Wiebke Wiedeck - Psychology for Life
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Why do some relationships work and others don't, no matter how much we want them to? Why do we react the same way in certain situations, again and again, even when we wanted to do things differently? And what does that have to do with what we learned early on about ourselves, about others, about the world?

I'm Wiebke Wiedeck, psychologist, senior coach and author. For over 35 years I've been supporting people in understanding themselves more deeply and growing from that understanding. On this channel I share my knowledge and experience: on inner patterns, relationships, boundaries, self-worth, trauma, high sensitivity, and how society shapes us, often without us even noticing.
Psychology doesn't belong only in therapy. It belongs in the middle of life.
You'll also find additional inspiration and deeper impulses in my books.
Warmly, Wiebke Wiedeck


Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

💔 Kontaktabbruch – Selbstschutz, Flucht oder Manipulation?

Manchmal ist ein Kontaktabbruch eine Befreiung. Manchmal hinterlässt er tiefe Verletzungen und unbeantwortete Fragen.

Warum brechen Menschen den Kontakt zu Eltern, erwachsenen Kindern, Geschwistern, PartnerInnen oder FreundInnen ab? Und was geschieht, wenn Schweigen und Rückzug zu einem Machtmittel werden?

In meinem nächsten YouTube-Livestream beleuchten wir die unterschiedlichen Hintergründe und sprechen darüber, wie wir mit einem Kontaktabbruch umgehen können – ganz gleich, auf welcher Seite wir stehen.

💬 Mich interessiert deine Erfahrung: Hast du selbst schon einmal einen Kontakt abgebrochen oder erlebt, dass jemand plötzlich nicht mehr mit dir sprechen wollte?

Ich freue mich auf unseren Austausch!
Trag dir den Termin am besten gleich in deinen Kalender ein:
21.11.2026, 18.00 Uhr - hier auf meinem Kanal.

Herzlich.
Wiebke

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#nocontact #kontaktabbruch #verwaisteeltern #ghosting #keinenkontaktmehr #psychologie

22 hours ago |[YT] | 2

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Ich denke, viele von uns sind in den ersten Lebensjahrzehnten davon ausgegangen, dass wir für alles kämpfen müssen.
Für Gerechtigkeit. Für das letzte Wort. Für unser Recht. Für die Menschen, die wir lieben. Um Anerkennung. Um Liebe.
Und irgendwann merken wir: Wir haben uns oft verausgabt in Kämpfen, die gar nicht unsere waren. In Familiendiskussionen, die niemand gewinnen kann. In Streits mit Menschen, die uns eigentlich egal sein könnten. Bei Menschen, deren Bedarf wie ein bodenloses Loch war. In Konflikten, die nichts verändern. Bei Menschen, die nichts geben konnten.

Und daneben gab es die Kämpfe, die wirklich wichtig gewesen wären. Für die uns dann die Kraft fehlte.

Zwei Fragen helfen mir, das zu unterscheiden.
Die erste Frage lautet: Ist das überhaupt MEIN Kampf? Manchmal werden wir in Auseinandersetzungen hineingezogen, die uns gar nicht gehören. Andere Menschen führen ihre Themen aus, und wir landen mittendrin. Es hilft, kurz innezuhalten und zu prüfen, ob das, was da gerade geklärt werden will, tatsächlich zu mir gehört. Oft ist die Antwort: Nein. Es gehört nicht zu mir. Ich muss mich nicht kümmern. Ich kann die Lösung dort lassen, wo sie hingehört.

Die zweite Frage geht tiefer. Auch bei den Themen, die wirklich meine sind, muss ich mich fragen: Wird mir das in fünf Jahren noch wichtig sein? Verändert mein Kampf hier tatsächlich etwas? Und bin ich bereit, mit meiner Lebenszeit dafür zu bezahlen?
Denn genau darum geht es. Jeder Kampf kostet Lebenszeit. Und Lebenszeit ist mehr, als nur Zeit. Es ist die Zeit, in der wir sind. Die WIR sind. Die WIR zur Verfügung haben.

Wähle deine Kämpfe mit Bedacht.
Aus Respekt vor deiner eigenen Zeit. 💛

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#lebenszeit #passaufdichauf #energieräuber #selfcare

1 week ago |[YT] | 4

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Es gibt in jedem Leben lose Enden.

Dinge, die nie zu Ende gebracht wurden. Fragen, die nie gestellt wurden. Entschuldigungen, die man schuldig geblieben ist. Menschen, die man aus den Augen verloren hat. Orte, um die man seit Jahren einen Bogen macht.

Sie brodeln leise vor sich hin. Manchmal bemerkst du sie kaum. Und trotzdem binden sie Kraft. Kraft, die wir eigentlich für unser Hier und Jetzt brauchen.

Vielleicht hast du jemandem Unrecht getan und es ihn nie wissen lassen. Vielleicht wolltest du deiner Mutter eine Frage stellen und hast es nie getan. Vielleicht gibt es einen Ort aus deiner Kindheit, an dem du 30 Jahre nicht mehr warst. Vielleicht steht seit Jahren ein Schrank in deinem Flur, den du nie ausmistest. Vielleicht hast du dich mit jemandem entzweit und weißt nicht mehr, wie es passiert ist.

Ich habe in den letzten Jahren angefangen, mich diesen losen Enden zuzuwenden. Ich habe einen Menschen wiedergefunden, zu dem ich vor Jahren nicht fair war, und mich bei ihm entschuldigt. Ich habe Orte besucht, um die ich 40 Jahre herumgeschlichen bin. Manches war überraschend heilend. Manches hat mir gezeigt, dass da noch alter Schmerz war, vor dem ich geflüchtet bin.

Aber egal, wie es sich entwickelt hat, jedes lose Ende, um das ich mich gekümmert habe, hat Kraft freigesetzt. Kraft, die vorher irgendwo im Hintergrund gebunden war.
Ich fühle mich seitdem unbeschwerter, geklärter.

Jetzt ist ein guter Moment. Um zu klären, was geklärt werden soll. Um zu sortieren, was sortiert werden soll. Um zu fragen, was du fragen wolltest.
Du musst nicht mit allem auf einmal anfangen. Eins nach dem anderen.
Und teile hier gerne mit uns, wie es dir damit ergangen ist.
💛

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#psychologie #loseenden #aufräumen #ballastloswerden #innerpeace

2 weeks ago |[YT] | 34

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Neulich habe ich mit mir selbst ein kleines Experiment gemacht.
Ich habe mir verschiedene Bereiche meines Lebens als eigenständige Personen vorgestellt.
Meine Energie. Meine Gesundheit. Meine Arbeit. Meine Kreativität. Meine Beziehung. Meine Finanzen..

Und dann habe ich mich gefragt: Wie geht es diesen Wiebke - Personen eigentlich? Wenn sie einzeln vor mir stünden – wie würden sie aussehen? Wären sie kräftig, wach, präsent? Oder erschöpft, blass, zu kurz gekommen?

Das Ergebnis war ernüchternd. Manchen ging es gut. Anderen erschreckend schlecht. Meine Energie war deutlich zu schwach. Meiner Gesundheit geht es auch nicht sooo besonders. Meine Kreativität mault, weil ich ihr zu wenig Zeit widme.

Warum diese Übung so viel bringt: Solange wir „ich müsste mal mehr auf mich achten" denken, bleibt es abstrakt.

Aber wenn du dir deine Gesundheit als Person vorstellst – müde, mit hängenden Schultern, wartend darauf, dass du endlich Zeit für sie hast – dann ist das plötzlich sehr konkret. Sie ist da. Sie hat einen Zustand. Und sie geht dich etwas an, denn sie ist ein Teil von dir.

Das ist psychologisch spannend. Diese Übung macht sich einen Mechanismus zunutze, den wir sowieso ständig nutzen: Wir erleben Menschen generell als viel greifbarer, als die Vorstellung von Bereichen unseres Lebens.

Also warum nicht die eigenen Bereiche personifizieren und dadurch näher an uns heranholen?

Und dann braucht es einen ehrlichen Blick: All diese Personen bist du. Alle wollen leben. Alle wollen wahrgenommen werden. Alle haben ein Recht darauf, dass du dich um sie kümmerst.

Welche Version von dir bräuchte mehr Aufmerksamkeit? 💛


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#selfcare #selbstfürsorge #selbstliebe #psychologie

3 weeks ago |[YT] | 79

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Die 100 Atemzug-Übung

Eine Übung, die ich seit vielen Jahren selbst nutze und die ich meinen Klientinnen und Klienten immer wieder mitgebe. Sie dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Sie kostet nichts. Und sie lässt sich fast überall machen. Deshalb möchte ich sie heute mit euch teilen.

Der Kern der Übung ist nicht das Atmen selbst, das kannst du sowieso.😄

Der Kern ist eine kleine Abmachung mit dir: Du hältst bis 100 durch. Egal, was zwischendurch passiert.

So geht's:

Atme ruhig ein und aus. Ein vollständiger Atemzug – einmal ein, einmal aus und die kurze Pause danach – ist eine Zahl. Beim ersten Atemzug zählst du innerlich „1", beim nächsten „2", und so weiter, bis 100.

Richte deine Aufmerksamkeit dorthin, wo du deinen Atem am deutlichsten spürst, am besten im unteren Bauch. Beschleunige nichts. Bewerte nichts. Wenn deine Gedanken abschweifen, kehre einfach zurück, ohne dich zu ärgern. Wenn du nicht mehr weisst, bei welcher Zahl du warst, fang einfach nochmal an.

Halte die Augen dabei geöffnet.

Irgendwo zwischen 40 und 70 wirst du vielleicht unruhig werden. Du wirst denken: „Was soll das eigentlich? So ein Unsinn." Vielleicht willst du dann aufhören. Tu es bitte nicht, sondern mach unbedingt weiter.

Das ist ein wichtiger Teil der Übung: der Moment, in dem du den Impuls, aufzugeben, bemerkst und trotzdem weitermachst. In diesem Moment tust du etwas Ungewohntes: Du gehst nicht automatisch mit dem Impuls mit. Du beobachtest ihn. Und du entscheidest.

Vielleicht nimmst du plötzlich Kleinigkeiten wahr: einen Käfer, ein Blatt, das Licht auf einer Wand. Das ist gut. Freu dich darüber und bleib bei deinem Atem.

Bei 100 entscheidest du selbst, ob du noch weitermachen möchtest. Wenn ja, jeweils zehn Atemzüge, dann neu entscheiden. Beenden darfst du dann jederzeit.

Und wenn du fertig bist: Streck dich. Und fühle in dich hinein, ob sich was verändert hat. 💛


🌿 Wie ging es dir mit der Übung? Schreib es gern in die Kommentare.

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#ruhe #atemübung #psychologie #runterkommen #nervensystem

4 weeks ago |[YT] | 29

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Herzliche Einladung an alle aus Berlin und Umgebung! ✨

Die von mir gegründete „Initiative Zukunft Ohne Gewalt – Gewaltfreie Familien, Beziehungen, Gesellschaft“ zeigt am 19. und 20. September in Berlin, in der Tanzhalle der Wiesenburg von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr eine begehbare Installation.

Seit mehreren Jahren führt IZOG eine bundesweite Erhebung durch. Befragt wurden Vereine und Institutionen aus Gewalthilfe und Gewaltprävention sowie Menschen mit eigener Gewalterfahrung im sozialen Nahbereich.
Wir erforschten: Warum werden Täter zu Tätern?

Am 19. und 20. September werden die Ergebnisse zum ersten Mal öffentlich vorgestellt.
In einer interaktiven Installation werden die Besucher:innen angeregt, sich mit den Ergebnissen der Erhebung auseinander zu setzen.
Klänge, Projektionen, Lehrtafeln, Flüsterstimmen, Livemusik laden dazu ein, die Perspektive zu erweitern und Teil einer Zukunft ohne Gewalt zu werden.

Der Eintritt ist frei und jede:r ist herzlich eingeladen.
Ich bin persönlich am Samstag und Sonntag nachmittag ab zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr vor Ort. 💛

Infos hier:
www.visitberlin.de/de/event/gewalt-passiert-taegli…

Und hier:
izog.de/gewalt-passiert-taeglich-neben-dir/

Und wer nicht hinfahren kann, kann einen Teil der Installation online verfolgen:
izog.de/installation

Seid herzlich gegrüßt!

#izog #gewaltprävention #keinemehr #psychologie #wiebkewiedeck

1 month ago |[YT] | 9

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Etwas, das ich in diesen Wochen um mich herum viel höre:

„Ich müsste doch eigentlich erholt sein. Aber ich bin es nicht."

Der Sommer geht zu Ende, und viele Menschen fühlen sich nicht aufgeladen, sondern leerer als vorher. Als hätte die Erholung nicht gehalten, was der Kalender versprach.

Das hat einen psychologischen Grund: Übergänge kosten Energie. Der Wechsel zwischen zwei Modi braucht Kraft.
Vom offenen, unstrukturierten Sommermodus zurück in den getakteten Alltag. Vom langen Licht in die kürzer werdenden Tage. Vom Draußen ins Drinnen.

Unser Körper und unsere Psyche brauchen für solche Übergänge Anpassungszeit.

Und die geben wir uns selten. Wir stürzen uns direkt zurück in den Herbst – Termine, Verantwortung, To-do-Listen – und wundern uns, warum wir uns nicht aufgeladen, sondern ausgelaugt fühlen.

Vielleicht braucht gerade genau das Raum: die Erlaubnis, dass der Sommer nicht alles heilt oder richtet.
Dass Erholung nicht immer die Erwartung erfüllt. Dass ein Übergang selbst schon Arbeit ist und dass es klug ist, sich das einzugestehen.

Wie geht es dir gerade? 💛


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#spätsommer #psychologie #erholung

1 month ago |[YT] | 44

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Liebe Community,
wie ihr vielleicht wisst, läuft aktuell meine erste Coachingausbildung - seit Februar 2026.
Nach dem vierten Wochenende habe ich die Teilnehmerinnen gebeten, mir einen Feedbacksatz zu schreiben, der erzählt, was das Besondere meiner Ausbildung ist.
Kerstin - eine der Teilnehmenden - schrieb mir folgende Zeilen:

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"Liebe Wiebke,

du möchtest einen kurzen Satz von uns und ich sitze hier und merke, dass ich genau den gerade nicht finde. Vielleicht, weil das, was diese Reise mit mir macht, längst nicht mehr in einen schönen Satz passt.

Ich bin nach diesem Wochenende noch immer völlig überwältigt davon, was da eigentlich mit uns, und mit mir, passiert.

Als ich mich für diese Ausbildung entschieden habe, wusste ich, dass ich mich auf mehr einlasse als darauf, Methoden zu lernen und zu erfahren, wie ich Menschen gut begleiten kann. Ich wusste, dass diese Reise auch nach innen gehen würde. Und trotzdem lässt sich vorher wohl kaum erfassen, was es bedeutet, wenn man tatsächlich mittendrin ist.

Da ist so viel Lernen und gleichzeitig so viel mehr als Lernen. Ich darf fühlen, ausprobieren, mich zeigen, mich hinterfragen, an Grenzen kommen, neue Seiten an mir entdecken und manchmal Dinge über mich verstehen, für die ich vorher noch nicht einmal Worte hatte. Ich nehme von jedem Wochenende etwas mit, das weit über Wissen hinausgeht. Manches verstehe ich sofort. Manches arbeitet noch lange in mir weiter. Und manches verändert einfach etwas in mir, ohne dass ich überhaupt genau benennen könnte, was da gerade passiert ist.

Was mich dabei immer wieder tief berührt, ist, dass es diesen Raum überhaupt gibt.
Einen Raum, in dem wirklich alles da sein darf. Nicht nur das Schöne, Leichte und Starke. Wir lachen miteinander und wir weinen miteinander. Wir öffnen uns. Und manchmal öffnen wir dabei auch die Abgründe unserer Seele. Wir zeigen einander Seiten von uns, die verletzlich sind, schmerzhaft, vielleicht auch unbequem oder schwer auszuhalten. Und nichts davon ist „zu viel“.

Da darf Freude sein und Schmerz. Angst, Wut, Traurigkeit, Scham, Leichtigkeit, Stärke, Unsicherheit, all das, was eben zu uns gehört. Es muss nichts schnell wieder gut werden. Niemand muss eine Emotion kleiner machen, damit sie für die anderen angenehmer wird. Sie darf da sein. Wir dürfen da sein.

Und dabei zu erleben, mit wie viel Wertschätzung, Achtsamkeit und Offenheit all dem begegnet wird, empfinde ich als unglaublich kostbar.

Und dann sind da diese großartigen Frauen.

Wir sind so unterschiedlich, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihren Erfahrungen, ihren hellen und ihren dunklen Seiten. Und wir lassen einander daran teilhaben. Wir lernen miteinander und voneinander, spiegeln und fordern uns heraus, halten einander aus und manchmal vielleicht auch einfach nur fest. Wir lachen Tränen und wir weinen Tränen. Und mit jedem Wochenende wächst dieses Vertrauen, miteinander auch dorthin gehen zu dürfen, wo es wirklich tief wird.

Ich glaube, ich habe selten einen Raum erlebt, in dem so viel Menschsein gleichzeitig Platz haben darf.
Vielleicht ist genau das das Besondere an dieser Reise: Ich lerne nicht einfach, Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten. Ich darf selbst erleben, wie es sich anfühlt, gesehen, gehalten, herausgefordert und berührt zu werden und daran zu wachsen.

Und nach vier Ausbildungswochenenden sitze ich hier, bin immer noch völlig geplättet und denke eigentlich nur: Wow.
Was für ein Geschenk, dass es diesen Raum gibt.
Was für ein Geschenk, dass wir uns darin so begegnen dürfen.
Was für ein Geschenk, diese Frauen auf dieser Reise an meiner Seite zu haben.
Und was für ein Geschenk, dass du diesen Raum für uns geschaffen hast und uns darin begleitest.

Ich weiß nicht, ob das jetzt das „kurze Feedback“ war, das du dir vorgestellt hast. 😉 Aber ich merke gerade: Weniger wäre einfach nicht das gewesen, was ich dir eigentlich sagen möchte.

Danke. Wirklich. ❤️

Kerstin
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Mich haben diese Zeilen sehr berührt und ich möchte sie mit Euch teilen. Denn sie beschreiben, dass meine Ausbildung vor allem eine Erkenntnis - Reise zu sich selbst ist, die dir ermöglicht, dich auf ganz besondere Weise wahrzunehmen, weiterzuentwickeln und ja, auch zu heilen.
Und wenn du magst, kannst du mit dieser Ausbildung auch andere Menschen unterstützen. Aber du musst es nicht. Du darfst diese Reise auch nur für dich antreten.

Mehr Infos zur laufenden Ausbildung findest du hier:
wiebkewiedeck.de/coachingausbildung/

Möchtest du Infos für die Ausbildung 2027?

Dann schreib mir gern eine Mail an
info@wiebkewiedeck.de

Anbei ein kurzer Einblick in unser pferdegestütztes Wochenende, das Teil der Ausbildung ist.

Ich freue mich auf deine Nachricht.

Herzlich.
Wiebke

#coachingausbildung #weiterbildung #psychologie #persönlichkeitsentwicklung

1 month ago |[YT] | 2

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Du siehst es. Du weißt es. Du könntest es jederzeit aussprechen. Und trotzdem lebst du weiter, als hättest du es nie gewusst.

Die Beziehung, in der du längst nicht mehr glücklich bist. Der Job, der dich seit Jahren aushöhlt. Das Gespräch mit ihm, das du seit Monaten vor dir herschiebst. Der Blick auf dein Konto, den du vermeidest. Der Anruf beim Arzt, den du immer wieder verschiebst.

Wir nennen so etwas oft Verdrängung, aber das ist es meistens gar nicht. Verdrängung ist, wenn du es wirklich nicht mehr weißt. Dein Gehirn hat dann für Fakten, Wünsche oder Erlebnisse einen Platz in deinem Unterbewusstsein gefunden, an den du gar nicht wirklich herankommst.

Worüber ich hier schreibe, ist etwas anderes: Verleugnung. Die Fakten sind da. Vollständig. Nur die Konsequenz wird abgetrennt.

Warum tun wir das? Weil das Wissen zu groß erscheint. Weil wir glauben, wenn wir die Realität nicht weiter ignorieren, müssen wir sofort handeln. Uns trennen. Kündigen. Alles umwerfen. Und weil das zu viel ist, weil die Folgen unserer Ehrlichkeit uns selbst gegenüber zu komplex erscheinen, geben wir es lieber gar nicht erst zu. Vor allem nicht uns selbst gegenüber.

Aber hier liegt der psychologische Trick, den viele nicht kennen: Erkenntnis und Handlung sind zwei verschiedene Schritte. Du darfst wissen, was du weißt, ohne dass daraus sofort etwas folgen muss.

"Ich weiß es. Ich realisiere es. Ich ignoriere es nicht mehr. Und ich muss jetzt trotzdem noch nichts damit tun."

Dieser eine Satz nimmt der Verleugnung ihre Aufgabe. Sie schützt uns ja nur vor dem, was wir uns nach der Erkenntnis als Folge selbst auferlegen würden. Wenn die Erkenntnis nichts erzwingen muss, wird sie tragbar.

Und dann, irgendwann, ergibt sich das Handeln von selbst. Aus einem Ort, der nicht mehr Vermeidung ist, sondern Klarheit. 💛

#verleumdung #verdrängung #psychologie

1 month ago |[YT] | 43

Wiebke Wiedeck - Psychologie fürs Leben

Was bedeutet eigentlich Weiblichkeit?

Ich habe in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht: ausgelöst durch einen Kommentar, in dem ein Mitglied dieser Community sich öffnete und schrieb, sie fühle ihre Weiblichkeit kaum. Auch wenn sie sich „weiblich" kleide, sei da kein Gefühl.

Und ich habe gemerkt: Ich kann die Frage für mich selbst gar nicht so leicht beantworten.

Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der alles Weibliche abgewertet wurde. Mein Vater hat seine eigene Mutter gehasst, und dieser Hass richtete sich auf alles, was weiblich war. Bis ich vierzig war, hat er mich abgewertet, weil ich eine Frau bin. Solange, bis ich den Kontakt abbrechen musste, um endlich frei zu werden von seiner Geschichte, die nicht meine ist.
"Frauen könnten nichts, kriegten nichts hin!" - damit bin ich aufgewachsen.

Was hat das im Bezug auf meine Weiblichkeit mit mir gemacht?
Viel? Gar nichts?

Ich habe mich nie besonders über Weiblichkeit definiert. Die Dinge, die gesellschaftlich als typisch weiblich gelten — Shoppen zum Beispiel — haben mich noch nie interessiert. Trotzdem fühle ich mich als Frau. Ich könnte nur schwer sagen, woran ich das festmache.

Am ehesten hat es für mich mit meinem Verhältnis zu meinem eigenen Körper zu tun. Mit Sinnlichkeit. Mit Kreativität, wobei es natürlich auch eine männliche Kreativität gibt.

Was mich beschäftigt: Ist Weiblichkeit eine gesellschaftliche Erwartung, die wir übernommen haben? Eine Vorstellung davon, wie wir uns fühlen sollten? Oder ist es etwas, das von innen kommt, unabhängig von biologischen Zuschreibungen?

Ich habe darauf keine fertige Antwort. Mir persönlich ist die Frage nicht besonders wichtig. Aber ich weiß, dass sie für viele Frauen sehr wichtig ist. Und deshalb interessiert mich, wie ihr das seht.

Wie definiert ihr Weiblichkeit für euch? Hat es mit dem Körper zu tun? Mit Sexualität? Mit einem Gefühl? Mit Zugehörigkeit? Oder mit gar nichts davon?

Und falls Männer mitlesen: Was bedeutet Männlichkeit für euch?

Ich bin wirklich neugierig. Es gibt hier kein Richtig und kein Falsch.
Danke für Eure Gedanken. 💛


#weiblichkeit #sinnlichkeit #psychologie

2 months ago |[YT] | 29