SIUS Consulting ist Ihr zuverlässiger Partner für umfassende Sicherheitsberatung und Krisenmanagement. Mit unseren Kernkompetenzen in Unternehmenssicherheit und Wirtschaftsschutz bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für Unternehmen, Behörden und Organisationen – unabhängig von Größe oder Branche. Als erfahrene Berater stehen wir Ihnen bei allen sicherheits- und krisenrelevanten Fragestellungen und Projekten zur Seite.
Unser Leistungsspektrum umfasst neben ganzheitlichen Sicherheitsanalysen und -konzeptionen auch die Implementierung nachhaltiger Notfall- und Krisenmanagementsysteme. Zudem entwickeln wir innovative Security Awareness Kampagnen, um Ihre Mitarbeiter für sicherheitsrelevante Themen zu sensibilisieren und das Sicherheitsbewusstsein in Ihrem Unternehmen zu stärken.
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Viele Unternehmen glauben noch immer, Resilienz entstehe durch Ordner, Richtlinien und schöne PowerPoint-Folien.
Die Realität sieht anders aus.
Eine Krise interessiert sich nicht dafür, ob ein Handbuch existiert.
Sie interessiert sich dafür, ob nachts um 02:13 Uhr jemand weiß:
- wer entscheidet,
- wer informiert,
- wer dokumentiert,
- wer führt,
- und wie aus Chaos wieder Struktur wird.
Genau hier scheitern viele Organisationen.
Denn zwischen „Wir haben da etwas vorbereitet“ und echter Handlungsfähigkeit liegen Welten.
Resilienz ist kein Papiertiger.
Resilienz entsteht durch klare Strukturen, geübte Abläufe und Organisation unter Druck.
Ich durfte zu diesem Thema im Rahmen des Fachartikels „Resilienz: Nur kein Papiertiger!“ meine Einschätzungen und Praxiserfahrungen einbringen.
Der Artikel zeigt sehr deutlich:
Krisenmanagement beginnt nicht bei Regulierung.
Es beginnt dort, wo Systeme ausfallen, Informationen fehlen und trotzdem Entscheidungen getroffen werden müssen.
➡️ Den vollständigen Artikel finden Sie hier: epaper.energie-wasser-praxis.de/dpdf/2026/057ylR7H…
1 week ago | [YT] | 0
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Krisenstäbe scheitern selten am Wissen.
Sie scheitern an falschen Annahmen, Ego und fehlender Vorbereitung.
Hier sind fünf Wahrheiten, die unbequem sind, aber über Erfolg oder Scheitern entscheiden können:
1. Lerne aus den Fehlern der anderen, bevor du selbst zum Beispiel wirst
Wenn Führungskräfte medial zerrissen werden, weil sie in einer akuten Lage völlig falsche Signale senden, dann ist das kein Einzelfall, sondern Lehrmaterial.
Viele Konsequenzen sind vorhersehbar.
Und trotzdem werden sie ignoriert.
Wer in der Krise falsche Prioritäten setzt, verliert Vertrauen, intern wie extern.
Deine Aufgabe: Denke nicht nur in Maßnahmen, sondern in Wirkung.
Frage dich im Vorfeld: Wie wird mein Verhalten wahrgenommen?
Krisen verzeihen keine Naivität.
2. Ein Krisenstab ist kein demokratischer Stuhlkreis
Du brauchst ein starkes Team.
Du solltest zuhören.
Aber am Ende entscheidest du.
Ein Krisenstab ist kein Diskussionsformat, sondern ein Führungsinstrument unter Zeitdruck.
Unklare Führung führt zu Verzögerungen.
Verzögerungen verschärfen die Lage.
Mit deiner Rolle kommt Verantwortung. Und die kannst du nicht delegieren.
Wenn du unsicher bist, dann gilt:
Trainiere. Übe. Bereite dich vor.
„Das wird schon“ ist keine Strategie.
3. Stress ist kein Ausnahmezustand, sondern der Normalfall
In der Krise zeigt sich, wer wirklich belastbar ist.
Stress verändert Menschen.
Einige verlieren den Überblick.
Andere laufen zur Höchstform auf.
Deine Aufgabe ist es, genau das zu erkennen.
Du musst wissen, wer unter Druck funktioniert und wer nicht.
Und ja, das bedeutet auch:
Personen aus der Lagearbeit herauszunehmen, wenn sie nicht mehr handlungsfähig sind.
Das ist keine Schwäche.
Das ist Führung.
Du bist nicht im Training.
Du bist auf dem Spielfeld.
4. Deine Ausgangslage entscheidet über deinen Handlungsspielraum
Krisenkommunikation beginnt nicht erst in der Krise.
Wenn deine Organisation bereits vorher ein schwaches Image oder interne Probleme hatte, startest du mit einem klaren Nachteil.
Vertrauen lässt sich in der Krise nicht neu aufbauen.
Es zeigt sich nur, ob es vorher vorhanden war.
Das bedeutet für dich:
Kenne deine Ausgangslage.
Kenne kritische Themen.
Kenne die Außenwahrnehmung.
Du kämpfst nicht nur gegen die Krise, sondern oft auch gegen die Vergangenheit deiner Organisation.
5. In der Krise geht es nicht um Schuld, sondern um Wirkung
Die wichtigste Regel wird immer wieder missachtet.
Es geht nicht darum, wer schuld ist.
Es geht darum, das Problem zu lösen.
Zeit ist der entscheidende Faktor.
Während noch diskutiert wird, verschärft sich die Lage und der Druck steigt.
Dein Fokus muss klar sein:
Lage stabilisieren.
Schaden begrenzen.
Entscheidungen treffen.
Die Aufarbeitung kommt danach.
In der Krise zählt nur eins: Handlungsfähigkeit.
Ich sag’s dir, wie es ist:
Krisenstabsleitung ist kein Titel.
Es ist eine Rolle unter maximalem Druck.
Und genau deshalb reicht es nicht, sie zu verstehen.
Du musst sie beherrschen!
1 week ago | [YT] | 0
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Es gibt kein „Das betrifft uns nicht“.
Mein Statement im Artikel bringt es auf den Punkt: „CER verlangt keine Hochsicherheitsarchitektur, sondern einen nachvollziehbaren Nachweis, dass der Betrieb auch unter Stress weitergeführt werden kann.“
Und genau das ist die eigentliche Herausforderung: Nicht die Theorie, sondern die Umsetzung.
👉 Zum Artikel: chemanager-online.com/de/themen/resilienz-statt-th…
Ein besonderer Dank an CHEManager für den tollen Austausch und die Möglichkeit, meine Perspektive einzubringen.
3 weeks ago | [YT] | 0
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Der praxiserprobte Notfallprozess für alle Unternehmen ohne Notfall- und Krisenmanagement
1. Erst einmal abwarten
Die ersten Hinweise auf ein Problem werden konsequent ignoriert.
„Das ist bestimmt nur eine kurzfristige Störung.“
2. Zuständigkeiten klären
Noch bevor irgendjemand handelt, wird ausführlich diskutiert, wer eigentlich zuständig ist. Ergebnis offen.
3. Spontane Krisensitzung einberufen
Alle verfügbaren Personen werden zusammengezogen. Struktur gibt es keine, dafür viele Meinungen und noch mehr Vermutungen.
4. Informationen zusammensuchen
Jetzt beginnt die hektische Suche nach Fakten.
„Hat jemand aktuelle Zahlen?“
„Weiß jemand, was genau passiert ist?“
„Wer hat überhaupt den Überblick?“
5. Kommunikation improvisieren
Ein erstes Statement muss raus. Möglichst schnell.
Ob die Informationen vollständig oder korrekt sind, klärt man später.
6. Maßnahmen spontan festlegen
Unter maximalem Zeitdruck werden Entscheidungen getroffen.
Belastbare Daten sind dabei eher ein Bonus.
7. Verantwortung verteilen
Aufgaben werden verteilt.
Meist an diejenigen, die gerade am lautesten reden oder zufällig am Tisch sitzen.
8. Dokumentation vergessen
Entscheidungen werden nicht sauber festgehalten.
Im Zweifel erinnert sich später ohnehin jeder anders.
9. Entwarnung geben
Sobald sich die Lage beruhigt, wird das Ereignis offiziell als „gut gemeistert“ bewertet.
10. Nichts verändern
Nach der Krise kehrt der Alltag zurück.
Keine Analyse. Keine Konsequenzen. Keine Verbesserungen.
👉 Herzlichen Glückwunsch. Sie haben eine Krise überstanden.
Ganz ohne Vorbereitung, ganz ohne Struktur und natürlich ganz ohne Notfall- und Krisenmanagement.
1 month ago | [YT] | 1
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SIUS Consulting
🔪 Ein Schweizer Taschenmesser kann vieles. Aber es rettet Sie nicht aus einer Krise! 🔥
Jeder kennt es: das gute alte Schweizer Taschenmesser. Klein, vielseitig, immer dabei. Es kann schneiden, schrauben, sägen, Dosen öffnen. Ein echter Alleskönner.
Aber stellen Sie sich vor, Sie stehen mitten in der Wildnis. Die Sonne geht unter, es wird kalt. Sie haben kein Zelt, kein Essen, keinen Plan. Nur Ihr Taschenmesser.
Würden Sie sich sicher fühlen?
Wohl kaum.
Und doch verlassen sich viele Unternehmen genau auf dieses Prinzip: ein paar improvisierte Werkzeuge, ein bisschen gesunder Menschenverstand. Das wird im Ernstfall schon reichen.
Doch Krisen verlaufen nicht nach Drehbuch. Wer unvorbereitet ist, hat kaum eine Chance.
⚖️ Privat vs. Unternehmen: Improvisation ist kein Krisenmanagement
Zuhause bereiten Sie sich auf Notfälle vor:
✅ Ein Erste-Hilfe-Set im Auto.
✅ Ein Feuerlöscher in der Küche.
✅ Versicherungen für den Ernstfall.
Warum also sollte es im Unternehmen anders sein?
🚨 Krisenstab? Wird erst im Notfall zusammengerufen.
📂 Notfallplan? Liegt irgendwo im SharePoint und ist veraltet.
📢 Kommunikation? Pure Verzweiflung.
Klingt riskant?
Ist es auch.
💡 Profis setzen auf Vorbereitung statt Hoffnung
1️⃣ Krisenstab aufbauen. Klare Rollen, klare Zuständigkeiten.
2️⃣ Regelmäßige Übungen. Wer nur im Ernstfall lernt, hat bereits verloren.
3️⃣ Notfallpläne aktuell halten. Wissen muss verfügbar und abrufbar sein.
4️⃣ Kommunikation trainieren. Unsicherheit führt zu Chaos.
Ein Unternehmen ohne funktionierendes Krisenmanagement ist wie jemand, der mit einem Taschenmesser in der Wildnis überleben will. Die Chancen stehen schlecht.
🔥 Also: Viel Glück für die Waghalsigen. Und Respekt an all die anderen, die vorbereitet sind. 🚀
1 month ago | [YT] | 0
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SIUS Consulting
Du siehst das Bild und denkst dir: „Hey… das ist doch… 😏“
…natürlich nennen wir jetzt keine Namen. Datenschutz und so. 😉
Aber seien wir ehrlich: Jeder von uns hat diese eine Person sofort im Kopf.
Der im Krisenstab sitzt, sich nach vorne lehnt und mit absoluter Überzeugung sagt:
👉 „Das ist doch ganz einfach.“
Während er gerade dabei ist, das Eckige in das Runde zu quetschen. Kennt er ja schließlich vom Fußball, der alte Couch-Kommentator.
Und daneben? Sitzt jemand ganz Ruhiges. Unauffällig. Fast schon übersehbar. Hat die Lösung längst in der Hand, sagt aber nichts.
Und jetzt kommt der spannende Teil:
👉 Das ist kein Zufall.
👉 Das ist kein Charakterproblem.
Das ist ein Effekt. Schon mal vom Dunning-Kruger-Effekt gehört?
Kurz gesagt: Menschen mit wenig Ahnung überschätzen sich maßlos. Und die, die wirklich etwas können? Zweifeln eher.
Und jetzt wird’s unangenehm: Du hast gerade an jemanden gedacht.
Aber …👉 hast du auch kurz an dich gedacht?
Und falls du dich gerade eher überrumpelt fühlst, in die Ecke gedrängt oder schlicht übertönt:
👉 Das liegt nicht daran, dass du nichts beizutragen hast.
👉 Sondern daran, dass andere den Raum dominieren.
Deine Einschätzung ist wichtig. Gerade jetzt.
Also: Sag es. Auch wenn es sich unangenehm anfühlt.
Willkommen im Krisenstab.
1 month ago | [YT] | 0
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SIUS Consulting
Hier gibt es den ultimativen Leitfaden für all diejenigen, die im Krisenstab sitzen, aber eigentlich nichts damit zu tun haben wollen:
Sie wurden in den Krisenstab berufen und möchten diesen Status unbedingt behalten, ohne sich mit lästigen Inhalten wie Notfallplänen, Übungen oder Schulungen aufzuhalten?
Kein Problem.
Hier einige bewährte Grundregeln:
Regel 1: Dokumente konsequent ignorieren.
Notfall- und Krisenhandbücher sind in der Regel mehrere Seiten lang.
Wer soll das alles lesen?
Verlassen Sie sich lieber auf Ihr Bauchgefühl. Das hat schließlich auch schon in Meetings hervorragend funktioniert.
Regel 2: Schulungen strategisch vermeiden.
Krisenstabschulungen sind eine hervorragende Gelegenheit, wichtige Termine vorzuschieben.
Beliebte Ausreden sind:
„Da habe ich leider einen anderen Termin.“
„Ich bin da vermutlich im Urlaub.“
Oder der Klassiker:
„Das bekomme ich auch so hin.“
Regel 3: Übungen rechtzeitig absagen.
Übungen sind besonders gefährlich.
Dort könnte auffallen, dass man Abläufe, Rollen oder Begriffe nicht kennt.
Daher gilt: frühzeitig absagen oder möglichst still im Hintergrund bleiben.
Regel 4: Aus Fehlern nichts lernen.
Nachbesprechungen sind eine ernsthafte Bedrohung für dieses Konzept.
Hier wird analysiert, was nicht funktioniert hat.
Das kann zu unangenehmen Erkenntnissen führen.
Die beste Strategie: schweigend nicken und anschließend alles genauso weitermachen wie vorher.
Regel 5: Im Ernstfall überrascht wirken.
Sollte tatsächlich eine Krise eintreten, beginnen Sie den Einsatz idealerweise mit der Frage:
„Wo finden wir nochmal den Notfallplan?“
Alternativ funktioniert auch:
„Wer ist eigentlich für was zuständig?“
Spaß beiseite ;-)
Krisenstäbe funktionieren nur, wenn die Mitglieder ihre Rolle ernst nehmen.
Vorbereitung, Übungen und das Lesen von Dokumenten sind keine Formalitäten. Sie sind die Grundlage dafür, dass Organisationen in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben.
Denn eins ist sicher: Eine Krise interessiert sich nicht dafür, ob jemand gerade Zeit hatte, sich darauf vorzubereiten. 🚨
2 months ago | [YT] | 0
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SIUS Consulting
Liebe Community,
die Tage werden länger, die Sonne zeigt sich öfter und draußen entsteht langsam Aufbruchsstimmung. Sicherheitspolitisch bleibt es dennoch angespannt.
Zwischen regulatorischem Dauerfeuer, hybriden Bedrohungen und strukturellen Schwächen in Organisationen wird deutlich: Sicherheit ist kein Projekt. Sicherheit ist Haltung.
Genau deshalb gibt es jetzt die neue, kostenfreie Ausgabe von SICHERHEIT. Das Fachmagazin. Klar. Meinungsstark. Auf den Punkt gebracht.
Das erwartet Sie in dieser Ausgabe:
🧠 Die gefährliche Selbsttäuschung moderner Notfall- und Krisenmanagementsysteme
🌍 Polykrise als Dauerzustand: Warum alte Krisenlogiken an ihre Grenzen stoßen?!
🔎 Sicherheitsdienstleistung neu denken statt oberflächlich beurteilen
📜 DORA, NIS-2 und KRITIS-Dachgesetz: Bürokratiemonster oder echter Strategiewechsel?
💻 Cyberoperationen als stille Waffe moderner Staaten
Viel Freude beim Lesen und vielleicht den einen oder anderen echten Aha-Moment.
👉 Zur aktuellen Ausgabe gelangen Sie hier: www.sicherheit-das-fachmagazin.de/ausgabe-33
2 months ago | [YT] | 0
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SIUS Consulting
90% der deutschen Unternehmen scheitern am Krisenmanagement, weil sie den entscheidenden Schritt von „Wir sollten“ zu „Wir tun“ nicht gehen.
Die meisten Unternehmen haben kein Krisenmanagementproblem. Sie haben ein Umsetzungsproblem.
Seit Jahren hört man dieselben Sätze:
„Wir müssten uns dringend damit beschäftigen.“
„Das steht schon länger auf unserer Agenda.“
„Dafür brauchen wir erst noch Zeit und Ressourcen.“
Währenddessen wächst die Abhängigkeit von komplexen Lieferketten, IT-Systemen, Dienstleistern und globalen Märkten weiter. Risiken nehmen zu, Ereignisse treten schneller ein und die Reaktionszeit wird immer kürzer. Trotzdem warten viele Unternehmen noch immer auf den vermeintlich perfekten Zeitpunkt, um anzufangen.
Die Wahrheit ist unbequem: Krisenmanagement scheitert heute nur selten an fehlendem Wissen. Es scheitert an Prioritätensetzung und Entscheidungskraft. Noch nie war es so einfach, innerhalb kurzer Zeit belastbare Strukturen aufzubauen. Es gibt erprobte Vorlagen, spezialisierte Beratungen und digitale Lösungen, mit denen selbst große Unternehmen in überschaubarer Zeit arbeitsfähige Systeme etablieren können.
Wer heute noch behauptet, der Einstieg sei zu aufwendig, zu komplex oder zu teuer, verschiebt in Wirklichkeit nur eine notwendige Entscheidung. Und genau diese Verzögerung wird im Ereignisfall zur teuersten Entscheidung von allen.
Krisenmanagement beginnt m. E. nicht mit perfekten Konzepten. Es beginnt mit der klaren Haltung, Verantwortung zu übernehmen und endlich zu starten.
Also: auf geht’s!
;-)
2 months ago | [YT] | 0
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SIUS Consulting
Hart formuliert? Ja.
Realistisch? Leider auch.
In vielen Unternehmen höre ich immer wieder denselben Satz:
„Unser Dienstleister hat dafür bestimmt einen Plan.“
„Der Lieferant wird schon wissen, was im Notfall zu tun ist.“
„Die IT kümmert sich darum.“
„Der Betreiber ist verantwortlich.“
Und genau hier beginnt das Problem:
Krisenmanagement funktioniert nicht nach dem Prinzip „irgendjemand wird es schon machen“. Wenn Ihr Geschäft von einem wichtigen Dienstleister, Zulieferer, Rechenzentrum, Logistikpartner oder Betreiber abhängt, dann ist dessen fehlende Vorbereitung automatisch Ihr eigenes Risiko.
Wenn dort niemand weiß,
-wen er im Notfall informiert,
-wie Entscheidungen getroffen werden,
-welche Prioritäten gelten,
-wie lange Ausfälle dauern können,
-oder wie überhaupt kommuniziert wird,
dann trifft Sie die Krise mit voller Wucht, selbst wenn bei Ihnen intern alles perfekt organisiert ist.
Krisenvorsorge endet nicht an der eigenen Unternehmensgrenze.
Sie beginnt dort erst richtig.
Die entscheidende Frage lautet daher nicht:
„Haben wir einen Notfallplan?“
Sondern:
„Haben unsere kritischsten Partner auch einen. Und wissen wir, ob er funktioniert?“
Denn eines ist sicher: Wenn alle davon ausgehen, dass der andere vorbereitet ist, stellt am Ende jeder fest, dass niemand vorbereitet war.
2 months ago | [YT] | 0
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