Land der Tiere (German for "Land of Animals") is a sanctuary for rescued animals and vegan animal rights centre between Hamburg & Berlin in Northern Germany. On 133,000 square meters, rescued animals live freely without being used or exploited. Land der Tiere is also an educational institution and stands for the liberation of humans and animals.
Every Sunday between May and Oct. Land der Tiere offers free guided tours for everyone interested. At least twice a year we celebrate festivals with exciting programs, lots of information and delicious vegan food. In addition, there are workshops for school classes, vegan cooking classes and other educational offers all year round.
🔗 land-der-tiere.de
Land der Tiere
Schweine haben richtig enge Bindungen zueinander. Familiär, Freundschaftlich. Vielleicht ist das die beste Erklärung, warum jede Zucht, jede Mast und jede Schlachtung niemals "tiergerecht" sein können.
13 hours ago | [YT] | 5
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Land der Tiere
Die alte weiße Bärta ist für "Findelkind" Johannes vom ersten Tag an "Ersatzmama", die mit großer Liebe überschüttet wird. ❤
Ganz schön viel zu tun gibt es für Johannes aktuell, denn die beiden neuen Ziegenjungs Anton und Oscar himmeln ihn an und Johannes, der ja selbst noch nicht erwachsen ist und lange alleine in einem Lost Place lebte, freut sich jetzt sehr über die jungen Spielpartner. Mit denen lässt sich nämlich herrlich herumtoben.
Zeit für Bärta hat Johannes aber trotzdem noch. ❤️
1 day ago | [YT] | 603
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Land der Tiere
Wir wetten, dass Resi und Pippa oft genug heimlich so richtig abgehen und herumhüpfen, wenn die Wildschweinduschen – äh, Geländebewässerungen – im Schweineland angehen.
2 days ago | [YT] | 11
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Land der Tiere
Bis vor Kurzem war er noch der schwer kranke, "wertlose" Sohn einer "Milchziege". Jetzt ist er der fröhliche Anton, der jede Menge Spaß am Leben hat.
Die Söhne von als "Milchziegen" benutzten Ziegen haben in der Regel keine Chance. „Keinen Wert“, sind "Abfall" und werden häufig auch so behandelt. „Unnütze Fresser“, für die es in einer „Milchziegenhaltung“ keine Verwendung gibt. Ihre Mast lohnt sich nicht, es gibt keinen Markt für das Fleisch junger Ziegenböcke. Geboren werden die Lämmer nur zu dem Zweck, dass ihre Mütter nach der Geburt Milch produzieren – und auf die haben es die Menschen abgesehen. Die Söhne bekommen oft nichts davon, sondern werden ihren Müttern weggenommen und mit Milchaustauschern gefüttert. Das Ziegenmilchgeschäft ist brutal, brutal mit den Müttern, brutal für deren Kinder. Kinder, die schon bei der Geburt keine Chance auf eine Zukunft haben – so wie es bei Anton gewesen wäre. Jetzt hat er eine.
3 days ago | [YT] | 660
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Land der Tiere
Sie sind vor fünf Jahren in einem Ferkelproduktionsbetrieb geboren, wo sie eigentlich nach ein paar Wochen von ihrer Mutter getrennt, in einen Mastbetrieb transportiert und nach sechs Monaten geschlachtet worden wären. Stattdessen kam alles anders.
Pia, Hein und Willi konnten im Mai 2021 gemeinsam mit ihrer Mutter Hanna im Land der Tiere einziehen, wo sie nie wieder als "Nutztiere" angesehen werden. Die kleinen Ferkel waren krank, vor allem Hein, der lange intensiv behandelt werden musste. Eine Zeit lang sah es nicht gut aus für ihn, aber Hein hat überlebt. Und konnte zusammen mit seinen Geschwistern an der Seite seiner Mutter aufwachsen. Die vier stehen sich heute immer noch sehr nah und haben schon längst auch Hannas beste Freundin Anni in ihrem Bund aufgenommen.
Alles Gute zum 5. Geburtstag, Pia, Hein und Willi! ❤️
4 days ago | [YT] | 54
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Land der Tiere
Es fühlt sich völlig irreal an. Carla, unsere Oberquatschmacherin mit ihrer 50-Kilo-Oberenergie, ist tot.
Sie war so unvorbereitet wie alle um sie herum und hatte überhaupt keine Zeit, ihren eigenen Tod zu bemerken. Sie schlief ganz tiefenentspannt und bequem auf ihrer Couch. So fanden wir sie dann auch. In der Nacht muss ihr Herz versagt haben, ohne jede Vorankündigung.
Als wir vor 5 Jahren den Platz an Hündin Mulis Seite, die nach dem Tod ihrer Schwester so trauerte, neu belegen wollten, suchten wir eigentlich nicht Carla aus. Sondern ihre Schwester Lola, die aufgrund ihrer Knochenproblematik und Rasse kaum eine reelle Chance hatte, irgendwo einen Platz zu finden. Die „Prophezeiung“ war, Lola würde wahrscheinlich nicht erwachsen werden können mit diesen Knochen. Bzw. denen, die nicht so richtig vorhanden waren. Doch Lola war nicht alleine. Sie war zusammen mit ihrer Schwester in einer Einkaufstasche ausgesetzt worden. Die beiden waren da grade ein paar Tage alt. Hatten nichts außer sich und der Tierschützerin, die sie per Hand aufzog. Für uns war sofort klar: wir würden uns nicht für die Aufnahme von Lola entscheiden können. Wenn dann kam nur in Frage, beide zu nehmen. Ab dem Tag war irgendwie in unseren Köpfen, dass Carla diejenige sein würde, die ihre Schwester und auch die alte Muli überleben würde.
Carla kam mit unglaublicher Energie. Bisweilen waren sie und ihre Schwester wie außer Kontrolle geratene Kettensägen. Initiatorin allen Kettensägenquatsches: immer Carla. Während Lola wahrscheinlich oft genug genervt war von ihrer übersprudelnden Schwester, die ihr täglich die Backen langzog bei den wilden Spielen der beiden, war Muli extrem begeistert von ihrer „neuen kleinen blonden Schwester“. Carla liebte Muli. Das beruhte absolut auf Gegenseitigkeit. Kein Tag, an dem die beiden nicht miteinander spielten. Zusammen die „Außengrenzen sicherten“, egal ob gegen landwirtschaftliche Maschinen oder Füchse. Lola spielte da eher eine Nebenrolle. Außer sie und Carla standen auf dem Wall am Zaun – und heulten um die Wette wie Wölfe. Nicht nur jeden Samstag um 12 beim Dorfsirenentest.
Irgendwann war klar: die schlimmen Prophezeiungen um Lola waren ebenso unwahr wie Mulis vorhergesagter baldiger Tod nach ihrer Knochenkrebsdiagnose von einigen Jahren. Und alles war gut. Carlas Leben perfekt und glücklich. Und das von Lola und Muli auch. Auch wenn sich die beiden wahrscheinlich oft genug gefragt haben, woher Carla diese unfassbare Energie nimmt. Und warum diese Hündin irgendwie immer verschmitzt lächelt und irgendwelchen Quatsch im Kopf hat.
Wir hätten mit allem gerechnet. Aber niemals damit, Carla, die nie krank war, grade fünf Jahre alt, eines morgens tot auf der Couch zu finden – mit ihrem Lächeln.
Adieu, Carla.
5 days ago | [YT] | 532
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Land der Tiere
Schnürpse-Besprechung. ❤
Zwergin Elfie, Murmel-Schnurps und Herr Lili haben im Land der Tiere zusammengefunden. Elfie lief wochenlang alleine in einer Kleinstadt durch die Gärten, wurde nie von jemandem vermisst. Schnurps wurde an der Bundesstraße ausgesetzt, in letzter Minute gerettet, war fast verhungert aufgrund eines extremen Zahlfehlers. Herr Lili wurde als „Kuscheltier“ angeschafft – und landete schon als Baby im Tierheim.
Alle drei wurden von ihren Menschen einfach „entsorgt“, so wie unzählige andere „Haustiere“ jeden Tag. Niemand kennt die nackten Zahlen, hinter denen unfassbar traurige Geschichten stecken. Die meisten dieser Tiere haben nicht so viel Glück wie die Schnürpse, einen ziemlich perfekten Lebensort zu finden – und solche Freundschaften.
Wenn es nach uns ginge? Gäbe es keine „Kleintierzüchter“ und Zoogeschäfte mehr, die Tiere verkaufen. Wann wir uns wünschen, dass das in Kraft tritt? Sofort.
6 days ago | [YT] | 576
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Land der Tiere
Am 3. Mai startet die Besuchszeiten-Saison im Land der Tiere!
Wie jedes Jahr vor Saisonstart hat sich auch jetzt wieder das Team der Führenden für eine Proberunde getroffen. Die Führenden sind engagierte Menschen, die euch mit auf eine Führung über das Gelände und zu den geretteten Tieren nehmen, die die Geschichten der Tiere erzählen und sich über eure Fragen freuen. Da sich über den Winter dann doch immer einiges ändert, überlegen wir bei der Proberunde gemeinsam, wo wir lang gehen könnten und bringen alle auf den neuesten Stand.
Ihr möchtet auch bei einer Führung dabei sein? Super: Bis Ende Oktober könnt ihr jeden Sonntag zu den Besuchszeiten vorbei kommen, an der Führung teilnehmen und euch mit Kaffee, leckerem Kuchen und Leberkeese-Brötchen versorgen - natürlich alles vegan. Die Anmeldung auf unserer Homepage ist kostenlos: ➡️ land-der-tiere.de/besuchszeiten. Die ersten beiden Sonntage sind sogar schon ausgebucht ❤️
Bitte beachtet, dass Hunde leider nicht mitgebracht werden können.
1 week ago | [YT] | 19
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Land der Tiere
Als flugfähige Pute stehen Pieps viele Orte zur Verfügung, an denen sie sich ein Nest einrichten kann. Ihre Wahl fiel auf den Heuvorrats-Sack im Kaninchenzimmer. Wir haben ihren Weg dorthin für euch festhalten können.
1 week ago | [YT] | 38
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Land der Tiere
Beim Thema „Qualzucht“ denken die meisten Menschen zuerst an Tiere wie Möpse oder Bulldoggen, die mit ihren runden Schädeln, Glubschaugen und kurzen Nasen unter Atemnot und anderen extremen zuchtbedingten Erkrankungen leiden. Kaum jemand denkt an Kaninchen.
Nicht an die überzüchteten Zwerge und Widder, die unter vielen Problemen leiden, erst Recht nicht an die Riesen, die alleine zu dem Zweck gezüchtet wurden, möglichst viel Fleisch „zu produzieren“. Kaninchen wie Fiffi, die sechs Kilo oder mehr wiegen, deren Körperbau viel zu lang, viel zu schwer ist. Wen interessiert es auch, dass die Tiere fast alle irgendwann unter Arthrosen und Rückenproblemen leiden – denn in der Regel werden solche Kaninchen nach ein paar Wochen oder Monaten sowieso geschlachtet.
Fiffi wurde vor fünf Jahren in einer dieser „typischen“ gammeligen Kaninchenmastbuchten geboren. „Als Nahrungsmittel“. Dass weder sie noch ihre Brüder noch ihre Mutter oder sonst jemand von der Familie geschlachtet wurden, hatte die Kaninchenfamilie dem Umstand zu verdanken, dass ihr alter „Besitzer“ ins Krankenhaus kam. Erst einmal kümmerte sich die Hausverwaltung um die Versorgung der Tiere vor Ort. Die war es auch, die uns kontaktierte als klar war, dass der Kaninchenzüchter nicht mehr nach Hause kommen würde. Fiffi, ihre Brüder, großen Geschwister, Mama, Papa, Oma: alle zogen ins Land der Tiere ein. Fiffi war noch ein Baby. Daher haben wir uns an dieser Stelle für ein Babyfoto von ihr entschieden.
Aus Fiffi wurde eine Riesin – eine, die in der Kaninchenfamilie mit dafür verantwortlich war, den Ton anzugeben. Eine, die in jeden Tag mit ganz viel Energie startete, ihre Freiheit draußen genoss und tat, was ein Kaninchen tun muss: Rennen, Buddeln, Verstecken, Grasen, Hoppeln, Aussicht genießen, Quatsch machen mit den Brüdern, genauso chillen, kuscheln, ganz eng mit den anderen sein. Auch zu ihrer Mutter behielt sie immer ein sehr enges, liebevolles Verhältnis. Bis zu deren Tod.
Bei Fiffis Mama Helga fing es irgendwann an, nachdem es schon bei ihrem Vater so kam, wie es oft bei älteren Riesenkaninchen passiert: irgendwann macht der Rücken nicht mehr mit. Eine Zeit lang kommen solche Kaninchen mit Schmerztherapie noch klar, können ihr Leben genießen. Irgendwann kommt leider der Tag, wo nichts mehr geht, die Hinterbeine ihren Dienst versagen. Für ein Fluchttier, das eigentlich jederzeit „auf dem Sprung ist“, unerträglich.
So wie jetzt auch bei Fiffi. Am Ende konnten wir nichts mehr für sie tun, als sie einschläfern zu lassen. Mit fünf Jahren hatte sie für eine Riesin ein „langes Leben“ – und ein wundervolles, freies Leben.
Adieu, Fiffi.
1 week ago | [YT] | 609
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