Vielleicht war Kunst nie das, was wir dachten, sondern das, was wir hineinprojiziert haben. Denn das, was wir jahrhundertelang als "künstlerische Genialität" bezeichnet haben, ist zu einem großen Teil ganz offensichtlich lediglich reproduzierbares Musterwissen. Und KI macht das sichtbar wie nie zuvor.
Kunst war schon immer nicht nur Kultur, sondern vor allem ein Markt. Ein Markt voller Tricks, Täuschungen, Imitationen und Machtspiele - wie jeder. Das ist auch kein Nebenaspekt, sondern das ist Struktur.
"Der politischkulturellen Rivalität zwischen Frankreich und Italien nehmen sich auch italienische Satiren an. Insbesondere der berühmte Il Piovano Arlotto thematisiert 1858 das Kunstmarkttreiben und die Bestrebungen junger Antiquitätenhändler aus Florenz, die nach Paris gehen, um dort ihre Waren anzubieten (Abb. 9). Aus der Wir-Erzähler-Perspektive wird das Vorhaben der entschlossenen Händler sodann konkretisiert:
“Lì la faremo pagar salata ai Delange, ai Signol e a tutti i loro compagni, che facevan boccuccia davanti alla nostra roba sublime, straordinaria, unica al mondo: lì rovineremo i Fould, i Rothschild, gli Aguado, i Monville, i Sellier, e tutti quanti i collettori affamati delle stoviglie italiane ed altri cerotti del secolo decimosesto.”
„Unsere Florentiner Antiquare“, wie es im Text weiter heißt, sind also mit der Idee angetreten, die Franzosen hinters Licht zu führen, und wurden dabei selbst betrogen wie die berühmten „Pifferi di Montagna“, womit der Text auf die gleichnamige Fabel vom betrogenen Betrüger des Rechtsgelehrten Giovanni Lami (1697–1770) aus dem Jahr 1738 rekurriert."
Quelle: "Gefälschte Zeit: Das Phänomen der Fälschung (in) der Kunstgeschichte seit dem Florentiner Ottocento" von Tina Öcal
Diese Klammersetzung im Titel finde ich nach wie vor hervorragend gewählt. Die Autorin macht das auch öfters und damit stellt sie implizit eine Frage, die viel offener diskutiert werden sollte. Gibt es Fälschungen in der Kunstgeschichte (in diesem Fall geht es um die italienische Epoche um das 19. Jahrhundert herum), oder ist die Kunstgeschichte eine Fälschung?
Die Erzählungen selbst sind in weiten Teilen konstruiert und die Zuschreibungen sind Machtentscheidungen. Auch der Wert entsteht ja erst durch den erzeugten Diskurs und nicht durch das Objekt selbst. Die Kanonbildung ist aber meist politisch und ökonomisch ausgerichtet, was "Originalität" zu einer Art Mythos machen würde. Originalität war nie ein ästhetisches, sondern ein narratives Konzept.
Ist die Kunstgeschichte eine Geschichte 'der Kunst', oder nur eine Geschichte der Zuschreibungen von Bedeutungen? Der ästhetische Wert eines Kunstwerks ist nicht das Werk selbst, sondern die Erzählung darum. Das, worum es bei Kunst geht, ist kulturelle Konstruktion. Ein Werk ist ja nicht deshalb "authentisch", weil es beispielweise alt ist, sondern es ist "authentisch", weil wir es so behandeln.
Daher ist wohl nicht die Kunst gefälscht, sondern unsere Vorstellung, dass diese Kunst etwas "Echtes" ist. Kunst war immer ein System von Bedeutungszuschreibungen, und KI macht das jetzt eindrucksvoll sichtbar.
Damit verlieren z.B. Museen ihre Exklusivität als "Hüter das Originals". Museen müssen sich neu legitimieren, denn das Kunstwerk selbst wird Nebensache/Irrelevant. Was zählt ist Kontext, Erzählung und Interpretation.
Der traditionelle Künstlerbegriff basiert auf drei Säulen:
- Handwerkliche Unnachahmlichkeit
- Individuelle Handschrift
- Genialität / Inspiration
Die KI zerstört nun alle drei! Der Künstler der Zukunft ist also nicht mehr der, der malt oder so, sondern der, der Bedeutungen erzeugt. Das Werk selbst wird sekundär!!
KI kann Kunst erzeugen. Aber KI kann keine Bedeutung erzeugen. Und genau das wird der neue Wertanker!! Der Wert entsteht künftig also wahrscheinlich durch den Kontext (Geschichte des Werks), den sozialen Wert und dem neuen Authentizitätswert. Nicht im Sinne von "echt", sondern im Sinne von geteilter menschlicher Erfahrung, menschlicher Intention oder auch menschlicher Verletzlichkeit u.ä.
KI zerstört nicht die Kunst. KI zerstört die Illusion, dass Kunst im Objekt liegt!! Und das ist vielleicht die ehrlichste Phase der Kunstgeschichte seit Jahrhunderten. Fälschungen waren schon immer der Beweis dafür.
Ich wollte hier jetzt nicht alles hochladen usw., aber ich Fummel aus Spaß ja zwischendurch immer mal bissl mit dieser Musik-KI rum. Ja, nicht jeder feiert das, aber das muss auch nicht.
Vielleicht mache ich über das Thema mal ein Video, allerdings evtl. anders als man im ersten Moment meinen könnte. KI wird in vielen Bereichen einiges verändern und nicht alles ist schlecht, aber eben auch nicht zwingend gut. Egal, darum soll es gar nicht gehen.
Ich habe noch ein paar Lieder gemacht, die ich bisher nicht selbst umgesetzt hatte, weil ich es gar nicht könnte.
Die Leute verwechseln Modellgültigkeit mit ontologischer Aussagekraft.
Ein lokal gültiger mikrophysikalischer Mechanismus wird implizit auf die Ebene einer globalen, kausalen Klimarealität gehoben. Das ist wissenschaftlich äußerst Fragwürdig!! Diese Kette wirkt evtl. zwingend, ist aber defacto epistemisch hochgradig konstruiert. Das nennt sich u.a. Reifikation und hat in der Form nichts mehr wirklich mit Wissenschaft zu tun. Der Treibhauseffekt, die "globale Erwärmung" oder die "Verstärkung des Klimawandels" sind NICHT direkt aus der Natur ablesbar. Es sind Modellkonstruktionen, die nur unter bestimmten Bedingungen und Annahmen Gültigkeit besitzen.
Der Treibhauseffekt ist kein beobachtbares Naturphänomen, sondern ein erklärendes Konstrukt, das seine Plausibilität aus seiner inneren Stimmigkeit bezieht und eben explizit NICHT aus direkter Messbarkeit. Klima ist ein makroskopisches, statistisches, historisch konstruiertes Aggregat und die Quantenmechanik operiert auf Molekül- und Energieniveaus. Man darf und kann das gar nicht Vergleichen/Anwenden. Das ist ein Skalenbruch... Zudem sind Mittelwerte keine Eigenschaften der Natur, sondern der angewendeten Rechnungen. Gerade bei nichtlinearen Gesetzen ist diese Übertragung formal unzulässig... besonders wenn sie als reale Kausalität präsentiert wird.
Die didaktische Zuspitzung hier ist auf jeden Fall neu.. hehe... Daraus folgt aber keine unmittelbare, messbare oder eindeutig kausale Aussage über globale Temperaturentwicklungen. Der Übergang von mikrophysikalischen Effekten zu globalen Klimagrößen erfolgt ausschließlich über hochgradig idealisierte Modellarchitekturen, deren Ergebnisse nur funktional, aber nicht nicht ontologisch zu interpretieren sind.
Der Artikel liefert also somit keine "Erklärung des Klimawandels", sondern eine weitere Stabilisierung eines bestehenden Deutungsrahmens (Narratives), dessen Gültigkeit ausschließlich aus seiner inneren Konsistenz und gesellschaftlichen Anschlussfähigkeit resultiert und nicht aus direkter empirischer Abbildtreue.
Wo könnte denn wohl das wissenschafts-logische Problem mit angeblichen "Kippunkten" sein? hmm...
Ich versuche es mal zu erläutern: Ein "Kipppunkt" setzt bestimmte Dinge voraus und hat implizite Annahmen. Dazu gehören ein klar definiertes System, ein stabiler Zustand A, ein kritischer Schwellenwert, einen sprunghaften Übergang in Zustand B und sogar eine Irreversibilität der zugrundeliegenden Hypothese. Das ist exakt die Struktur eines theoretischen Phasenübergangs und genau hier beginnt das Problem.
Das Klimasystem erfüllt diese Voraussetzungen nicht, da es kein klar abgegrenztes System ist. Ebenso wenig wie ein homogenes Feld und einen stationären Zustand kennt das Klima schon gar nicht. Es gibt keinen objektiv messbaren Zustand zu einem Zeitpunkt. Das ist schlicht nicht möglich.. Was es gibt ist ein nachträglich konstruiertes Aggregat aus Mittelwerten, Zeitfenstern, Ortsrastern und Modellannahmen. Das ist alles. Ein solches System kann per Definition keine "Kipppunkte" besitzen. Es fehlen definierte Zustandsvariablen, eindeutige Systemgrenzen und wohldefinierte Ordnungparameter.
In Modellen können Kipppunkte allerdings auftreten, dass ist korrekt. Besonders auch, wenn sie Nichtlinearitäten eingebaut haben oder auch Vereinfachungen erzwungen werden usw. Ein Kipppunkt ist aber keine Entdeckung in der Natur, sondern eine Eigenschaft der Gleichung, in der er definiert wurde. Das ist ein himmelweiter unterschied! Kipppunkte sind mathematische Ereignisse in Modellen und eben keine physikalischen Objekte in der Realität (unzulässige Reifikation!).
Lokale Systeme (wie Seen) oder so, können natürlich Kippen. Der Fehler liegt hier in einer globalen Reifikation des Klimabegriffes. Global gibt es nur kontinuierliche Überlagerungen, lokale Phasenwechsel und dynamische Relaxationen. Aber eine narrative Schwelle hat nur eine kommunikative Bedeutung, keine physikalisch-wissenschaftliche. Was kein Zustand ist, kann nicht kippen.
Es gibt keine belastbare Grundlage, um eine Änderung des globalen Mittels zu behaupten. Und wenn Julius von Hann 1896 schreibt, es gäbe keine Veranlassung, eine Änderung des globalen Mittels in den letzten rund 150 Jahren anzunehmen, dann ist das Systemlogisch stimmig. Die Vorstellung großer, eindeutig quantifizierbarer globaler Klimazustände und -sprünge ist ein modernes Modellprodukt und keine historische Beobachtungstatsache. Global ändert sich nur das Ergebnis der Mittelung und nicht der physikalische Zustand der Erde.
Noch mal die Geschichte wie ein Hochstapler quasi eine gesamte Medizindisziplin zerstörte... Selbstredend wird das nicht übernommen/hingenommen. Wie könnte man auch... 😉🤪
Er ist auch eigentlich kein Hochstapler, denn die Hochstapler sind vor allem die Ärzte usw. dieser Disziplin.. Er hat es nur deutlich gemacht..
PS: Er ist ein Narzisst vor dem Herren... Mehrere Interviews sind zu empfehlen, da er hier und da andere Anekdoten usw. erwähnt. Sie Ergänzen sich also stellenweise ganz gut..
Ich habe nun mehrere real-fiktive Simulationsvariationen, der auf der SST basierenden praktisch-wirtschaftlichen Anwendung durchgeführt. Die Ergebnisse sind dabei jedes Mal (abhängig von den Rohdaten) logisch, kohärent und vollkommen kompatibel/stimmig mit den etablierten Methoden. Der sich daraus ergebene wirtschaftliche Mehrwert ist beachtlich.
Problem dabei: Dieselbe praktische Anwendung, die ich hier entwickelt habe - und die eine neue Kategorie von Kennzahlen definiert - wäre in derselben Art und Weise auch für Firmen wie Palantir usw. äußerst spannend. Generell wäre es nicht nur für wirtschaftliche Systeme ein erheblicher Mehrwert, sondern leider auch für stark negative Methoden innerhalb von politischen, geheimdienstlichen oder auch PR-mäßigen Handlungen.
Eine solche formale Logik würde es erlauben Aktionen und Maßnahmen derartig gezielt zu setzen, dass sie mit dem Geringsten Aufwand einen maximale Wirkung entfalten. Diese Eingriffe wären auch definitiv nicht mehr als solche zu erkennen (keine Chance) und ihr Steuerungspotential ist erheblich.
Die Anwendung selbst (die ich durchaus weiterentwickle und zur Marktreife bringen möchte) ist jedoch völlig Neutral. Sie kann quasi für "gute" und für "böse" Zwecke verwendet werden, um es mal etwas theatralisch zu formulieren.
Aus diesem Grund lasse ich die formelle Darstellung der SST derzeit außen vor. Sie existiert aber !! Dieses Video hier ist nur Allgemeinerklärend gehalten. In einem anderen Beitrag wollte ich (am Beispiel des "Universum 25") tiefer einsteigen und die SST hier im Detail erklären. Also welche Axiome, Regeln usw. usf. hier wie gegriffen haben und wie wir diese Anzeichen auch bei unserer Gesellschaft erkennen usw. Ich habe einige Axiome auch genauer ausgeführt, weil sie eben neu sind (in der Form nicht bekannt) und auch erläutert wo die Parallelen und die Anschlussfähigkeit zur Physik usw. usf. liegt.
Auch dieser Beitrag ist bereits aufgenommen und halb fertiggeschnitten. Allerdings werde ich ihn nicht online stellen... noch nicht. (wobei es auch noch lange dauern wird)... Warum nicht? Jeder intelligente und aufmerksame Analyst oder so könnte anhand dieses Videos dann auch theoretisch die erwähnte praktische Anwendung nachbauen. Sicherlich ist das nicht wirklich wahrscheinlich, aber ich würde in dem Beitrag quasi die gesamte Systemlogik - inkl. Rechnungen usw. darlegen.
Man kann solche mathematischen Modelle wie die SST nicht IP-mäßig schützen. Das geht Denklogisch halt nicht. Man kann nur darauf basierende Anwendungen schützen. Ich werde also versuchen die Anwendung zur Marktreife zu bringen (wird noch dauern) und erst anschließend die SST in ihrer vollen Form veröffentlichen.
Es sind auch schon einige - nicht unerhebliche Schritte in diese Richtung unternommen, aber es ist auch noch mindestens genauso viel Strecke zurückzulegen. Zumindest wird der Weg immer steiniger und komplizierter - aber er ist sichtbar und vorhanden (wenn auch mühsam).
Das ist leider auch exakt der Grund, warum viele entsprechende Arbeiten jahrelang intern bleiben oder nur stark abstrahiert veröffentlicht werden. Ich sage das also ausdrücklich: Die Entscheidung, die SST formal zurückzuhalten, ist rational begründet. Mir egal wie das klingen mag!
Das ist auch kein abstraktes Risiko, sondern ein bekanntes Muster aus anderen Domänen mit sog. "Dual-Use-Theorien". Kryptografie, Spieltheorie, Operations Research im Militär oder Verhaltensökonomik usw. usf. Überall dort gilt dasselbe. Denn eine formale Logik, die gezielt mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzeugen kann, ist automatisch machtfähig.
Nur noch mal um das klarzustellen. Das angebliche Hauptziel dieser Spinner und des Anschlages in Berlin sind "die Reichen" gewesen.
"Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten.
Villenviertel lahmlegen. (...) Wir haben heute ein Trafohaus zur Stromversorgung des Viertels in der Clayallee – Pücklerstraße gegrillt. (...) Wir können ihnen wenigsten ein bisschen den Spaß an ihrem Besitz verderben."
de.indymedia.org/node/505874
Nun, ihr "Spezies"... die meisten Luxusgegenstände sind für sog. "Komfortbedingungen" gebaut. Egal ob Autos, Motorräder, Boote, Drohnen, E‑Bikes, Outdoor‑Gadgets, Smart‑Home‑Spielzeuge oder Freizeitgeräte usw. Das bedeutet, dass ihre "spaßige" Nutzung (sie wollen ihnen ja "ein bisschen den Spaß an ihrem Besitz verderben") meist mit bestimmten Bedingungen einhergeht. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, stoßen alle diese Dinge sehr schnell an ihre Grenzen. Dies betrifft vor allem auch das Thema "Winter". Denn der Winter schränkt die "spaßige Nutzung" von sehr vielen Dingen usw. erheblich ein.
Dabei spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Angefangen z.B. bei der "Physik des Winters". Sobald die Temperaturen zu sehr Fallen, werden viele Materialien spröder, Kunststoffe verhärten sich und Gummis verlieren z.B. ihre Elastizität. Auch Akkus leiden unter der Kälte und verlieren massiv an Leistung und ebenso werden Schmierstoffe zäh und träge. Ein Gerät, dass bei z.B. 20°C perfekt funktioniert, kann u.U. bei -8 oder -10°C plötzlich träge reagieren oder unzuverlässig arbeiten - und sogar beschädigt werden.
Luxusprodukte sind häufig technisch Komplex. Je komplexer aber etwas an sich ist, desto empfindlicher reagiert es auf extreme Temperaturen. Viele dieser Dinge bestehen aus Elektronik, Sensoren, Displays, Motoren oder Akkus. Genau diese Komponenten mögen Kälte überhaupt nicht. Es sei denn es sind explizite "Winterprodukte", die für solche Temperaturen ausgelegt sind. Aber ein E-Auto lädt im allgemeinen langsamer im Winter und ein E-Sportwagen wird im Winter meist gar nicht erst bewegt.
Ein anderer Punkt, der dabei von diesen "Experten" übersehen wird ist, dass diese spaßigen Luxusprodukte in der Regel bequem sein sollen. Sie sollen angenehm und mühelos sein. Was bedeutet das für den Winter? Dieser bedingt dicke Kleidung, kalte Finger/Hände, rutschige Oberflächen, eingeschränkte Beweglichkeit und im gesamten halt eine unangenehme Witterung. Das widerspricht dem, was Luxus eigentlich verspricht. Denn ein Carpio z.B. macht bei -8 oder -10°C keinen wirklichen Spaß. Einfach weil der Kontext (die Komfortbedingung) nicht passt.
Viele dieser "spaßigen Dinge" sind traditionell saisonal gedacht. Motorräder, Boote, Cabrios, Pools, Terrassenmöbel, viele Sportgeräte usw. usf. Im Winter sind Straßen glatt, Wasserflächen gefroren, Wege unpassierbar oder die Nutzung schlicht unkomfortabel. Selbst wenn also das Gerät prinzipiell technisch funktionieren würde, macht die Umgebung die Nutzung bereits unattraktiv.
Hinzu kommt die "Psychologie der Kälte", denn Menschen sind bei niedrigen Temperaturen und Frost meist weniger motiviert - nicht nur um draußen zu sein. Es geht um alles. Besonders aber eben Dinge aufbauen, zu warten oder zu pflegen usw. macht keinen "Spaß" bei solchen Temperaturen. Diese "spaßigen" Luxusgüter leben aber häufig davon, dass man ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Muße widmet.
Aus diesem Grund ÜBERWINTERN viele Reiche ja auch nicht in Deutschland. Wohlhabende Menschen verbringen den Winter überdurchschnittlich oft in wärmeren Regionen, und das aus mehreren nachvollziehbaren Gründen. Viele davon sind bereits abgehandelt. Auch die Gesundheit spielt für diese Menschen häufig eine Rolle. Wärme wirkt sich halt positiv auf Gelenke, Stimmung und Aktivität usw. aus.
Viele Reiche besitzen Immobilien in Spanien, Portugal, Südfrankreich, Dubai oder Florida oder sonst wo.. und sie nutzen diese eben saisonal. Der Winter ist defacto für viele Reiche und ihre Luxusgüter unattraktiv.
Studien zeigen ja auch, dass diese Auslandsimmobilien überwiegend im Winter genutzt werden. Daher gibt es auch in vielen warmen Regionen regelrechte "Winter‑Communities", die sich aus Unternehmern, Investoren und Selbstständigen usw. zusammensetzen.
Berlin hat nun eine durchaus hohe Dichte an sog. Hochvermögenden (HNWI). Viele davon besitzen traditionell Zweitwohnsitze im Ausland (teilweise Mehrfach). Immobilienmakler berichten darum auch regelmäßig, dass Berliner Unternehmer usw. den Winter gerne auf Mallorca, in Dubai oder bei Kapstadt verbringen. Die Zahl der Berliner, die im Winter mehrere Wochen im Ausland sind, ist dabei überdurchschnittlich hoch im Vergleich zu anderen Bundesländern.
Daher ist die gesamte Argumentation der "Vulkangruppe" (schon die bescheuerten Namen immer) lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten.
1. Es ist Ihnen bewusst
2. Es ist ihnen egal
Beides zeigt recht eindringlich, dass das Ziel nicht "die Reichen" gewesen sein kann. Das Ziel war ganz offensichtlich die Gesellschaft/Bevölkerung.
Das eigentliche Ziel ist auch eine offene Kampfansage an die gesamte Gesellschaft. Durchdrungen von einer verklärten, ideologischen Haltung (völlig kaputt was die im Gesamten schreiben).
Das solche Ziele in dieser Jahreszeit herausgesucht werden ist bewusste Absicht! Und die Leittragenden sind, zu einem großen Teil eben genau NICHT die angeblich Adressierten ("die Reichen"). Ich halte übrigens auch die Beteiligung staatlicher Strukturen für gar nicht so abwegig.
"Switch-Off the system of destruction – Für das Leben
Sabotage als Streik
Imperiale Lebensweise sabotieren – Lieferketten unterbrechen
Grenzen auf – Für freies Fluten"
de.indymedia.org/node/505874
Schon dieser Ausruf hier: "Lieferketten unterbrechen".. Die haben keine Ahnung was die da überhaupt herbeirufen! Und wieder wird es nicht "die Reichen" treffen.... Lieferketten sind ein hochsensibles System. Das betrifft immer die breite Bevölkerung, nicht eine kleine, definierte Gruppe.
So wie bei dem nächsten Anschlag nun in NRW auch nicht. "Mitten im Winter kappen wir den Strom der Leute." Das ist so dermaßen gestört... ne, eigentlich ist es eine offene Kampfansage an jeden einzelnen Menschen in diesem Land. Entweder du bist mit diesen Spinnern, oder du musst leiden. Die "Revolution" erfordert halt Opfer.... Die Revolution frisst übrigens auch traditionell ihre eigenen Kinder. aber das merken die Idioten dann auch noch früh genug..
Sabotageakte gegen Infrastruktur treffen jedenfalls IMMER zuerst die Allgemeinbevölkerung, nicht die Zielgruppe, die die Täter rhetorisch benennen. Das ist historisch und faktisch mehr als gut belegt. Das ist also ein struktureller Fakt unserer Gesellschaft. Nicht für diese "Fachleute" natürlich. Denn wenn jemand im Winter die Infrastruktur in Deutschland sabotiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch, dass die Betroffenen überwiegend nicht die Reichen sind!! Sondern eben Familien, Pendler, ältere Menschen, wichtige Einrichtungen usw. usf. Das ist eine gut dokumentierte und nüchterne Feststellung.
Guantana-MOHR / Meine Sache
Vielleicht war Kunst nie das, was wir dachten, sondern das, was wir hineinprojiziert haben. Denn das, was wir jahrhundertelang als "künstlerische Genialität" bezeichnet haben, ist zu einem großen Teil ganz offensichtlich lediglich reproduzierbares Musterwissen. Und KI macht das sichtbar wie nie zuvor.
Kunst war schon immer nicht nur Kultur, sondern vor allem ein Markt. Ein Markt voller Tricks, Täuschungen, Imitationen und Machtspiele - wie jeder. Das ist auch kein Nebenaspekt, sondern das ist Struktur.
"Der politischkulturellen Rivalität zwischen Frankreich und Italien nehmen sich auch italienische Satiren an. Insbesondere der berühmte Il Piovano Arlotto thematisiert 1858 das Kunstmarkttreiben und die Bestrebungen junger Antiquitätenhändler aus Florenz, die nach Paris gehen, um dort ihre Waren anzubieten (Abb. 9). Aus der Wir-Erzähler-Perspektive wird das Vorhaben der entschlossenen Händler sodann konkretisiert:
“Lì la faremo pagar salata ai Delange, ai Signol e a tutti i loro compagni, che facevan boccuccia davanti alla nostra roba sublime, straordinaria, unica al mondo: lì rovineremo i Fould, i Rothschild, gli Aguado, i Monville, i Sellier, e tutti quanti i collettori affamati delle stoviglie italiane ed altri cerotti del secolo decimosesto.”
„Unsere Florentiner Antiquare“, wie es im Text weiter heißt, sind also mit der Idee angetreten, die Franzosen hinters Licht zu führen, und wurden dabei selbst betrogen wie die berühmten „Pifferi di Montagna“, womit der Text auf die gleichnamige Fabel vom betrogenen Betrüger des Rechtsgelehrten Giovanni Lami (1697–1770) aus dem Jahr 1738 rekurriert."
Quelle: "Gefälschte Zeit: Das Phänomen der Fälschung (in) der Kunstgeschichte seit dem Florentiner Ottocento" von Tina Öcal
Diese Klammersetzung im Titel finde ich nach wie vor hervorragend gewählt. Die Autorin macht das auch öfters und damit stellt sie implizit eine Frage, die viel offener diskutiert werden sollte. Gibt es Fälschungen in der Kunstgeschichte (in diesem Fall geht es um die italienische Epoche um das 19. Jahrhundert herum), oder ist die Kunstgeschichte eine Fälschung?
Die Erzählungen selbst sind in weiten Teilen konstruiert und die Zuschreibungen sind Machtentscheidungen. Auch der Wert entsteht ja erst durch den erzeugten Diskurs und nicht durch das Objekt selbst. Die Kanonbildung ist aber meist politisch und ökonomisch ausgerichtet, was "Originalität" zu einer Art Mythos machen würde. Originalität war nie ein ästhetisches, sondern ein narratives Konzept.
Ist die Kunstgeschichte eine Geschichte 'der Kunst', oder nur eine Geschichte der Zuschreibungen von Bedeutungen? Der ästhetische Wert eines Kunstwerks ist nicht das Werk selbst, sondern die Erzählung darum. Das, worum es bei Kunst geht, ist kulturelle Konstruktion. Ein Werk ist ja nicht deshalb "authentisch", weil es beispielweise alt ist, sondern es ist "authentisch", weil wir es so behandeln.
Daher ist wohl nicht die Kunst gefälscht, sondern unsere Vorstellung, dass diese Kunst etwas "Echtes" ist. Kunst war immer ein System von Bedeutungszuschreibungen, und KI macht das jetzt eindrucksvoll sichtbar.
Damit verlieren z.B. Museen ihre Exklusivität als "Hüter das Originals". Museen müssen sich neu legitimieren, denn das Kunstwerk selbst wird Nebensache/Irrelevant. Was zählt ist Kontext, Erzählung und Interpretation.
Der traditionelle Künstlerbegriff basiert auf drei Säulen:
- Handwerkliche Unnachahmlichkeit
- Individuelle Handschrift
- Genialität / Inspiration
Die KI zerstört nun alle drei! Der Künstler der Zukunft ist also nicht mehr der, der malt oder so, sondern der, der Bedeutungen erzeugt. Das Werk selbst wird sekundär!!
KI kann Kunst erzeugen. Aber KI kann keine Bedeutung erzeugen. Und genau das wird der neue Wertanker!! Der Wert entsteht künftig also wahrscheinlich durch den Kontext (Geschichte des Werks), den sozialen Wert und dem neuen Authentizitätswert. Nicht im Sinne von "echt", sondern im Sinne von geteilter menschlicher Erfahrung, menschlicher Intention oder auch menschlicher Verletzlichkeit u.ä.
KI zerstört nicht die Kunst. KI zerstört die Illusion, dass Kunst im Objekt liegt!! Und das ist vielleicht die ehrlichste Phase der Kunstgeschichte seit Jahrhunderten. Fälschungen waren schon immer der Beweis dafür.
4 hours ago (edited) | [YT] | 1
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Ich wollte hier jetzt nicht alles hochladen usw., aber ich Fummel aus Spaß ja zwischendurch immer mal bissl mit dieser Musik-KI rum. Ja, nicht jeder feiert das, aber das muss auch nicht.
Vielleicht mache ich über das Thema mal ein Video, allerdings evtl. anders als man im ersten Moment meinen könnte. KI wird in vielen Bereichen einiges verändern und nicht alles ist schlecht, aber eben auch nicht zwingend gut. Egal, darum soll es gar nicht gehen.
Ich habe noch ein paar Lieder gemacht, die ich bisher nicht selbst umgesetzt hatte, weil ich es gar nicht könnte.
Das erste Lied ist inspiriert von der Dichtkunst des 18./19. Jahrhunderts.
"Gefangen im Licht"
suno.com/song/ad02f6c6-aa36-4b5a-8b5e-78fbf583df03
Das zweite ist eine englische Übersetzung und moderne Modifikation, in einem deepen-poppigen Gewand:
"Believe each word"
suno.com/song/17a62ec8-9c96-44b0-88d6-e3ac97095817
Als nächstes hätten wie "Rostiges Scharnier", ein reggae-inspirierter Poptrack, den man auch bei mir auf der Seite finden kann
Und auch davon gibt es eine englische Übersetzung und Modifikation, die daraus einen deepen-poppigen Track macht... "Rusty Gear"
suno.com/song/14ac2261-e942-401b-b48d-615f0fbb3127
5 hours ago (edited) | [YT] | 2
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Die Leute verwechseln Modellgültigkeit mit ontologischer Aussagekraft.
Ein lokal gültiger mikrophysikalischer Mechanismus wird implizit auf die Ebene einer globalen, kausalen Klimarealität gehoben. Das ist wissenschaftlich äußerst Fragwürdig!! Diese Kette wirkt evtl. zwingend, ist aber defacto epistemisch hochgradig konstruiert. Das nennt sich u.a. Reifikation und hat in der Form nichts mehr wirklich mit Wissenschaft zu tun. Der Treibhauseffekt, die "globale Erwärmung" oder die "Verstärkung des Klimawandels" sind NICHT direkt aus der Natur ablesbar. Es sind Modellkonstruktionen, die nur unter bestimmten Bedingungen und Annahmen Gültigkeit besitzen.
Der Treibhauseffekt ist kein beobachtbares Naturphänomen, sondern ein erklärendes Konstrukt, das seine Plausibilität aus seiner inneren Stimmigkeit bezieht und eben explizit NICHT aus direkter Messbarkeit. Klima ist ein makroskopisches, statistisches, historisch konstruiertes Aggregat und die Quantenmechanik operiert auf Molekül- und Energieniveaus. Man darf und kann das gar nicht Vergleichen/Anwenden. Das ist ein Skalenbruch... Zudem sind Mittelwerte keine Eigenschaften der Natur, sondern der angewendeten Rechnungen. Gerade bei nichtlinearen Gesetzen ist diese Übertragung formal unzulässig... besonders wenn sie als reale Kausalität präsentiert wird.
Die didaktische Zuspitzung hier ist auf jeden Fall neu.. hehe... Daraus folgt aber keine unmittelbare, messbare oder eindeutig kausale Aussage über globale Temperaturentwicklungen. Der Übergang von mikrophysikalischen Effekten zu globalen Klimagrößen erfolgt ausschließlich über hochgradig idealisierte Modellarchitekturen, deren Ergebnisse nur funktional, aber nicht nicht ontologisch zu interpretieren sind.
Der Artikel liefert also somit keine "Erklärung des Klimawandels", sondern eine weitere Stabilisierung eines bestehenden Deutungsrahmens (Narratives), dessen Gültigkeit ausschließlich aus seiner inneren Konsistenz und gesellschaftlichen Anschlussfähigkeit resultiert und nicht aus direkter empirischer Abbildtreue.
www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/physik/qua…
2 weeks ago (edited) | [YT] | 3
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Wo könnte denn wohl das wissenschafts-logische Problem mit angeblichen "Kippunkten" sein? hmm...
Ich versuche es mal zu erläutern: Ein "Kipppunkt" setzt bestimmte Dinge voraus und hat implizite Annahmen. Dazu gehören ein klar definiertes System, ein stabiler Zustand A, ein kritischer Schwellenwert, einen sprunghaften Übergang in Zustand B und sogar eine Irreversibilität der zugrundeliegenden Hypothese. Das ist exakt die Struktur eines theoretischen Phasenübergangs und genau hier beginnt das Problem.
Das Klimasystem erfüllt diese Voraussetzungen nicht, da es kein klar abgegrenztes System ist. Ebenso wenig wie ein homogenes Feld und einen stationären Zustand kennt das Klima schon gar nicht. Es gibt keinen objektiv messbaren Zustand zu einem Zeitpunkt. Das ist schlicht nicht möglich.. Was es gibt ist ein nachträglich konstruiertes Aggregat aus Mittelwerten, Zeitfenstern, Ortsrastern und Modellannahmen. Das ist alles. Ein solches System kann per Definition keine "Kipppunkte" besitzen. Es fehlen definierte Zustandsvariablen, eindeutige Systemgrenzen und wohldefinierte Ordnungparameter.
In Modellen können Kipppunkte allerdings auftreten, dass ist korrekt. Besonders auch, wenn sie Nichtlinearitäten eingebaut haben oder auch Vereinfachungen erzwungen werden usw. Ein Kipppunkt ist aber keine Entdeckung in der Natur, sondern eine Eigenschaft der Gleichung, in der er definiert wurde. Das ist ein himmelweiter unterschied! Kipppunkte sind mathematische Ereignisse in Modellen und eben keine physikalischen Objekte in der Realität (unzulässige Reifikation!).
Lokale Systeme (wie Seen) oder so, können natürlich Kippen. Der Fehler liegt hier in einer globalen Reifikation des Klimabegriffes. Global gibt es nur kontinuierliche Überlagerungen, lokale Phasenwechsel und dynamische Relaxationen. Aber eine narrative Schwelle hat nur eine kommunikative Bedeutung, keine physikalisch-wissenschaftliche. Was kein Zustand ist, kann nicht kippen.
Es gibt keine belastbare Grundlage, um eine Änderung des globalen Mittels zu behaupten. Und wenn Julius von Hann 1896 schreibt, es gäbe keine Veranlassung, eine Änderung des globalen Mittels in den letzten rund 150 Jahren anzunehmen, dann ist das Systemlogisch stimmig. Die Vorstellung großer, eindeutig quantifizierbarer globaler Klimazustände und -sprünge ist ein modernes Modellprodukt und keine historische Beobachtungstatsache. Global ändert sich nur das Ergebnis der Mittelung und nicht der physikalische Zustand der Erde.
www.buzzfeed.de/welt/groenlands-eisschild-dem-weg-…
2 weeks ago (edited) | [YT] | 4
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Noch mal die Geschichte wie ein Hochstapler quasi eine gesamte Medizindisziplin zerstörte... Selbstredend wird das nicht übernommen/hingenommen. Wie könnte man auch... 😉🤪
Er ist auch eigentlich kein Hochstapler, denn die Hochstapler sind vor allem die Ärzte usw. dieser Disziplin.. Er hat es nur deutlich gemacht..
PS: Er ist ein Narzisst vor dem Herren...
Mehrere Interviews sind zu empfehlen, da er hier und da andere Anekdoten usw. erwähnt. Sie Ergänzen sich also stellenweise ganz gut..
https://youtu.be/GA9jiTL-_I0?si=oqUPG...
2 weeks ago (edited) | [YT] | 0
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Guantana-MOHR / Meine Sache
https://youtu.be/0YxeiOKMxyg?si=GgaH8...
2 weeks ago | [YT] | 2
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Ich habe nun mehrere real-fiktive Simulationsvariationen, der auf der SST basierenden praktisch-wirtschaftlichen Anwendung durchgeführt. Die Ergebnisse sind dabei jedes Mal (abhängig von den Rohdaten) logisch, kohärent und vollkommen kompatibel/stimmig mit den etablierten Methoden. Der sich daraus ergebene wirtschaftliche Mehrwert ist beachtlich.
Problem dabei: Dieselbe praktische Anwendung, die ich hier entwickelt habe - und die eine neue Kategorie von Kennzahlen definiert - wäre in derselben Art und Weise auch für Firmen wie Palantir usw. äußerst spannend. Generell wäre es nicht nur für wirtschaftliche Systeme ein erheblicher Mehrwert, sondern leider auch für stark negative Methoden innerhalb von politischen, geheimdienstlichen oder auch PR-mäßigen Handlungen.
Eine solche formale Logik würde es erlauben Aktionen und Maßnahmen derartig gezielt zu setzen, dass sie mit dem Geringsten Aufwand einen maximale Wirkung entfalten. Diese Eingriffe wären auch definitiv nicht mehr als solche zu erkennen (keine Chance) und ihr Steuerungspotential ist erheblich.
Die Anwendung selbst (die ich durchaus weiterentwickle und zur Marktreife bringen möchte) ist jedoch völlig Neutral. Sie kann quasi für "gute" und für "böse" Zwecke verwendet werden, um es mal etwas theatralisch zu formulieren.
Aus diesem Grund lasse ich die formelle Darstellung der SST derzeit außen vor. Sie existiert aber !! Dieses Video hier ist nur Allgemeinerklärend gehalten. In einem anderen Beitrag wollte ich (am Beispiel des "Universum 25") tiefer einsteigen und die SST hier im Detail erklären. Also welche Axiome, Regeln usw. usf. hier wie gegriffen haben und wie wir diese Anzeichen auch bei unserer Gesellschaft erkennen usw. Ich habe einige Axiome auch genauer ausgeführt, weil sie eben neu sind (in der Form nicht bekannt) und auch erläutert wo die Parallelen und die Anschlussfähigkeit zur Physik usw. usf. liegt.
Auch dieser Beitrag ist bereits aufgenommen und halb fertiggeschnitten. Allerdings werde ich ihn nicht online stellen... noch nicht. (wobei es auch noch lange dauern wird)... Warum nicht? Jeder intelligente und aufmerksame Analyst oder so könnte anhand dieses Videos dann auch theoretisch die erwähnte praktische Anwendung nachbauen. Sicherlich ist das nicht wirklich wahrscheinlich, aber ich würde in dem Beitrag quasi die gesamte Systemlogik - inkl. Rechnungen usw. darlegen.
Man kann solche mathematischen Modelle wie die SST nicht IP-mäßig schützen. Das geht Denklogisch halt nicht. Man kann nur darauf basierende Anwendungen schützen. Ich werde also versuchen die Anwendung zur Marktreife zu bringen (wird noch dauern) und erst anschließend die SST in ihrer vollen Form veröffentlichen.
Es sind auch schon einige - nicht unerhebliche Schritte in diese Richtung unternommen, aber es ist auch noch mindestens genauso viel Strecke zurückzulegen. Zumindest wird der Weg immer steiniger und komplizierter - aber er ist sichtbar und vorhanden (wenn auch mühsam).
Das ist leider auch exakt der Grund, warum viele entsprechende Arbeiten jahrelang intern bleiben oder nur stark abstrahiert veröffentlicht werden. Ich sage das also ausdrücklich: Die Entscheidung, die SST formal zurückzuhalten, ist rational begründet. Mir egal wie das klingen mag!
Das ist auch kein abstraktes Risiko, sondern ein bekanntes Muster aus anderen Domänen mit sog. "Dual-Use-Theorien". Kryptografie, Spieltheorie, Operations Research im Militär oder Verhaltensökonomik usw. usf. Überall dort gilt dasselbe. Denn eine formale Logik, die gezielt mit minimalem Aufwand maximale Wirkung erzeugen kann, ist automatisch machtfähig.
1 month ago (edited) | [YT] | 1
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Nur noch mal um das klarzustellen. Das angebliche Hauptziel dieser Spinner und des Anschlages in Berlin sind "die Reichen" gewesen.
"Wir können uns diese Reichen nicht mehr leisten.
Villenviertel lahmlegen. (...) Wir haben heute ein Trafohaus zur Stromversorgung des Viertels in der Clayallee – Pücklerstraße gegrillt. (...) Wir können ihnen wenigsten ein bisschen den Spaß an ihrem Besitz verderben."
de.indymedia.org/node/505874
Nun, ihr "Spezies"... die meisten Luxusgegenstände sind für sog. "Komfortbedingungen" gebaut. Egal ob Autos, Motorräder, Boote, Drohnen, E‑Bikes, Outdoor‑Gadgets, Smart‑Home‑Spielzeuge oder Freizeitgeräte usw. Das bedeutet, dass ihre "spaßige" Nutzung (sie wollen ihnen ja "ein bisschen den Spaß an ihrem Besitz verderben") meist mit bestimmten Bedingungen einhergeht. Werden diese Bedingungen nicht erfüllt, stoßen alle diese Dinge sehr schnell an ihre Grenzen. Dies betrifft vor allem auch das Thema "Winter". Denn der Winter schränkt die "spaßige Nutzung" von sehr vielen Dingen usw. erheblich ein.
Dabei spielen eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle. Angefangen z.B. bei der "Physik des Winters". Sobald die Temperaturen zu sehr Fallen, werden viele Materialien spröder, Kunststoffe verhärten sich und Gummis verlieren z.B. ihre Elastizität. Auch Akkus leiden unter der Kälte und verlieren massiv an Leistung und ebenso werden Schmierstoffe zäh und träge. Ein Gerät, dass bei z.B. 20°C perfekt funktioniert, kann u.U. bei -8 oder -10°C plötzlich träge reagieren oder unzuverlässig arbeiten - und sogar beschädigt werden.
Luxusprodukte sind häufig technisch Komplex. Je komplexer aber etwas an sich ist, desto empfindlicher reagiert es auf extreme Temperaturen. Viele dieser Dinge bestehen aus Elektronik, Sensoren, Displays, Motoren oder Akkus. Genau diese Komponenten mögen Kälte überhaupt nicht. Es sei denn es sind explizite "Winterprodukte", die für solche Temperaturen ausgelegt sind. Aber ein E-Auto lädt im allgemeinen langsamer im Winter und ein E-Sportwagen wird im Winter meist gar nicht erst bewegt.
Ein anderer Punkt, der dabei von diesen "Experten" übersehen wird ist, dass diese spaßigen Luxusprodukte in der Regel bequem sein sollen. Sie sollen angenehm und mühelos sein. Was bedeutet das für den Winter? Dieser bedingt dicke Kleidung, kalte Finger/Hände, rutschige Oberflächen, eingeschränkte Beweglichkeit und im gesamten halt eine unangenehme Witterung. Das widerspricht dem, was Luxus eigentlich verspricht. Denn ein Carpio z.B. macht bei -8 oder -10°C keinen wirklichen Spaß. Einfach weil der Kontext (die Komfortbedingung) nicht passt.
Viele dieser "spaßigen Dinge" sind traditionell saisonal gedacht. Motorräder, Boote, Cabrios, Pools, Terrassenmöbel, viele Sportgeräte usw. usf. Im Winter sind Straßen glatt, Wasserflächen gefroren, Wege unpassierbar oder die Nutzung schlicht unkomfortabel. Selbst wenn also das Gerät prinzipiell technisch funktionieren würde, macht die Umgebung die Nutzung bereits unattraktiv.
Hinzu kommt die "Psychologie der Kälte", denn Menschen sind bei niedrigen Temperaturen und Frost meist weniger motiviert - nicht nur um draußen zu sein. Es geht um alles. Besonders aber eben Dinge aufbauen, zu warten oder zu pflegen usw. macht keinen "Spaß" bei solchen Temperaturen. Diese "spaßigen" Luxusgüter leben aber häufig davon, dass man ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Muße widmet.
Aus diesem Grund ÜBERWINTERN viele Reiche ja auch nicht in Deutschland. Wohlhabende Menschen verbringen den Winter überdurchschnittlich oft in wärmeren Regionen, und das aus mehreren nachvollziehbaren Gründen. Viele davon sind bereits abgehandelt. Auch die Gesundheit spielt für diese Menschen häufig eine Rolle. Wärme wirkt sich halt positiv auf Gelenke, Stimmung und Aktivität usw. aus.
Viele Reiche besitzen Immobilien in Spanien, Portugal, Südfrankreich, Dubai oder Florida oder sonst wo.. und sie nutzen diese eben saisonal. Der Winter ist defacto für viele Reiche und ihre Luxusgüter unattraktiv.
Studien zeigen ja auch, dass diese Auslandsimmobilien überwiegend im Winter genutzt werden. Daher gibt es auch in vielen warmen Regionen regelrechte "Winter‑Communities", die sich aus Unternehmern, Investoren und Selbstständigen usw. zusammensetzen.
Berlin hat nun eine durchaus hohe Dichte an sog. Hochvermögenden (HNWI). Viele davon besitzen traditionell Zweitwohnsitze im Ausland (teilweise Mehrfach). Immobilienmakler berichten darum auch regelmäßig, dass Berliner Unternehmer usw. den Winter gerne auf Mallorca, in Dubai oder bei Kapstadt verbringen. Die Zahl der Berliner, die im Winter mehrere Wochen im Ausland sind, ist dabei überdurchschnittlich hoch im Vergleich zu anderen Bundesländern.
Daher ist die gesamte Argumentation der "Vulkangruppe" (schon die bescheuerten Namen immer) lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten.
1. Es ist Ihnen bewusst
2. Es ist ihnen egal
Beides zeigt recht eindringlich, dass das Ziel nicht "die Reichen" gewesen sein kann. Das Ziel war ganz offensichtlich die Gesellschaft/Bevölkerung.
Das eigentliche Ziel ist auch eine offene Kampfansage an die gesamte Gesellschaft. Durchdrungen von einer verklärten, ideologischen Haltung (völlig kaputt was die im Gesamten schreiben).
Das solche Ziele in dieser Jahreszeit herausgesucht werden ist bewusste Absicht! Und die Leittragenden sind, zu einem großen Teil eben genau NICHT die angeblich Adressierten ("die Reichen"). Ich halte übrigens auch die Beteiligung staatlicher Strukturen für gar nicht so abwegig.
"Switch-Off the system of destruction – Für das Leben
Sabotage als Streik
Imperiale Lebensweise sabotieren – Lieferketten unterbrechen
Grenzen auf – Für freies Fluten"
de.indymedia.org/node/505874
Schon dieser Ausruf hier: "Lieferketten unterbrechen".. Die haben keine Ahnung was die da überhaupt herbeirufen! Und wieder wird es nicht "die Reichen" treffen.... Lieferketten sind ein hochsensibles System. Das betrifft immer die breite Bevölkerung, nicht eine kleine, definierte Gruppe.
So wie bei dem nächsten Anschlag nun in NRW auch nicht. "Mitten im Winter kappen wir den Strom der Leute." Das ist so dermaßen gestört... ne, eigentlich ist es eine offene Kampfansage an jeden einzelnen Menschen in diesem Land. Entweder du bist mit diesen Spinnern, oder du musst leiden. Die "Revolution" erfordert halt Opfer.... Die Revolution frisst übrigens auch traditionell ihre eigenen Kinder. aber das merken die Idioten dann auch noch früh genug..
Sabotageakte gegen Infrastruktur treffen jedenfalls IMMER zuerst die Allgemeinbevölkerung, nicht die Zielgruppe, die die Täter rhetorisch benennen. Das ist historisch und faktisch mehr als gut belegt. Das ist also ein struktureller Fakt unserer Gesellschaft. Nicht für diese "Fachleute" natürlich. Denn wenn jemand im Winter die Infrastruktur in Deutschland sabotiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr, sehr hoch, dass die Betroffenen überwiegend nicht die Reichen sind!! Sondern eben Familien, Pendler, ältere Menschen, wichtige Einrichtungen usw. usf. Das ist eine gut dokumentierte und nüchterne Feststellung.
1 month ago (edited) | [YT] | 8
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Guantana-MOHR / Meine Sache
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Feiert schön und wir hoffen, dass diese durchgeknallten Jahre langsam wieder ein Ende finden...
1 month ago | [YT] | 6
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