? Manchmal ist Planen genau das Richtige – und Umsetzen darf warten.
Ich merke oft abends, dass mir für große Schritte die Energie fehlt. Aber für Klarheit reicht sie noch. Also mache ich an solchen Tagen etwas anders: Ich plane zwar, aber ich lasse die Umsetzung bewusst liegen.
Hier kommen 5 Gründe, warum ich mein Bullet Journal abends oft nur zum Planen nutze:
1️⃣ Planen entlastet – Umsetzen kostet Energie.
Mein Kopf darf sortieren, ohne leisten zu müssen.
2️⃣ Ich schließe den Tag innerlich ab.
Alles, was offen ist, hat einen Platz – aber nicht mehr in mir.
3️⃣ Der nächste Tag fühlt sich ruhiger an.
Ich starte nicht mit Chaos, sondern mit Orientierung.
4️⃣ Ich treffe Entscheidungen, wenn ich noch klar bin.
Nicht im Stress am Morgen, sondern in Ruhe am Abend.
5️⃣ Nicht alles muss sofort passieren.
Manches darf einfach vorbereitet sein und morgen seinen Raum bekommen.
Ich nutze mein Bullet Journal abends nicht, um produktiv zu wirken.
Sondern um meinem Kopf Erholung zu ermöglichen.
Wobei hilft dir Planen mehr als sofortiges Umsetzen?
1 week ago | [YT] | 25
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Schiebst du Aufräumen vor dir her – und hältst dich innerlich schon für undiszipliniert? Das Problem ist meist nicht Faulheit, sondern Überforderung im Kopf.
Aufräumen ist mental anstrengend. Nicht, weil wir nichts können. Sondern weil so viele Gefühle mitschwingen: Scham. Überforderung. Loslassen.
👇 Hier kommen 5 Strategien, die Aufräumen leichter machen – ohne Druck:
1️⃣ Starte lächerlich klein. Fünf Minuten reichen. Manchmal sogar eine. Nicht um fertig zu werden – sondern um anzufangen.
2️⃣ Denk in Etappen, nicht in Projekten. Nicht „die ganze Wohnung“. Eine Schublade. Ein Tisch. Ein klarer Abschluss.
3️⃣ Bleib an einem Ort. Sammle alles, was woanders hingehört, in einer Kiste – und bring es später weg. So verzettelst du dich nicht.
4️⃣ Gib Dingen einen guten Platz. Nicht alles muss weg. Manches braucht einfach einen festen Ort. Ordnung entsteht oft durch Zugehörigkeit, nicht durch Wegwerfen.
5️⃣ Mach es zu deiner Entscheidung. Nicht „Ich muss aufräumen“, sondern: „Ich gestalte meinen Raum – und damit meinen Alltag.“
Ordnung entsteht nicht durch Disziplin. Sondern durch machbare Schritte und das Gefühl von Selbstbestimmung.
Was würde bei dir leichter werden, wenn Aufräumen sich mehr nach Gestalten und weniger nach Chaos & Scham anfühlen würde?
2 weeks ago | [YT] | 14
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Gehst du jeden Abend zu einer anderen Zeit ins Bett und wunderst dich, warum du morgens nie richtig erholt bist? Oft liegt es nicht an der Schlafdauer – sondern an der fehlenden Regelmäßigkeit. Ich stehe seit einigen Jahren jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit auf und gehe ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett. Nicht immer perfekt und manchmal gibt es auch Ausnahmen.
👇 Hier kommen 5 Gründe, warum feste Schlafzeiten so viel verändern können:
1️⃣ Dein Körper liebt Vorhersehbarkeit. Regelmäßige Zeiten helfen deinem inneren Rhythmus, abends schneller herunterzufahren.
2️⃣ Du triffst abends weniger Entscheidungen. Wenn die Schlafenszeit klar ist, musst du sie nicht jeden Abend neu verhandeln.
3️⃣ Das Einschlafen fällt leichter. Nicht, weil du müde bist – sondern weil dein Körper den Ablauf kennt.
4️⃣ Der Morgen wird ruhiger. Aufstehen fühlt sich weniger wie ein Kampf an, weil du genügend Schlaf bekommst und durch die Routine auch besser schläfst. Qualität und Quantität verbessern sich.
5️⃣ Regelmäßigkeit ist Selbstfürsorge, kein Zwang. Du gibst deinem Alltag einen Rahmen, damit Energie nicht ständig neu organisiert werden muss.
Ich halte mich nicht an feste Zeiten, um diszipliniert zu wirken.
Sondern weil mein Alltag dadurch stabiler wird.
Was würde sich verändern, wenn Schlaf bei dir einen festen Platz hätte statt jeden Abend neu entschieden zu werden?
2 weeks ago | [YT] | 9
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Hast du auch das Gefühl, dass deine To-do-Liste immer länger wird –
egal, wie viel du erledigst? Vielleicht liegt das Problem nicht darin, dass du zu wenig tust, sondern dass du zu wenig weglässt. Zum Jahresanfang habe ich viel darüber nachgedacht, wie schnell wir neue Routinen, Ziele und Gewohnheiten hinzufügen. Und wie selten wir uns fragen, was wir eigentlich nicht mehr tun müssten.
👇 Hier sind 5 Dinge, die wir oft unnötig auf unserer mentalen To-do-Liste behalten:
1️⃣ Alles perfekt organisieren zu wollen.
Manches darf einfach „gut genug“ sein, ohne optimiert zu werden.
2️⃣ Jede Nachricht sofort beantworten.
Nicht jede Reaktion ist dringend. Stille ist kein Versäumnis.
3️⃣ Jeden Tag besonders produktiv sein zu müssen.
Manche Tage sind zum Erhalten da, nicht zum Vorankommen.
4️⃣ Uns selbst ständig verbessern zu wollen.
Nicht alles ist ein Projekt. Manches darf einfach sein.
5️⃣ Den Alltag wie eine Aufgabe zu behandeln.
Leben ist kein Punkt auf einer Liste, den man abhaken kann.
Ich habe gemerkt: Klarheit entsteht für mich nicht, wenn ich immer mehr plane. Sondern wenn ich bewusst entscheide, was heute nicht meine Energie braucht.
Was könntest du von deiner inneren To-do-Liste streichen – ohne dass etwas Schlimmes passiert?
2 weeks ago | [YT] | 21
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Wann hast du dir das letzte Mal erlaubt, einfach nur zu beobachten –
ohne etwas festhalten, planen oder optimieren zu wollen? Manchmal reicht genau das, um wieder bei sich anzukommen.
Heute draußen im Schnee hatte ich mehrere solcher Momente: Alles wurde leiser.
Gedämpfter. Fast still. Ich habe dem Schnee nachgesehen. Eine einzelne Schneeflocke beobachtet, wie sie hochgewirbelt wurde und dann ganz ruhig zur Erde fiel. Erst später, beim Reflektieren über den Tag, ist mir klar geworden, warum mir das so gutgetan hat.
👇 Hier kommen 5 Gedanken, die mir dieser Tag gezeigt hat:
1️⃣ Stille entsteht oft außerhalb von uns.
Nicht im Kopf – sondern in der Umgebung, wenn alles langsamer und leiser wird.
2️⃣ Kleine Beobachtungen holen uns ins Jetzt.
Eine Schneeflocke. Ein Atemzug. Ein Moment ohne Ziel.
3️⃣ Pause heißt nicht immer „nichts tun“.
Manchmal heißt es einfach: innehalten und wahrnehmen, wo man gerade ist.
4️⃣ Aus der Komfortzone zu gehen kann beruhigen.
Konzentration und Fokus haben meinen Kopf sortiert.
5️⃣ Nicht alles muss sofort umgesetzt werden.
Ich habe heute nur geplant – in meinem Bullet Journal. Die Umsetzung darf morgen kommen.
Ich habe heute nichts optimiert.
Ich habe erlebt.
Und das war genug.
Wann hast du zuletzt einfach nur wahrgenommen, statt etwas aus dem Moment machen zu wollen?
2 weeks ago | [YT] | 13
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Fühlt sich der Jahresstart für dich gerade überfordernd an – mit Vorsätzen, Zielen und Erwartungen? Dann möchte ich dir heute eine einfache Methode zeigen, mit der du entspannt ins neue Jahr starten kannst. Und zwar mit einem Lichtmomenten-Notizbuch. So funktioniert die Methode – Schritt für Schritt:
1️⃣ Lege ein Notizbuch oder eine Seite fest. Auch digital ist es möglich. Du brauchst kein neues System. Kein schönes Setup. Ein Ort reicht.
2️⃣ Schreibe jeden Tag oben das Datum auf. Mehr Struktur brauchst du nicht. Das Datum ist der Anker.
3️⃣ Notiere 1–5 Lichtmomente des Tages.
Ein Lichtmoment ist ein kurzer Augenblick, der sich ruhig, stimmig oder gut angefühlt hat. Zum Beispiel: ein Moment ohne Eile, frische Luft beim Spazieren, ein Gedanke, der gut getan hat.
4️⃣ Bleib bei Stichpunkten bzw. bei kurzen Sätzen. Kein langer Fließtext. Keine Analyse. Nur festhalten.
5️⃣ Wiederhole das täglich. Du trainierst nicht Leistung, sondern deine Wahrnehmung. Dein Fokus verschiebt sich langsam. Weg von: Was fehlt noch?
Hin zu: Was ist schon da?
Und das verändert oft mehr als jeder große Vorsatz. Diese Methode will nichts optimieren. Sie schult nur den Blick für das, was bereits da ist.
👉 Was könnte heute ein kleiner Lichtmoment für dich gewesen sein?
2 weeks ago | [YT] | 13
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Frohes neues Jahr – schon jetzt ✨
Ich wünsche euch ganz bewusst schon jetzt ein frohes neues Jahr, damit ich den Moment, wenn es wirklich so weit ist, einfach im Hier und Jetzt genießen kann! 🤍
Danke euch fürs Dabeisein, fürs Lesen, fürs Zuschauen und für all eure Nachrichten. Diese Community lebt von euch.
Ich wünsche euch ein neues Jahr mit Ruhe, Klarheit und echten, guten Momenten 🌱
2 weeks ago | [YT] | 18
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Hast du auch schon Journaling ausprobiert – und nach ein paar Tagen wieder aufgehört? Nicht, weil es dir nichts bringt.
Sondern weil es sich im Alltag zu groß anfühlt. Hier sind 5 ruhige Wege, wie ich Journaling heute nutze – nach über 20 Jahren Tagebuchschreiben, ohne Druck und ohne Korsett:
1️⃣ Starte mit einer Frage, nicht mit einem leeren Blatt.
Ich beginne nicht mit: „Ich muss jetzt schreiben.“ Sondern mit: „Was beschäftigt mich gerade wirklich?“ Das reicht als Einstieg.
2️⃣ Schreib mal mehr, mal weniger – so wie es passt.
Manchmal ist es ein Satz.
Manchmal eine halbe Seite.
Manchmal mehr.
Ohne Regel. Ohne feste Länge. Ohne Korsett.
3️⃣ Schreib zum Sortieren, nicht zum Lösen
Ich schreibe nicht, um sofort Antworten zu finden. Sondern um Gedanken, Sorgen und Optionen nebeneinander zu legen. Klarheit entsteht oft erst danach.
4️⃣ Verwechsle Journaling nicht mit Morning Pages.
Morning Pages = alles raus.
Ohne Thema. Ohne Ziel.
Journaling = gezielt schreiben, wenn ich feststecke.
Beides darf nebeneinander existieren.
5️⃣ Journaling ist kein Ritual, sondern ein Werkzeug.
Es muss nicht täglich sein.
Es muss sich nicht gut anfühlen.
Es muss nur passen.
Und wenn du Journaling-Prompts brauchst zum Starten, abonniere gerne kostenlos meinen Newsletter für ein Workbook mit unterschiedlichen Fragen für das Journaling:
endlichproduktiv.substack.com/
2 weeks ago (edited) | [YT] | 13
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
Fühlt sich der Start ins neue Jahr für dich auch oft überwältigend an – mit Zielen, Vorsätzen und dem Gefühl, schon hinterher zu sein? Ich starte mein Jahr bewusst anders.
Hier sind 5 Schritte, die ich selbst durchführe:
1️⃣ Starte nicht mit Zielen, sondern mit Handlungen.
Ich frage mich nicht mehr: Was will ich erreichen? Sondern: Wie verhält sich eine Person, die mein Ziel bereits erreicht hat – im Alltag? Geplant werden also nicht Ergebnisse, sondern konkrete Handlungen.
2️⃣ Setze dir klare Handlungen für dein Ziel – und nimm dir bewusst weniger vor.
Ich arbeite mit wenigen, konkreten Handlungen. Zu viel auf einmal würde eher überfordern als unterstützen.
3️⃣ Nutze ein Leitwort statt Vorsätze.
Ein Wort, das mich durchs Jahr begleitet. Nicht als Ziel, sondern als Orientierung für Entscheidungen im Alltag. Als Richtungsweiser.
4️⃣ Plane dein Jahr in Quartalen – als Check-in mit dir selbst.
Die Quartale sind für mich keine festen Pläne. Sondern Momente, um innezuhalten und zu schauen: Passen die Handlungen noch? Oder darf ich nachjustieren?
5️⃣ Nutze monatliche Tracker für deine Handlungen.
Meine Tracker plane ich nicht fürs ganze Jahr. Sie enthalten die Handlungen, die ich vorher bewusst ausgewählt habe.
Vielleicht braucht dein neues Jahr keine Vorsätze. Sondern ein System, das dich nicht überfordert.
Wie startest du ins neue Jahr – mit Vorsätzen oder mit einem ruhigeren Ansatz?
2 weeks ago | [YT] | 19
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Yasemin⎟Produktiv Jetzt
2026 kann kommen. Mit Identitätsänderung statt Vorsätzen. Habt ihr euer Bullet Journal für 2026 schon aufgesetzt?
2 weeks ago | [YT] | 15
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