Mein Name ist Nicole Hammer und ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, hinter den Bühnenvorhang zu schauen; Weltbilder zu durchleuchten; Themen anzusprechen, die nicht Mainstream sind und mit meinem Fragen - Werkzeugkasten, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Wissensgeist informiert über folgende Themen: Politik und Wissenschaft.


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Kontroverse nach Ukraine-Vortrag an der FHNW: Alec Gagneux erhebt schwere Vorwürfe

Reaktion auf den Vortrag „Ukraine – der Krieg“ von Dr. Manfred Sapper (OSTEUROPA, Berlin), 27.02.2023.

Von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV

Windisch-Brugg. Nach einem Vortrag zum Ukraine-Krieg an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat der Friedensaktivist Alec Gagneux umfassende Kritik an Inhalt, Ausrichtung und Diskussionskultur der Veranstaltung geäußert. Seine Einwände brachte er öffentlich und in deutlicher Sprache vor.

Der Vortrag von Dr. phil. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift OSTEUROPA, moderiert vom Historiker Dr. Andreas Petersen, habe aus Sicht Gagneux’ ein einseitiges Narrativ vermittelt. Er erklärte, er habe sich im Vorfeld über den Referenten informiert und sei zu dem Schluss gekommen, dieser vertrete eine „sehr extreme, einseitige Richtung“. Russland sei durchgehend als alleiniger Aggressor dargestellt worden, während kritische Aspekte in Bezug auf die Ukraine, die NATO und die USA ausgeblendet worden seien.

Fehlende Friedensperspektive

Ein zentraler Kritikpunkt Gagneux’ war das vollständige Fehlen von Friedens- und Verhandlungsperspektiven. Der Vortrag habe statt der vorgesehenen 30 Minuten rund anderthalb Stunden gedauert, ohne diese Aspekte auch nur anzusprechen. Gagneux sagte dazu wörtlich:

„Wenn man einen ganzen Vortrag von anderthalb Stunden zuhört, der eigentlich für eine halbe Stunde vorgesehen ist, und dann das Wort Frieden nicht ein einziges Mal hört, Verhandlungen nicht ein einziges Mal hört, dann ist das gemäss meiner Interpretation ein Kriegshetzer.“

In diesem Zusammenhang verwies er auf den inhaftierten Whistleblower Julian Assange. Medien hätten nicht nur die Möglichkeit, Kriege rhetorisch zu legitimieren, sondern auch die Verantwortung, versöhnliche Perspektiven und Zusammenhänge aufzuzeigen. Diese Verantwortung sei an diesem Abend aus seiner Sicht nicht wahrgenommen worden.

Kritik an Moderation und Demokratieverständnis

Auch der Ablauf der Diskussion stieß bei Gagneux auf scharfe Kritik. Er berichtete, seine Wortmeldung sei zunächst ignoriert worden, obwohl er als Erster die Hand gehoben habe. Eine Bemerkung des Moderators über die nahegelegene psychiatrische Klinik Königsfelden empfand er als unsachlich und als Versuch, inhaltliche Kritik zu delegitimieren.

Grundsätzlich beanstandete Gagneux das Diskussionsformat, bei dem ausschließlich Fragen erlaubt gewesen seien. Kommentare oder Stellungnahmen aus dem Publikum seien nicht vorgesehen gewesen. Er formulierte dies so:

„Man darf nur Fragen stellen. Der Experte gibt Antworten, und die Untertanen dürfen nur Fragen stellen. Das ist eine interessante Form von demokratischer Ansicht.“

Besonders problematisch sei dieses Vorgehen, da es sich um eine staatlich finanzierte Hochschule handle. Wenn dort mit Steuergeldern einseitige Darstellungen vermittelt würden, müsse dies öffentlich hinterfragt werden.

NATO, EU und geopolitische Einordnung

Inhaltlich kritisierte Gagneux, dass die Assoziationsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union nur unvollständig dargestellt worden seien. Der militärische Teil dieser Abkommen, der eine verstärkte militärische Zusammenarbeit vorsehe, sei nicht erwähnt worden. Ebenso äußerte er sich irritiert über die Darstellung der EU als durchgehend demokratische Institution sowie über die Verwendung des Begriffs „Putinismus“.

Gagneux kritisierte zudem, dass die Europäische Union als durchgehend demokratische Institution dargestellt worden sei, obwohl zentrale Ämter wie das der EU-Kommissionspräsidentin, derzeit Ursula von der Leyen, nicht direkt vom Volk gewählt würden.

Zudem bemängelte Gagneux, dass die NATO-Osterweiterung, die Rolle der USA als globale Macht sowie frühere militärische Interventionen westlicher Staaten im Vortrag keine Rolle gespielt hätten.

Schweizer Neutralität und Verantwortung

Ein weiterer Schwerpunkt seiner Kritik betraf die Schweiz. Wirtschaftssanktionen gegen Russland wertete Gagneux als Bruch der Neutralität und als wirtschaftliche Kriegsführung gegen die Zivilbevölkerung. Er sagte:

„Sanktionen sind Wirtschaftskrieg gegen die kleinen Leute. Wir können keinen Tisch für den Dialog anbieten, weil wir nicht mehr neutral sind.“

Mit Blick auf mögliche Waffenlieferungen betonte er die Verantwortung der Bevölkerung:

„Wenn jetzt Kriegsmaterial in die Ukraine geht, dann muss jeder Steuerzahler wissen, dass er Mitverantwortung trägt für jedes Leid, das daraus entsteht.“

Grundrechte und internationale Vergleiche

Gagneux weitete seine Kritik auf die Situation in Westeuropa aus. Er erklärte, in den vergangenen Jahren seien Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit auch in der Schweiz und in Deutschland eingeschränkt worden. In diesem Zusammenhang stellte er die westliche Menschenrechtsrhetorik der eigenen politischen Praxis gegenüber.

Er verwies erneut auf Julian Assange, der in Europa in Haft sitze, obwohl er kein Gewaltverbrechen begangen habe, während die von ihm aufgedeckten Kriegsverbrechen folgenlos geblieben seien. Zudem erinnerte Gagneux an Aussagen des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg, wonach der Konflikt bereits 2014 begonnen habe, sowie an Äußerungen von Angela Merkel und François Hollande zum Zweck der Minsker Abkommen.

Abschließender Appell

Zum Abschluss formulierte Gagneux einen umfassenden Friedensappell, der sich ausdrücklich nicht gegen einzelne Bevölkerungen richtete:

„Ich wünsche allen Frieden der ganzen Welt, auch in der Ukraine. Ich wünsche allen Russinnen und Russen alles Liebe, ich wünsche allen Amerikanern alles Gute.“

Es sei aus seiner Sicht propagandistisch und einseitig, sich ausschließlich auf den Ukraine-Krieg zu konzentrieren und andere Konflikte wie Jemen, Irak oder Libyen auszublenden. Aus diesem Grund habe er sich entschieden, öffentlich Stellung zu beziehen. Zum Abschluss machte Gagneux deutlich, dass aus seiner Sicht Frieden nicht durch akademische Kriegsrhetorik, sondern durch Diplomatie, Dialog und Verhandlungen entstehe. Veranstaltungen, die diese Perspektive ausblendeten, trügen seiner Auffassung nach nicht zur Deeskalation bei, sondern wirkten eskalierend.

1 week ago | [YT] | 5

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Corona-Aufarbeitung wie nach 1945? Dr. Wolfgang Wodarg über Verdrängung, lokale Aufarbeitung und „Täter ohne Konsequenzen“

Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg, Konservi Seon, 10.03.2025

Von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV

Wie können Bürger „wachgerüttelt“ werden, um die Aufarbeitung der Corona-Politik aktiv mitzugestalten? Dr. Wolfgang Wodarg nennt das im Interview eine schwierige Aufgabe. Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, wie viel Menschen aus seiner Sicht hingenommen hätten. „Wir haben erlebt, dass die Menschen unheimlich viel Leid hingenommen haben und dass sie sich haben belügen lassen“, sagt er. Für viele sei es zudem schwer, überhaupt zuzulassen, dass sie getäuscht worden sein könnten.

Zwar seien Menschen auf die Straße gegangen und hätten protestiert. Gleichzeitig beschreibt Wodarg eine Atmosphäre aus Druck und Angst, die viele zum Schweigen bringe. Er sagt, manche schieben das Thema weg: „Viele haben Angst, und sie verdrängen das zum Teil – obwohl sie nach der Spritze krank geworden sind. Einige verdrängen das trotzdem.“

Schweigen in der Medizin – und Geld als Motiv
Besonders wundert Wodarg nach eigener Darstellung das Schweigen in der Medizin. Gerade Ärzte hätten es „besser wissen“ müssen, dennoch beobachte er „so großes Schweigen“. Als Erklärung nennt er finanzielle Anreize und spricht davon, Ärzte seien „bestochen“ worden beziehungsweise hätten stark profitiert. Er nennt konkrete Vergütungen: „Bei uns gab es 15 Euro für den Test und 30 Euro für die Spritze.“

Wodarg schildert, manche hätten in kurzer Zeit sehr viel daran verdient. Das erschwere aus seiner Sicht die Aufarbeitung zusätzlich, weil sich dann die Frage stelle, ob Patienten „zu Lasten“ ihres Wohls behandelt worden seien.

Aufarbeitung: nicht national, sondern dort, wo es passiert ist
Wodarg hält eine Aufarbeitung auf nationaler Ebene für wenig realistisch. Entscheidend sei die Ebene, auf der Menschen Maßnahmen konkret erlebt haben – bei Ärzten, Gesundheitsämtern und Behörden. „Wenn sowas geschieht, dann kann man das nur regional machen“, sagt er. Kommissionen auf höherer Ebene hält er demgegenüber für anfällig, am Ende nur „Alibi-Geschichten“ zu sein.

Sein zentrales Argument ist sozial: Nach den Konflikten müssten Menschen wieder miteinander leben. „Dass die Gesellschaft so gespalten ist, das ist unerträglich“, sagt er. Aufarbeitung bedeute deshalb auch, einander wieder begegnen zu können, Fehler zu erkennen und Konsequenzen zu ziehen – ohne Untaten zu beschönigen.

Bestrafen – aber differenzieren
Wodarg fordert, zwischen Irrtum, Unwissen und bewusstem Handeln zu unterscheiden. Ein Beispiel, an dem er diese Differenz festmacht, ist für ihn die Frage, ob jemand selbst an das Vorgehen geglaubt habe oder vor allem aus Geldmotiven gehandelt habe. Er sagt: „Es ist ein großer Unterschied, wenn ein Arzt diese Spritze gibt, viel Geld dafür bekommt, sie sich selbst aber nicht gibt – und seiner Familie auch nicht.“

Wer nach seiner Darstellung wissentlich Unrecht getan habe, müsse bestraft werden. „Die, die das gemacht haben, die eigentlich wussten, dass sie was Böses tun, die müssen auch bestraft werden“, sagt er. Dazu gehöre aus seiner Sicht auch Rückzahlung von Geld: „Und das Geld zurückzahlen, was sie verdient haben.“

Gleichzeitig kritisiert Wodarg die Justiz. Er sagt, er sehe Entscheidungen, bei denen Ärzte verurteilt und sogar eingesperrt worden seien, die ihre Patienten hätten schützen wollen. In seiner Darstellung kehrt sich damit Verantwortung um: Nicht die entscheidenden Akteure würden zur Rechenschaft gezogen, sondern einzelne Abweichler.

Der Vergleich mit 1945: Kontinuitäten und Verdrängung
Den schärfsten historischen Vergleich zieht Wodarg mit Blick auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Er beschreibt, dass damals viele Täter im System geblieben seien – in Medizin, Justiz und Schule. Er verankert diese Beobachtung in eigener Erinnerung: „Ich hatte Lehrer gehabt, das waren alte Nazis.“

Daraus leitet er eine Warnung ab: Gesellschaften könnten unangenehme Wahrheiten lange verdrängen, und Aufarbeitung setze mitunter erst in späteren Generationen ein. „Diese ganze Geschichte ist erst weg, wenn die Generation ausgestorben ist, die das gemacht hat“, sagt er. Das sei „keine schöne Perspektive“. Umso wichtiger sei es für ihn, dass die nachwachsende Generation nicht erneut unkritisch geprägt werde. Er spricht in diesem Zusammenhang von „Brainwashing“ und sagt, er würde seine Kinder aus der Schule nehmen, wenn er so etwas wahrnehme; er würde „alles tun“, um sie davor zu schützen.

Demokratie, Parteien und Abwahl
Wodarg weitet die Kritik von der Corona-Politik auf das politische System aus. In einer Demokratie müsse politisches Handeln „vom Volk“ ausgehen; derzeit sei das aus seiner Sicht nicht der Fall. Er kritisiert Parteien als Zwischenschicht zwischen Bürgern und Parlament: „Zwischen uns und unserem Repräsentanten im Parlament ist immer noch eine Partei dazwischen. Die haben da nichts zu suchen.“

Sein Gegenentwurf sind direkt gewählte Abgeordnete, die auch abgewählt werden können. Er nennt als Beispiel eine Schwelle: Wenn „10 Prozent“ der Wahlberechtigten einem Abgeordneten nicht mehr trauten und ihn für korrupt hielten, müsse es eine Neuwahl geben. Parteienzwänge und Koalitionslogik lehnt er ab; stattdessen solle im Parlament jeder Abgeordnete aus seinem Wahlkreis seine Position einbringen und Mehrheiten suchen.

„Systemische Korruption“, Transparenz und Subsidiarität
Wodarg spricht von Korruption als strukturelles Problem in Politik und Wissenschaft. Es müsse „transparent“ sein, damit Bürger erkennen könnten, ob Amtsträger das tun, „was wir ihnen anvertraut haben“, oder ob sie von Druck und Interessen beeinflusst werden. Solche Kontrolle sei in kleinräumigen Strukturen eher möglich: In der Kommune könne man ins Rathaus gehen, kenne die Beteiligten und wisse, wie sie in ihre Positionen gekommen seien. Bundespolitik sei „weit weg“, Entscheidungen auf EU-Ebene noch weiter.

Er verbindet diese Diagnose mit einer Kritik an Vereinheitlichung, Monopolisierung und Kontrolle durch wenige. Vielfalt habe früher nicht geschadet; heute dominierten aus seiner Sicht Monopole. Als Beispiele nennt er große Ketten, etwa im Lebensmittelhandel und in der Müllentsorgung. Sein Leitbegriff ist „Subsidiarität“: Was Menschen vor Ort selbst regeln können, sollen sie auch selbst regeln – weil es überschaubarer und kontrollierbarer ist und Autonomie Motivation schafft.

WHO, Pandemieangst und Prävention
Auch internationale Gesundheitsstrukturen kritisiert Wodarg scharf. Zur WHO sagt er: „Wir brauchen sie gar nicht.“ Er argumentiert, dass weltweite Mobilität und der Austausch von Mikroorganismen Alltag seien; schwere Ausbrüche würden überhöht dargestellt. „Der Winter ist die Pandemie“, sagt er und meint damit Atemwegsinfektionen in der kalten Jahreszeit.

Wodarg kritisiert „Angstmachen“ (er nennt es „Fearmongering“) und stellt die These auf, moderne Medizin profitiere davon, Menschen zu verunsichern und abhängig zu machen. Nach Wodargs Darstellung sterben in Deutschland jährlich 15.000 Menschen an Nebenwirkungen; 400.000 bis 500.000 müssten wegen schwerer Nebenwirkungen ins Krankenhaus.

In diesem Zusammenhang sagt Wodarg, die WHO werde von Sponsoren beeinflusst. Er beschreibt frühere Alarme (Vogelgrippe, Schweinegrippe), die Rolle von Szenarien, Modellrechnungen und Verträgen sowie wiederkehrende Interessen rund um Patente. Seine härteste Zuspitzung lautet: „Die WHO ist eine Agentur für Insidergeschäfte.“

Als Gegenmodell fordert Wodarg Prävention und Gesundheitskompetenz – besonders bei Kindern. Gesundheit beginne früh: Bewegung, Ernährung, Lebensweise, kritisches Denken. Er wendet sich gegen „Gehorsamkeitserziehung“ und sagt: „Wir brauchen Kinder, die kritisch sind, die Fragen stellen.“

Merz, BlackRock und „Drehtürpolitik“
Im Interview wird Wodargs Systemkritik an einer Person konkret. Er nennt die Frage, ob Friedrich Merz das Gesundheitssystem unabhängiger von Konzernen machen könne, eine „rhetorische Frage“. Er verbindet Merz’ politische Rolle mit dessen früherer Nähe zu BlackRock und sagt: „Der ist Aufsichtsrat von BlackRock Deutschland gewesen. Sonst qualifiziert ihn nichts.“ Er spitzt weiter zu: „Das ist praktisch nicht der Merz, der da jetzt Kanzler wird, sondern BlackRock Deutschland.“

Wodarg ordnet das in eine umfassendere Kritik an Lobbyismus ein. Er spricht von „Drehtürpolitik“ und sagt, viele Minister und Spitzenpolitiker seien später Lobbyisten großer Konzerne geworden – „von allen Parteien“. Parteien seien aus seiner Sicht ein Hebel, über den Lobbyinteressen im Parlament durchgesetzt würden; das sei „intransparent und nicht demokratisch“.

Im Zusammenhang mit Corona spricht Wodarg über die Finanzierung der Impfkampagne durch Steuergelder und Krankenkassenbeiträge. Er nennt die Mittel „Gift“ und sagt: „Dieses Zeug, dieses Gift ist von unseren Steuergeldern bezahlt. Das ist ein Verbrechen.“ Seine Zuspitzung richtet sich am Ende auch gegen die Wählerschaft: „Die Menschen fallen drauf rein und wählen die sogar.“

Fazit
Wodarg fordert eine Aufarbeitung, die für ihn nicht in großen, entfernten Gremien beginnt, sondern dort, wo Entscheidungen umgesetzt wurden: in Gemeinden, Behörden, Arztpraxen und im direkten sozialen Umfeld. Er verlangt Differenzierung, aber auch Konsequenzen: Wer wissentlich geschädigt habe, müsse bestraft werden und Geld zurückzahlen. Seine historische Warnung ist eindeutig: Wenn Täter im System bleiben und Gesellschaften verdrängen, wird Aufarbeitung zur Generationenfrage. Umso mehr setzt er auf lokale Kontrolle, Transparenz und eine Bildung, die Kinder zu Kritik und Eigenverantwortung befähigt.

Ganzes Interview: https://youtu.be/PzryZGPk-0E

2 weeks ago | [YT] | 5

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Corona-Politik: Angst erzeugt, Freiheit entzogen

Von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV

Am 20. März 2021 versammelten sich in Liestal (BL) erneut zahlreiche Menschen zu einer Kundgebung der Bewegung „Stiller Protest“. Die Veranstaltung richtete sich gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen, die Impfkampagne sowie gegen das aus Sicht der Teilnehmenden zunehmende Einschränken von Grund- und Freiheitsrechten. Im Anschluss an die Demonstration sprachen Dr. med. Manuel Albert, Albert Knobel und Melanie Ana Kolic über Angst als politisches Instrument, über Druck auf das Gesundheitswesen und über persönliche Erfahrungen mit Behörden und Polizei.

Dr. Manuel Albert betonte, dass die Bewegung in den vergangenen Monaten deutlich gewachsen sei. Jede Veranstaltung ziehe mehr Menschen an als die vorherige. Dies zeige, dass das Bedürfnis nach Aufklärung und öffentlichem Widerspruch zunehme. Die Bevölkerung lasse sich nicht dauerhaft einschüchtern, sondern beginne, staatliche Maßnahmen kritisch zu hinterfragen. Albert Knobel sieht darin eine notwendige gesellschaftliche Entwicklung.

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die Angst. Dr. Albert beschreibt sie als bewusst eingesetztes Mittel, um Zustimmung zu erzeugen und Kritik zu unterdrücken. Angst entstehe vor allem dort, wo Informationen fehlten oder einseitig vermittelt würden. Wer sich jedoch umfassend informiere, verliere diese Angst. Besonders junge Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte stünden unter enormem Druck, begännen jedoch zunehmend, die offizielle Linie zu hinterfragen. Viele würden ihm gegenüber offen bestätigen, dass sie die Maßnahmen kritisch sähen, sich aber aus Angst um ihre berufliche Existenz nicht öffentlich äußerten.

Albert Knobel knüpfte daran an und kritisierte den Zustand der Medizin scharf. Er sprach von einem Bruch medizinischer Ethik, wenn Menschen zu Eingriffen gedrängt würden, ohne umfassend informiert zu werden. Aus seiner Sicht habe das, was derzeit unter dem Deckmantel der Pandemie geschehe, mit verantwortungsvoller Medizin nur noch wenig zu tun. Gleichzeitig äußerte Knobel schwere Vorwürfe gegenüber Politik und Medien. Der Bundesrat handle nicht mehr unabhängig, sondern folge dem Druck von Expertengremien und wirtschaftlichen Interessen. Die direkte Demokratie werde ausgehebelt, die Bundesverfassung missachtet.

Knobel bezeichnete die Angstpolitik der Behörden als gefährlich und rechtlich problematisch. Er verwies auf strafrechtliche Bestimmungen und auf die Verantwortung des Souveräns, die Verfassung zu schützen. Diese Verantwortung liege nicht bei Institutionen allein, sondern bei den Bürgerinnen und Bürgern selbst. Die wachsenden Demonstrationen seien Ausdruck eines zunehmenden Widerstands gegen politische Bevormundung und Freiheitsentzug.

Besonders eindrücklich schilderte Melanie ihre Erlebnisse bei einer nicht bewilligten Demonstration in Bern. Sie sei kurz nach ihrer Ankunft von der Polizei kontrolliert und anschließend festgenommen worden, obwohl sie nach eigener Aussage weder jemanden gestört noch bedroht habe. Rund zweieinhalb Stunden habe sie in Polizeigewahrsam verbracht. Den Freiheitsentzug empfand sie als willkürlich, zugleich aber berichtete sie von einer bemerkenswerten Atmosphäre unter den Inhaftierten. In den Zellen sei gesungen, gelacht und Solidarität gelebt worden. Für sie sei dies ein Zeichen innerer Stärke gewesen.

Alle drei Gesprächspartner betonten, dass sie den Dialog mit der Polizei suchten. Man begegne den Einsatzkräften ruhig, bestimmt und ohne Aggression. Ziel sei es, auf rechtliche Grundlagen hinzuweisen und an den Amtseid zu erinnern. Die Polizei habe nicht nur Vorgesetzten zu folgen, sondern sei dem Gesetz und dem Schutz der Bürger verpflichtet. Gleichzeitig wurde differenziert festgehalten, dass sich die Polizei in Liestal korrekt und zurückhaltend verhalten habe. Dafür sprachen die Interviewten ausdrücklich ihren Dank aus.

Das Interview zeigt deutlich, wie tief die gesellschaftlichen Spannungen im Frühjahr 2021 waren. Für Dr. Manuel Albert, Albert Knobel und Melanie Ana Kolic ist der Protest kein Akt der Radikalisierung, sondern Ausdruck demokratischer Verantwortung. Sie verstehen ihren Widerstand als friedlich, aber notwendig, um Grundrechte, Rechtsstaatlichkeit und die Zukunft kommender Generationen zu verteidigen.

Videovortrag:
https://youtu.be/pw6AAI5TJWA?si=ONJHQ...

3 weeks ago (edited) | [YT] | 6

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Zum neuen Jahr 2026 wünsche ich euch Frieden, Freiheit und Wahrheit – als festen Halt im Alltag. Dazu Fülle, die zufrieden macht, und Freude, die euch durch das Jahr trägt. Prosit Neujahr!

Nicole Hammer
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👉 t.me/wissensgeist

3 weeks ago | [YT] | 12

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Ex-Geheimdienstler Jacques Baud: Eine Chronologie des Ukraine-Kriegs, die 2014 beginnt

Von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV

Am 7. Mai 2023 spricht in Winterthur der Schweizer Oberst a. D. Jacques Baud, früher im strategischen Nachrichtendienst tätig und später in internationalen Funktionen im UNO-/NATO-Umfeld. Moderiert wird der Vortrag von Urs Hans (Alt Kantonsrat Zürich). Baud tritt nicht als politischer Aktivist auf, sondern als Analyst: Er wolle kein Tribunal eröffnen („wer gut, wer böse“), sondern eine Chronologie liefern, die – so sein Anspruch – ein „sauberes“, „neutrales“, „objektives“ Bild ermögliche. Methodisch setzt er dafür eine klare Leitplanke: keine russischen Quellen, ausschließlich westliche und ukrainische Angaben. Der Zuhörer soll ihm, wie er es anlegt, nicht deshalb folgen, weil er „eine Seite“ stützt, sondern weil seine Argumentationskette auch auf Material beruht, das im Westen als akzeptiert gilt.

Baud begründet diese Haltung biografisch. Er beschreibt sich als Auslandsschweizer, der seit rund zwanzig Jahren außerhalb der Schweiz lebt, und nennt Einsätze in Konfliktregionen – vor allem in Afrika (u. a. Sudan, Tschad, Äthiopien), im Kongo sowie Afghanistan – im Auftrag der Schweiz und der UNO. Er verweist zudem auf eine zentrale Station in New York: als Verantwortlicher für Doktrinen von Friedensoperationen, mit Fokus auf den Schutz von Zivilisten. Ein weiterer Schwerpunkt: fünf Jahre Arbeit innerhalb des NATO-Umfelds zum illegalen Handel von Kleinwaffen; in dieser Funktion sei er nach 2014 auch in der Ukraine gewesen, unter anderem im Kontext von Antikorruptions- und Reformprogrammen sowie beim Wiederaufbau ukrainischer Streitkräfte. Das ist der Rahmen, aus dem er seine Sicht ableitet: Erfahrung aus Konfliktmanagement – nicht aus medialer Kommentierung.

Der Ausgangspunkt: Nicht 2022, sondern der Bruch von 2014
Bauds Grundthese steht früh im Raum: Der Konflikt beginne nicht erst am 24. Februar 2022, sondern am 23. Februar 2014. Er begründet das nicht als Wortklauberei, sondern als Konfliktlogik: 2022 sei der Moment, in dem ein lange eskalierender Prozess in eine neue, massive militärische Phase übergeht. Wer nur 2022 als Beginn setze, verstehe die Dynamik davor nicht – und neige dazu, Ursachen und Wirkungen zu vertauschen.

Als ersten Marker nennt er die Sprachpolitik unmittelbar nach dem Machtwechsel. In seiner Präsentation bezeichnet er den 23. Februar 2014 ausdrücklich als „Aufhebung des Kivalov-Kolesnichenko-Gesetzes von 2012 über Amtssprachen“. In Bauds Darstellung steht dieses Datum für eine politische Botschaft: Russisch werde aus dem offiziellen/amtlichen Raum zurückgedrängt, künftig solle „nur Ukrainisch“ amtlich sein. Warum ist das für ihn so wichtig? Weil Sprache, so seine Deutung, nicht nur Identität betrifft, sondern den Alltag: Behördenkontakte, amtliche Verfahren, das Verhältnis Bürger–Staat. In russischsprachigen Regionen werde eine solche Entscheidung als Ausgrenzung verstanden – und genau daraus erklärt er die Protestdynamik der folgenden Wochen.

Von Protesten zur bewaffneten Eskalation: Die innere Militarisierung
Baud beschreibt anschließend eine Welle von Demonstrationen zwischen Februar und April 2014, vor allem im Süden und Osten des Landes. Entscheidend ist für ihn nicht nur, dass protestiert wurde, sondern wie die staatliche Reaktion aussah: Er sagt, die Behörden hätten mit der Armee geantwortet. Aus Protest sei dadurch ein bewaffneter Konflikt geworden.

Er erwähnt kurzlebige Autonomie- oder „Republik“-Projekte in mehreren Städten, die jedoch rasch verschwunden seien. Übrig geblieben seien am Ende zwei Kerne: Donezk und Luhansk, allerdings nicht als gesamte Verwaltungsgebiete, sondern als Teile davon. Diese Lage – eine eingefrorene, aber nicht gelöste Front – ordnet er als Grundzustand ein, der zwischen 2015 und Anfang 2022 fortbestand.

Ein entscheidender Zusatz in seiner Darstellung betrifft die Rolle paramilitärischer Kräfte. Baud argumentiert, reguläre Streitkräfte seien in Teilen nicht bereit gewesen, gegen „eigene Leute“ zu kämpfen; daraus habe sich der Aufbau zusätzlicher Kräfte ergeben, die Proteste und Gegenproteste bekämpfen sollten. Er nennt in diesem Zusammenhang u. a. Asow. Für Baud ist das nicht bloß ein Detail, sondern ein Eskalationsmechanismus: Wenn ein innerer Konflikt nicht politisch kanalisiert, sondern durch zusätzliche bewaffnete Akteure „gehärtet“ wird, wird er schwerer rückführbar – und radikaler in seiner Logik.

Die Krim: Baud erzählt die Vorgeschichte als Schlüssel zur Interpretation
Beim Thema Krim widerspricht Baud der geläufigen Kurzform, indem er die Vorgeschichte betont. Er verweist auf Referenden und Statusfragen seit 1991 und beschreibt die Krim als Region, die sich – in seiner Darstellung – schon früh autonom verstanden habe. Den Bruch setzt er 1995 an: Die Ukraine habe die Verfassung der Krim aufgehoben und den damaligen Präsidenten mit Spezialkräften abgesetzt; seitdem habe sich die Krim-Bevölkerung politisch und rechtlich nicht wirklich als ukrainisch empfunden.

Vor diesem Hintergrund deutet er 2014 als Rückkehrbewegung: ein neues Referendum (in seiner Darstellung mit ähnlichem Ergebnis wie 1991) und anschließend die Bitte, in Russland integriert zu werden. Bauds Punkt ist damit klar: Wer die Krim nur als „Ereignis 2014“ erzählt, lasse den Konfliktstoff aus seiner Sicht unsichtbar, der sich über Jahrzehnte aufgebaut habe.

Donbass 2014 und die Truppenfrage: Bauds These „keine regulären russischen Kräfte“
Ein besonders heikler Teil seiner Argumentation ist die Frage, ob Russland 2014 bereits mit regulären Streitkräften in der Ukraine agierte. Baud insistiert darauf, dass er hier keine russischen Quellen nutzt. Er beruft sich auf ukrainische Angaben und sagt sinngemäß: Man habe 2014 gegen Individuen aus Russland gekämpft, aber nicht gegen reguläre russische Truppenverbände. Diese Aussage ist für ihn zentral, weil sie seine Grundlinie stützt: 2014 sei zunächst eine innerukrainische Eskalation gewesen, die sich später international und militärisch auf eine neue Stufe schob.

Er ergänzt diese Linie durch Verweise auf westliche Darstellungen, die er als kompatibel mit seiner These interpretiert. Der politische Effekt seiner Argumentation ist eindeutig: Der Konflikt erscheint bei ihm weniger als plötzliches Außenereignis, sondern als Innenkonflikt, der schrittweise geopolitisch „aufgeladen“ wurde.

Minsk als vertagte Lösung: Architektur, Garanten, Vertrauensbruch
Aus dem Kriegsgeschehen führt Baud in die Diplomatie. Er ordnet Minsk I (2014) und Minsk II (2015) als Versuche ein, den Konflikt politisch zu stabilisieren, und verweist auf die internationale Einbettung über eine UN-Resolution (2202). Wichtig ist ihm die Rollenverteilung: auf ukrainischer Seite die Regierung in Kiew, auf der Gegenseite die Vertreter Donezk/Luhansk; dazu Garanten – Deutschland und Frankreich auf ukrainischer Seite sowie Russland als Garant für die Volksrepubliken.

Seine zentrale These zu Minsk lautet: Die Abkommen seien nicht als nachhaltiger Friedenspfad betrieben worden, sondern als Mechanismus, Zeit zu gewinnen. Er stützt diese These auf spätere öffentliche Aussagen, die er Poroschenko, Merkel, Hollande und Selenskyj zuschreibt. Die Pointe ist bei ihm nicht Skandalrhetorik, sondern Konfliktlogik: Wenn ein Abkommen nicht als Weg zur Deeskalation genutzt wird, sondern als Pause zur Vorbereitung, dann wird es zur Vorstufe eines späteren, härteren Konflikts.

US-Interessen und RAND 2019: Strategie, Optionen und Kosten
Baud erweitert die Perspektive: Der Krieg sei nicht isoliert ukrainisch-russisch, sondern eingebettet in Interessen anderer Staaten – insbesondere der USA. Er verweist auf Joe Biden (März 2021) und betont, amerikanische Außenpolitik sei in zentralen Linien „bipartisan“, also parteiübergreifend ähnlich. Damit will er sagen: Der strategische Kurs hänge nicht nur an einer Person oder Partei.

Als Bezug nennt er eine Analyse der RAND Corporation (2019). Baud liest sie als Dokument, in dem Optionen diskutiert werden, wie Russland geopolitisch unter Druck gesetzt werden könne – und er betont eine Warnung, die er daraus ableitet: Ein solcher Kurs könne für die Ukraine enorme Kosten verursachen, inklusive hoher Verluste, möglicher Gebietsverluste, Fluchtbewegungen und am Ende eines Friedens zu schlechten Bedingungen. Seine Aussage ist: Diese Risiken seien bekannt gewesen – und dennoch sei dieser Pfad beschritten worden.

EU, NATO und das Dilemma des Kriegsstatus: Bauds „Passage obligé“ verständlich gemacht
Ein Begriff, den Baud verwendet, wirkt ohne Erklärung sperrig: Die Ukraine wolle in die EU; die NATO sei dafür ein „Passage obligé“, ein notwendiger Durchgang. In Klartext meint er damit eine politische Logik: Die EU sei für Kiew das Ziel, NATO-Anbindung ein sicherheitspolitischer Zwischenschritt, der die Westintegration absichern könne – so wie es in mehreren osteuropäischen Fällen erst NATO-, dann EU-Integration gab.

Zugleich beschreibt Baud ein praktisches Hindernis: Ein Staat, der bereits im Krieg ist, könne kaum NATO-Mitglied werden, weil das Bündnis damit unmittelbar Kriegspartei würde. In diesem Kontext führt er Aussagen Selenskyjs an, die er so interpretiert: öffentlich „offene Türen“, intern jedoch die Botschaft, dass eine Aufnahme unter den Bedingungen des Konflikts nicht realistisch sei.

Weiterlesen auf: wissensgeisttv.substack.com/p/ex-geheimdienstler-j…

1 month ago | [YT] | 3

Wissensgeist TV

Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer von Wissensgeist.TV

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Was wir hier tun, ist kein Konsum nebenbei. Es ist bewusstes Hinschauen: prüfen statt glauben, Quellen bewerten, Widersprüche benennen, Kontext liefern. Genau das ist der Kern einer Arbeit, die sich an Wahrhaftigkeit orientiert – auch dann, wenn es unbequem wird.

Gerade in dieser Zeit zeigt sich, was wirklich zählt: Zusammenhalt, Liebe und Verzeihen. Zusammenhalt, weil wir nur gemeinsam stabil bleiben, wenn der Ton rauer wird und Repressionen spürbar werden – etwa durch Diffamierung, Reichweitenbegrenzung, Sperrungen sowie wirtschaftlichen und politischen Druck. Liebe heißt: Wir bleiben fair. Wir diskutieren hart, aber respektvoll – niemand wird hier herabgesetzt. Und Verzeihen heißt nicht, Unrecht zu verharmlosen. Es heißt, sich nicht von Bitterkeit bestimmen zu lassen.

Und noch etwas gehört zur Wahrheit: Angst ist ein Werkzeug. Angst soll lähmen, spalten, zum Schweigen bringen. Genau das erleben viele, die außerhalb bequemer Linien arbeiten – besonders in alternativen Medien. Wir lassen uns davon nicht dominieren. Denn wenn ein „System“ – ob durch Regeln, Mechanismen oder Kampagnen – versucht, unabhängigen Stimmen das Wort abzuschneiden, dann ist die Antwort nicht Rückzug, sondern Haltung: ruhig bleiben, sauber arbeiten, mutig nach vorn schauen.

Ich beschönige nichts: Unabhängige und alternative Medien stehen unter Druck. Plattformlogiken, Moderationspraxis, ökonomische Hebel und gezieltes Framing können Sichtbarkeit einschränken und Arbeit erschweren. Doch wir werden Lösungen finden. Wir passen uns an, bauen neue Wege und bleiben beweglich – weil wir vernetzt sind, weil wir lernen und weil wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen.

Mir sind dabei Frieden, Freiheit, Fülle und Freude besonders wichtig: Frieden im Herzen und im Miteinander. Freiheit im Denken, im Fragen und im Aussprechen dessen, was ist. Fülle nicht nur materiell, sondern als Dankbarkeit für das, was trägt. Und Freude – als Licht, das nicht verordnet werden kann, aber wächst, wenn man es teilt. Denn wo viel Schatten ist, ist auch viel Licht.

Viele von euch gehen jetzt in die Rauhnächte – diese stillen Tage „zwischen den Jahren“, die viele als heilig empfinden: als Zeit des Innehaltens, des Loslassens und der Neu-Ausrichtung. Nehmt euch diese Ruhe. Schützt euren inneren Frieden. Und bleibt verbunden.

Ich halte dabei an zwei Grundsätzen fest – nicht als Parolen, sondern als Haltung:

„Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
(2. Timotheus 1,7)

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,32)

Die Wahrheit siegt. Davon bin ich überzeugt. Nicht immer schnell. Nicht immer laut. Aber am Ende. Hier heißt es: auf Gott, den Allmächtigen, zu vertrauen.

Ich wünsche euch ein frohes, besinnliches Weihnachtsfest, gesegnete Rauhnächte und eine friedliche Zeit im Kreis eurer Familien und Freunde – mit Frieden, Freiheit, Fülle und Freude.

Herzliche Grüße
Nicole Hammer
Wissensgeist TV

1 month ago | [YT] | 5

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Die geheimen Verbindungen der Waffenproduzenten zum Weltwirtschaftsforum (WEF) - Das Netzwerk des Todes.

Wie mächtige Waffengiganten ihre Geschäfte durch das Einflussnetzwerk des Weltwirtschaftsforums florieren lassen.

von Nicole Hammer, Wissensgeist.TV

Im tiefen Schatten des jährlichen Treffens des Weltwirtschaftsforums (WEF) verbirgt sich ein teuflisches Netzwerk, bestehend aus Unternehmen, deren Existenzen vom Ausmaß globaler Konflikte abhängen.

Die Waffenlobby agiert skrupellos und geht über Leichen, um ihren unersättlichen finanziellen Hunger zu stillen. Dabei scheut sie sich nicht, Konflikte und Kriege aufrechtzuerhalten, selbst wenn dies bedeutet, dass weltweit unzählige Menschenleben geopfert werden. Indem sie die Waffenindustrie vorantreibt und den Verkauf von tödlichen Waffen auf globaler Ebene unterstützt, füttert sie die Gier riesiger multinationaler Unternehmen auf Kosten des Friedens. Dabei wirkt sie Hand in Hand mit dem World Economic Forum (WEF), das zum Teil als eine Plattform betrachtet wird, auf der wirtschaftliche Interessen über die Bedürfnisse der Menschen gestellt werden. Dieses unheilige Bündnis zwischen der Waffenlobby und dem WEF stellt einen gefährlichen Anschlag auf die globale Sicherheit dar und verdeutlicht die Verblendung und Skrupellosigkeit dieser Akteure, die bereit sind, den Frieden für Profit zu opfern.

An der Spitze dieses dunklen Netzwerks thront das gefürchtete Unternehmen Lockheed Martin Corporation. Hinter einer Maske des Fortschritts und der technologischen Innovation verbirgt sich ein Rüstungsgigant, dessen Gier nach Macht und Einflussgrenzen überschreitet. Mit mächtigen Kontakten und einem ungeheuren Einflussbereich bedient Lockheed Martin die weltweite Nachfrage nach modernsten Vernichtungsmaschinen.

www.lockheedmartin.com/ www.weforum.org/organizations/lockheed-martin-corp… https://www.youtube.com/watch?v=qVXji...
Doch die scheinbar endlose Liste der Verbindungen reicht noch weiter. Eng mit Lockheed Martin verwoben ist die BAE Systems, ein Meister der grausamen Kriegsführung auf höchstem Niveau. Sie steht berühmt-berüchtigt für ihre tödlichen Rüstungslösungen, die maßgeblich zur Spirale der Gewalt in unserer Welt beitragen. Ihr Einflussnetzwerk ist engmaschig gestrickt und erstreckt sich weit über die Grenzen des WEF hinaus. Gleichzeitig profitiert die Raytheon Technologies Corporation von ihrem Fachwissen in der Luft- und Raumfahrtindustrie und entwickelt mörderische Technologien für militärische Kunden.

www.baesystems.com/en/home www.weforum.org/organizations/bae-systems-plc/ www.rtx.com/ youtube.com/@RTXCorporation
Doch damit nicht genug. Eine bedrohliche Allianz gesellt sich in den dunklen Ecken hinzu: die Northrop Grumman Corporation. Sie hütet ein Arsenal an todbringenden Luftfahrt- und Verteidigungswaffen, die bereitwillig von autoritären Regimes und Kriegshetzern auf der ganzen Welt eingesetzt werden. Ebenso untrennbar verbunden ist die General Dynamics Corporation, ein Unternehmen, das Kriege als lukratives Geschäft betrachtet und die Menschlichkeit bereitwillig gegen den Profit eintauscht. www.weforum.org/organizations/northrop-grumman/ www.northropgrumman.com/
www.gdels.com/de_index.php www.weforum.org/organizations/general-dynamics-cor… www.weforum.org/organizations/northrop-grumman/

In den finsteren Ecken der globalen Rüstungsindustrie offenbaren sich weitere beunruhigende Verknüpfungen zwischen Waffengiganten und dem WEF. Die Enthüllungen stützen sich auf unbestreitbare Beweise, die zeigen, dass dieses Netzwerk des Todes nicht nur existiert, sondern beständig wächst. Es lässt auf einen umfassenden Einfluss und eine tief verwurzelte Korruption schließen, die die Grundpfeiler einer gerechten Weltordnung erschüttern.

Die Offenlegung dieser geheimen Verbindungen der Waffenproduzenten zum WEF zwingt uns, die verborgene Agenda dieser Organisation zu hinterfragen. Angesichts der globalen Herausforderungen und der zunehmenden Sehnsucht nach Frieden und Sicherheit ist es dringend erforderlich, dass wir die grundlegenden Strukturen, die unsere Gesellschaft prägen, kritisch hinterfragen. Nur so können wir eine gerechtere und friedlichere Welt für kommende Generationen verwirklichen.

1 month ago (edited) | [YT] | 3