Das Leben ist kein Instagram-Filter. Manchmal ist es schwer, manchmal leicht, meistens irgendwo dazwischen. Und genau da setzt „schönso.“ an – ein Album, das nicht vorgibt, alle Antworten zu haben und erst recht nicht den einen Weg zu kennen, aber den Willen, das Maximum aus all den verrückten Weggabelungen zu machen. Mo-Torres erzählt davon, wie es ist, sich mit Mitte 30 ein zweites Mal selbst zu finden und welche Zweifel, Beziehungen und Freundschaften ihn dabei begleiten – ohne Pathos, ohne Selbstmitleid, aber mit einer ehrlichen, ungeschönten Stärke, die zeigt: „Es ist okay, nicht okay zu sein“ – und dass wir „schönso.“ sind, wie wir sind. Dinge, über die „Mann“ nicht so gern redet – oder doch? Mo-Torres zeigt mit seinem neuen Album „schönso.“, dass mentale Gesundheit, Selbstfindung und das Auf und Ab des Lebens auch mit Humor angegangen und verarbeitet werden können.